Skip to Content

7 Anzeichen, dass du Glück in deiner Beziehung nur vortäuschst

7 Anzeichen, dass du Glück in deiner Beziehung nur vortäuschst

Die meisten Menschen heiraten mit der Absicht, ein Leben lang zusammenzubleiben. Doch nicht immer läuft alles nach Plan. Studien zeigen, dass etwa 43% der ersten Ehen in einer Scheidung enden.

Zudem halten viele andere Beziehungen zwar lang, sind aber alles andere als glücklich. Wenn man nachfragen und nach einer ehrlichen Antwort verlangen würde, könnten viele Ehepaare zugeben, dass sie nur den Schein von Zufriedenheit wahren und schon einmal über eine Trennung nachgedacht haben.

Manche denken vielleicht nur nach dem heftigen Streit für ein paar Stunden daran, andere tragen diese Gedanken jeden Morgen und Abend mit sich. 

Auch wenn Scheidungen heute weit verbreitet sind, bleibt die Entscheidung, eine Ehe zu beenden, stets schwierig. 

Sie ist geprägt von Zweifeln, Ängsten und dem Ringen mit Erwartungen – nicht nur an den Partner, sondern auch an sich selbst. Wir helfen dir, einen ehrlichen Blick auf das eigene Glück zu werfen.

1. Wenn die guten Zeiten fehlen

Es ist schwer zu hören, aber das sind die 7 wahren Gründe, warum du immer noch Single bist
shutterstock

Kannst du dich nicht mehr daran erinnern, wenn es in deiner Beziehung wirklich gut lief? Diese Frage stellt die Paartherapeutin Kirshenbaum oft ihren Klienten. 

Wenn die Antwort „nein“ lautet, bereuen Paare selten die Entscheidung, sich scheiden zu lassen.

Vielleicht hattest du schon immer das Gefühl, dass etwas in der Beziehung nicht stimmt, hast es aber verdrängt. Oder du hast geheiratet, weil es alle um dich herum taten, oder der Wunsch nach Kindern dich unter Druck setzte.

Wenn du auf die Vergangenheit blickst und die vermeintlich guten Zeiten nicht wirklich als positiv empfindest, könnte das ein klarer Hinweis darauf sein, dass es an der Zeit ist, einen Schlussstrich zu ziehen.

Manchmal genügt ein ehrlicher Blick in die Vergangenheit, um die richtige Entscheidung für die Zukunft zu treffen.

2. Wenn die Anziehung verblasst

shutterstock

In einer langjährigen Beziehung ist es normal, dass die körperliche Nähe manchmal in den Hintergrund rückt. Doch wenn du ehrlich bist: Spürst du noch dieses Kribbeln, wenn du deinen Partner ansiehst? Oder ist jede Anziehung verschwunden?

Studien zeigen, dass zwischen 15 und 20 % aller Ehen kaum noch Intimität haben. Gründe dafür gibt es viele, aber wenn du merkst, dass dich selbst die kleinen Dinge an deinem Partner nicht mehr faszinieren, wie ein Lächeln oder Berührungen, könnte das ein Alarmsignal sein.

Eine erfüllte körperliche Verbindung ist ein wichtiger Baustein einer gesunden Ehe. Wenn du jedoch bei der Vorstellung, ihm nahe zu sein, nur noch Abneigung spürst, ist es vielleicht an der Zeit, ehrlich zu dir selbst zu sein und über einen Neuanfang nachzudenken.

3. Wenn Therapie keine Lösung bringt

shutterstock

Viele Paare suchen Hilfe bei einer Paartherapie, doch oft folgt der Gang zum Therapeuten dem zum Scheidungsanwalt. Ein häufiger Grund dafür ist, dass viele Paare professionelle Unterstützung erst dann in Anspruch nehmen, wenn es zu spät ist.

Wenn erst einmal tiefe Wunden in der Beziehung entstanden sind und negative Verhaltensmuster festgefahren sind, wird es äußerst schwierig, den Weg zurück zueinander zu finden.

Noch problematischer wird es, wenn ein Partner sich gar nicht auf eine Therapie einlassen möchte. Dies ist ein deutliches Warnsignal. 

Außerdem gibt es keinen garantierten Erfolg bei einer Paartherapie. Auch wenn man sie besucht, muss man dafür bereit sein, selbst an dem Verhältnis zu arbeiten und eventuell sich selbst zu ändern.

