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Menschen, die Wunden aus der Kindheit in ihre Beziehungen tragen, zeigen diese 6 Verhaltensweisen

Menschen, die Wunden aus der Kindheit in ihre Beziehungen tragen, zeigen diese 6 Verhaltensweisen

Das Problem mit diesen Wunden ist, dass sie sich oft in subtilen Verhaltensweisen manifestieren – Verhaltensweisen, die so geringfügig sind, dass wir sie vielleicht nicht einmal selbst bemerken.

Aber glaub mir, sie sind da und sie beeinflussen deine Beziehungen.

In diesem Artikel werden wir 6 subtile Verhaltensweisen aufzeigen, die häufig von Menschen gezeigt werden, die Wunden aus der Kindheit in ihre Beziehungen tragen.

Das ist vielleicht nicht einfach zu lesen, aber es ist es wert, damit endlich einmal Heilung stattfinden kann.

Lass uns eintauchen.

1. Angst vor Intimität

Die Angst vor Intimität ist ein weiteres häufiges Verhalten von Erwachsenen, die Wunden aus der Kindheit mit sich herumtragen.

Diese Angst rührt oft von frühen Erfahrungen her, bei denen das Vertrauen gebrochen oder Verletzlichkeit bestraft wurde, was zu einer tief sitzenden Angst vor Ablehnung oder Verlassenwerden in intimen Beziehungen führt.

Dies kann dazu führen, dass sie emotionale Nähe vermeiden oder Beziehungen sabotieren, sobald sie ein gewisses Maß an Intimität erreicht haben.

Die Betroffenen stoßen andere weg, verursachen unnötige Konflikte oder wählen Partner, die emotional nicht verfügbar sind.

2. Schwierigkeiten beim Gefühlsausdruck

Erwachsene, die Wunden aus der Kindheit mit sich herumtragen, haben oft Schwierigkeiten, ihre Gefühle auszudrücken.

Wenn sie als Kinder für das Zeigen bestimmter Emotionen bestraft oder verspottet wurden oder in einem Umfeld aufgewachsen sind, in dem nicht offen über Emotionen gesprochen wurde, haben sie vielleicht gelernt, ihre Gefühle zu unterdrücken.

Dies kann dazu führen, dass sie ihre Gefühle im Erwachsenenalter in sich hineinfressen, was zu Stress, Ängsten und sogar körperlichen Gesundheitsproblemen führen kann.

Es kann aber auch sein, dass diese Menschen ihre Gefühle auf unberechenbare Weise zum Ausdruck bringen, weil sie nie gelernt haben, ihre Gefühle auf gesunde Weise zu steuern.

Der Schlüssel zur Heilung und zu einem ausgeglicheneren Leben liegt darin, dieses Muster zu verstehen und gesündere Wege des Gefühlsausdrucks und -managements zu erlernen.

3. Ungleiche Verantwortung für Finanzen und Haushalt

Manchmal äußert sich dies in einem Widerwillen, sich überhaupt auf einen Partner zu verlassen, weil man Angst hat, von einer anderen Person abhängig zu sein.

In anderen Fällen übernimmt man in einer Partnerschaft die volle Verantwortung für Finanzen und/oder Haushalt oder kümmert sich so intensiv um die andere Person, dass man selbst ausgenutzt wird.

Das Gegenteil – sich so sehr auf den Partner zu verlassen, dass er sich um einen kümmert – ist ebenfalls eine Folge unerfüllter Bedürfnisse aus der Kindheit.

4. Viel Raum oder Zeit für sich selbst brauchen

Diese Menschen wachsen oft in einem ständigen Zustand der Hypervigilanz auf, der durch ein chaotisches oder unberechenbares Umfeld entsteht.

Das bedeutet, dass sie als Erwachsene viel Zeit für sich selbst brauchen, um Symptome von Unruhe, Nervosität und Angst zu beruhigen.

5. Kindheitstrauma kann Selbstbewusstsein beeinträchtigen

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Kindheitstraumata können das Selbstwertgefühl und die Selbstachtung einer Person stark beeinflussen.

Menschen, die ein Trauma erlebt haben, können negative Überzeugungen über sich selbst verinnerlichen, was zu einem verminderten Selbstwertgefühl in Beziehungen führt.

Dies kann dazu führen, dass sie nach Bestätigung durch andere suchen, Misshandlungen tolerieren oder sich übermäßig aufopfern, um Liebe und Anerkennung zu erhalten.

Wenn eine negative Selbstwahrnehmung das Selbstvertrauen einer Person untergräbt, wirkt sich dies auf die Fähigkeit der Person aus, sich in einer Beziehung durchzusetzen, und beeinflusst Entscheidungen, Grenzen und die Fähigkeit, für die eigenen Bedürfnisse einzutreten.

Die Fähigkeit, Bedürfnisse mitzuteilen und gesunde Grenzen zu ziehen, ist für den Erfolg jeder Beziehung von entscheidender Bedeutung, aber ein Kindheitstrauma kann diesen Aspekt der Selbstbestimmung erheblich beeinträchtigen.

6. Überempfindlichkeit gegenüber Kritik

Menschen, die Wunden aus der Kindheit mit sich herumtragen, reagieren oft übermäßig empfindlich auf Kritik.

Dieses Verhalten ist auf ihr unbewusstes Bestreben zurückzuführen, den Schmerz vergangener Erfahrungen zu vermeiden, bei denen die Kritik möglicherweise harsch oder ungerecht war.

Aus psychologischer Sicht könnte diese Überempfindlichkeit eine Form des Selbstschutzes sein.

Sie kann als Schutzschild gegen wahrgenommene Bedrohungen dienen, in diesem Fall gegen Kritik, die als persönlicher Angriff oder Ablehnung interpretiert wird.

Konstruktive Kritik ist jedoch ein normaler und gesunder Bestandteil einer jeden Beziehung. Sie ermöglicht es beiden Parteien, zu wachsen und sich zu verbessern.

Der Schlüssel dazu ist, zwischen konstruktivem Feedback und harscher Kritik zu unterscheiden und zu verstehen, dass nicht jede Kritik ein persönlicher Angriff ist.