In einer Beziehung, in der Kommunikation oft nur über Textnachrichten stattfindet, kann jedes Wort, das du schickst, eine große Bedeutung haben.
Was viele nicht wissen, ist, dass schlechte Textgewohnheiten ernsthafte Auswirkungen auf die Beziehung haben können. Vom ständigen Bombardieren mit Nachrichten bis hin zu Missverständnissen durch den Tonfall. Diese kleinen Fehler können große Probleme verursachen.
Besonders Männer verlieren das Interesse, wenn sie mit einem bestimmten Textsünden konfrontiert werden. Du bist dir vielleicht überhaupt bewusst, dass du sie machst.
Wenn du seine Aufmerksamkeit behalten und eine gesunde Beziehung aufbauen möchtest, ist es entscheidend, darauf zu achten, wie du dich schriftlich ausdrückst.
Hier sind die häufigsten Textgewohnheiten, die deine Beziehung gefährden können. Wir verraten, wie du sie vermeiden kannst.
1. Du schreibst zu oft

In einer Partnerschaft ist Kommunikation entscheidend, und Textnachrichten erfordern Gegenseitigkeit. Wenn du ständig die Initiative ergreifst und er nur selten antwortet, ist das ein schlechtes Zeichen.
Wenn du ihm mehr schreibst, als er dir, könnte es verzweifelt wirken und ihm das Gefühl geben, dass du zu bedürftig bist.
Er wird merken, dass du bereits sehr an ihm interessiert bist und denken, dass er dich jederzeit haben kann. Das macht ihn weniger engagiert.
Es ist besser, einen Gang herunterzuschalten und ihm den Raum zu geben, dich zu vermissen und die Unterhaltung zu beginnen. Eine gesunde Beziehung basiert auf Balance und gegenseitigem Bemühen. Das gilt ja auch für die Nachrichten.
Wenn er es nicht mal schafft, sich bei Textnachrichten gleichwertig zu beteiligen, wie würde das dann in einer Ehe aussehen?
2. Langweilige Gesprächseinstiege

Ein Gespräch schlecht zu beginnen, ist wie der Beginn der Reise in einer Sackgasse. Wenn du ständig über das Wetter, deinen Tagesablauf oder deine Einkäufe redest, ist das langweilig und wenig ansprechend.
Besonders in den frühen Phasen der Beziehung ist es wichtig, nicht in diese langweiligen Themen zu verfallen, die keine Richtung haben und daher auch keine Möglichkeit bieten, dass sich tiefe und spannende Gespräche entwickeln.
Sei kreativ. Sprich über etwas, das ihr schon einmal besprochen habt, erwähne gemeinsame Interessen oder erzähl ihm, wie viel Spaß du bei einer Veranstaltung hattest, empfiehl ihm einen Film oder ein Buch.
So zeigst du Interesse und gibst dem Gespräch eine spannende Wendung.
3. Kurze Antworten

Echte Gesprächskiller!
Wenn du nur kurze, lustlose Antworten wie „Ja“, „Klar“, „Stimmt“ usw. oder noch schlimmer, nur Emojis schickst, solltest du nicht erwarten, dass das Gespräch lange anhält.
Dein Gesprächspartner wird schnell den Eindruck bekommen, dass du kein echtes Interesse an der Unterhaltung hast und das Gespräch nur oberflächlich führst.
Diese Art von Antworten lässt ihn denken, dass du das Gespräch blockst und nicht wirklich teilnehmen möchtest.
Es ist wesentlich, mehr Zeit und Geduld in deine Texte zu investieren, wenn du willst, dass die Unterhaltung länger dauert und euch näher bringt.
Stelle Fragen, teile deine Gedanken und Gefühle oder kommentiere etwas, das er zuvor gesagt hat. So zeigst du, dass du ihm aufmerksam zuhörst und dass du an der Unterhaltung interessiert bist.
Ein bisschen Mühe macht den großen Unterschied zwischen einem langweiligen Gespräch und einer spannenden, anregenden Unterhaltung.
4. Nachrichten nachschicken

Das Nachschicken einer zweiten Nachricht ist selten eine gute Idee. Es lässt dich nicht nur bedürftig und verzweifelt wirken – was für viele Männer schon ein großes No-Go ist – sondern senkt auch deine Chancen, überhaupt eine Antwort zu bekommen.
Vielleicht ist er gerade bei der Arbeit, schläft oder ist anderweitig beschäftigt. Wenn er dann sieht, dass du ihm mehrfach geschrieben hast, könnte er das als aufdringlich empfinden und sich erst recht gegen eine Antwort entscheiden.
Hättest du nur eine Nachricht geschickt, hätte er vermutlich geantwortet, sobald er Zeit hat. Und das Wichtigste: Wenn ein Mann nicht antworten will, wirst du das auch mit einer zweiten oder dritten Nachricht nicht ändern.
Wenn er nicht auf deine erste Nachricht reagiert, wird eine weitere nur die gleiche Stille zur Folge haben.
Gib ihm Raum und lass die Kommunikation sich natürlich entwickeln.
5. Du nimmst keine Komplimente an