Wenn du das Gefühl hast, alles gegeben zu haben, aber die Therapie trotzdem keine spürbare Verbesserung bringt, ist es wahrscheinlich an der Zeit, loszulassen.

4. Wenn Angst dich festhält

shutterstock

Viele bleiben in einer toxischen Beziehung aus Angst. Vor allem vor dem Unbekannten, vor der Veränderung, vor dem Alleinsein oder vor den Folgen für die Kinder.

Besonders nach langen Jahren gemeinsam erscheint die Vorstellung eines Lebens ohne den Partner wie ein beängstigendes und unlösbares Rätsel.

Therapeuten raten dazu, die Ängste konkret zu benennen. Schreib dein schlimmstes Szenario auf, und dann das Beste, das dir passieren könnte.

Frag dich bei jedem Punkt: Ist das realistisch? Gibt es andere Möglichkeiten?

Studien zeigen, dass Menschen mit einer ängstlichen Bindung oft in unglücklichen Beziehungen verharren, weil sie die Stabilität über ihr eigenes Glück stellen.

Doch der Mut, sich den eigenen Ängsten zu stellen, eröffnet die Chance, ein erfüllteres Leben zu führen.

5. Wenn selbst Perfektion nicht genügt

shutterstock

Viele unglückliche Paare haben eine Liste von Gründen, warum sie ihre Beziehung verlassen möchten. Beispielsweise fehlende Aufmerksamkeit, ständige Streitigkeiten, mangelnde Nähe oder unterschiedliche Lebensziele.

Aber was wäre, wenn all die Probleme durch einen Zauber plötzlich verschwinden würden? Würdest du trotzdem gehen wollen?

Die Wahrheit ist, dass manche Menschen einfach nicht für die Ehe gemacht sind – oder nicht mehr mit dieser Person zusammen sein möchten. 

Das ist keine Frage von Rechtfertigungen oder Ausreden, sondern von Ehrlichkeit zu sich selbst.

Eine Trennung zu wollen, ohne konkrete Probleme zu benennen, ist völlig legitim. Es erfordert Mut, sich einzugestehen, dass eine Beziehung nicht mehr passt.

Doch glaub mir, dieser Schritt kann befreiend sein sowie neue Möglichkeiten eröffnen.

6. Wenn Hoffnungslosigkeit überwiegt

shutterstock

Jährliche Versuche, an der Beziehung zu arbeiten, können erschöpfend wirken. Wenn sich nichts ändert, verliert man irgendwann die Hoffnung, dass es jemals besser wird.

An diesem Punkt resignieren viele und akzeptieren ein Leben im Unglück, gefangen in einer ungesunden Ehe. 

Es geht nicht nur um verlorene Hoffnung auf die Beziehung, sondern auch um den Verlust der Perspektive auf eigenes Glück. Doch eine Scheidung kann ein Akt der Hoffnung sein.

Sie signalisiert den Glauben, dass es ein besseres Leben gibt. 

Wenn du das Gefühl hast, keine Hoffnung mehr zu haben, ist es an der Zeit, den Mut zu fassen und loszulassen. Studien zeigen, dass ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit in der Ehe häufig mit hohem Stress und depressiven Symptomen verbunden ist.

Die Fähigkeit, die Beziehung zu verbessern, zu verlieren, führt oft zu weiterem Unwohlsein. Du verdienst jedoch viel besser als das.

7. Wenn die Vorstellung vom Singledasein Erleicherung bringt

8 seltene Anzeichen, die darauf hinweisen, dass du eine unwiderstehliche magnetische Energie hast
shutterstock

Oft sind es gesellschaftliche Normen oder religiöse Überzeugungen, die uns das Gefühl geben, dass wir in einer Beziehung bleiben müssen, egal ob wir es wollen oder nicht.

Einige haben Angst vor dem Urteil deiner Eltern oder der Umgebung, andere fühlen sich unter Druck gesetzt und eingeengt und können einfach nichts tun.

In vielen Fällen lässt uns die Vorstellung, die Beziehung zu beenden, schuldig oder unsicher fühlen.

Stell dir jedoch vor, ein höheres Wesen hätte dir erlaubt, dich zu trennen. Oder noch besser, dein Partner würde dir vorschlagen, es zu tun. Wie reagierst du darauf?

Wenn deine erste Reaktion eine tiefe Erleichterung ist, hast du die Antwort, die du gesucht hast.