Wenn er dir sagt, dass du schön, intelligent, süß oder witzig bist und du sofort anfängst zu erklären, warum das nicht stimmt, sendest du unbewusst eine falsche Botschaft.
Du signalisierst ihm, dass du wenig Selbstbewusstsein hast und dich selbst nicht besonders schätzt. Das hinterlässt keinen positiven Eindruck.
Denke an das alte Sprichwort: „Liebe dich selbst, damit dich jemand anders auch lieben kann“. Es steckt viel Wahrheit darin. Wenn er dir also das nächste Mal ein Kompliment macht, gib ihm ein sanftes Lächeln und antworte mit einem einfachen „Danke“.
Oder noch besser, gib ihm ein Kompliment zurück und sag, was du an ihm besonders magst. Dann hast du sowohl Respekt als auch Wertschätzung gezeigt.
Vertrauen in sich selbst macht attraktiv und das wird er sicherlich auch bemerken.
6. Zu viel preisgeben

Wenn du jemandem, den du gerade erst kennengelernt hast, über schwierige oder schmerzhafte Erlebnisse aus deiner Vergangenheit oder aktuelle Probleme schreibst, überforderst du ihn schnell.
Niemand möchte direkt zu Beginn mit all deinen Lebensproblemen konfrontiert werden. Dafür gibt es später genug Zeit.
Am Anfang geht es nur darum, sich locker und entspannt kennenzulernen. Halte die Themen leicht und unverfänglich. Tauscht euch über gemeinsame Interessen, lustige Erfahrungen oder Hobbys aus. So werdet ihr sicherlich zu Ähnlichkeiten und Sachen kommen, die euch verbinden.
Das schafft weiter eine angenehme Atmosphäre und ermöglicht es euch, eine Beziehung aufzubauen, ohne dass sich jemand überfordert oder gestresst fühlt.
Zu früh zu viel preiszugeben, kann die Leichtigkeit nehmen, die eine neue Bekanntschaft so spannend macht.
Wie für alles gilt es auch hier – handele nicht voreilig!
7. Zu viel Abkürzungen

In neuen Bekanntschaften sind Texte oft der schnellste Weg, mehr über die andere Person zu erfahren. Doch wenn du in deinen Nachrichten übermäßig viele Abkürzungen, Emojis oder Slang verwendest, könnte das einen falschen Eindruck hinterlassen.
Es wirkt, als wärst du noch in deiner Teenagerzeit hängen geblieben oder hättest kein wirkliches Interesse an der Unterhaltung.
Achte auf deine Grammatik und Rechtschreibung. Zudem können auch chaotische Texte dich weniger intelligent erscheinen lassen, als du tatsächlich bist.
Deine Nachrichten sollten klar und auf den Punkt sein, ohne zu übertrieben oder kindisch zu wirken. Bleib authentisch, zeig deine Persönlichkeit und halte deine Schreibweise einfach und verständlich.
8. Du meldest dich, obwohl du weißt, dass er gerade arbeitet

Während viele Frauen häufiger Nachrichten erwarten, reicht es den meisten Männern völlig aus, wenn sie ein- oder zweimal am Tag von ihrer Partnerin hören.
Wenn er dir nicht alle fünf Minuten schreibt, bedeutet das nicht, dass er das Interesse verloren hat. Er hat sein eigenes Leben.
Respektiere seine Zeit und schreib ihm nicht, wenn er dir gesagt hat, dass er zu dieser Uhrzeit an der Arbeit oder mit der Familie sein wird.
Ein wenig Geduld kann den Unterschied machen und eure Verbindung stärken. Übermäßiges Schreiben kann dagegen schnell als aufdringlich empfunden werden.
9. Du spielst mit ihm

Das Gegenteil von zu häufigem Texten ist das absichtliche Spiel, sich rar zu machen. Doch genau diese Spielchen, die du selbst nicht magst, können schnell nach hinten losgehen.
Wenn du bewusst lange wartest, bevor du auf seine Nachrichten antwortest, könnte das so wirken, als wärst du nicht wirklich an ihm interessiert oder würdest ihn hinhalten.
Selbstverständlich musst du nicht jede Nachricht sofort beantworten, aber sechs Stunden oder gar einen Tag zu warten, ist vor allem unhöflich.
Das Geheimnis liegt in der Balance. Und zwei magische Wörter sind Aufmerksamkeit und Ehrlichkeit.
Seit meiner Geburt habe ich immer eine starke Verbindung zum Göttlichen gespürt. Als Autorin und Mentorin ist es meine Mission, anderen zu helfen, Liebe, Glück und innere Stärke in den dunkelsten Zeiten zu finden