Skip to Content

Warum manche Männer eher fremdgehen, wenn du mehr verdienst

Warum manche Männer eher fremdgehen, wenn du mehr verdienst

Du arbeitest hart, reißt dich jeden Tag zusammen, ziehst durch – und irgendwann verdienst du mehr als dein Partner.

Eigentlich etwas, worauf ihr beide stolz sein könntet, oder?

Aber plötzlich verändert sich was. Er ist nicht mehr ganz so liebevoll wie früher.

Du spürst Distanz. Komische Bemerkungen fallen. Vielleicht sogar eiskaltes Schweigen.

Und irgendwann kommt das Gefühl auf: Der Erfolg, den du dir mühsam erarbeitet hast, steht plötzlich zwischen euch.

Und du fragst dich: Kommt er wirklich nicht klar damit, dass ich mehr verdiene?

Und schlimmer noch: Geht er deswegen vielleicht sogar fremd?

Klingt krass – ist aber tatsächlich ein Thema, das Forscher untersucht haben.

Und die Ergebnisse sind nicht schön. In vielen Fällen spielt verletztes Ego eine größere Rolle als man denkt.

Hier kommen sieben klare Punkte, die dir helfen, das Ganze besser zu verstehen – ganz ohne Schönreden.

Sein Selbstwert hängt (leider) oft am Gehaltsscheck

shutterstock

In unserer Gesellschaft wurde Männern über Jahrzehnte eingetrichtert: Du bist erst dann „ein richtiger Mann“, wenn du deine Familie ernährst. Das steckt tief. Viel tiefer, als man denkt.

Wenn du jetzt mehr verdienst, fühlt sich das für manche Männer nicht nach „Wow, wir als Team gewinnen“ an, sondern eher wie ein stiller Schlag ins Gesicht.

Sie haben das Gefühl, ihre Rolle zu verlieren. Ihre Bedeutung.

Und genau hier passiert’s oft: Statt stolz auf dich zu sein, fängt er an, sich klein zu fühlen.

Nicht, weil du ihm das einredest – sondern weil er’s selbst nicht aushält.

Manche suchen sich Bestätigung über Affären

shutterstock

Es klingt hart, aber es ist Realität: Wenn Männer sich minderwertig fühlen, versuchen sie das manchmal auszugleichen – auf die schlechteste Art, die es gibt.

Nicht durch Gespräche. Nicht durch Veränderung. Sondern durch Betrug.

Warum? Weil sie sich in der Affäre wieder mächtig fühlen. Begehrt. Männlich.

Das hat nichts mit Liebe zu tun. Nichts mit dir. Und meistens auch nichts mit der anderen Frau.

Es ist einfach nur ein trauriger Versuch, die eigene Unsicherheit zu überdecken.

Du fängst an, dich zurückzunehmen – und verlierst dich selbst dabei

shutterstock

Viele Frauen spüren unbewusst, dass ihr Erfolg beim Partner nicht gut ankommt.

Und statt darüber zu reden, versuchen sie oft, die Lage zu beruhigen.

Sie machen mehr im Haushalt. Spielen ihren Verdienst runter. Sagen Sätze wie:

„Ach, ist ja auch nur ein Projekt, mal sehen, wie lange das läuft…“

Das Fatale: Du wirst kleiner – damit er sich nicht zu klein fühlt.

Und genau da verlierst du dich. Weil du dich selbst zensierst, deinen Erfolg runterspielst – obwohl du dafür hart gearbeitet hast.

Für viele Männer bedeutet Geschlechtsverkehr = Macht = Männlichkeit

shutterstock

Was bei Frauen oft über Gespräche, Nähe und Verbindung läuft, funktioniert bei manchen Männern über ganz andere Schienen.

Geschlechtsverkehr ist für sie nicht nur körperlich – sondern eine Art Beweis für „Ich bin noch wer“.

Und wenn die Frau zuhause ihnen (vermeintlich) das Gefühl nimmt, der starke Part zu sein, dann suchen sie sich das Gefühl woanders.

Klingt schräg, ist aber oft genau das Muster.

Eine andere Frau – meistens unproblematisch, unkritisch, vielleicht auch ein bisschen bewundernd – gibt ihnen genau das: Macht. Kontrolle. Männlichkeit. Für den Moment.

Je größer dein Erfolg, desto kleiner fühlt er sich – wenn er es zulässt

shutterstock

Studien zeigen: Je mehr du in der Beziehung verdienst, desto eher geht er fremd – wenn er das Gefühl hat, sich nicht mehr „oben“ zu fühlen.

Das heißt nicht, dass alle Männer so sind. Aber bei denjenigen, die ihren Selbstwert nur über Leistung und Kontrolle definieren, ist das Risiko hoch.

Und je erfolgreicher du wirst, desto unwohler fühlen sie sich – wenn sie innerlich nicht stabil sind.

Sie vergleichen. Sie zweifeln. Sie fühlen sich ersetzt.

Und statt das offen auszusprechen, ziehen sie sich zurück oder handeln heimlich.

Gute Männer wachsen mit dir – die anderen laufen weg oder sabotieren

9 Warnzeichen, auf die man in einer Beziehung achten sollte
shutterstock

Es gibt sie. Die Männer, die sagen: „Hammer, wie stark du bist!“

Die, die stolz sind auf deine Erfolge. Die dich feiern, statt dich kleinzureden.

Aber leider gibt’s auch die anderen. Die, die sich von deinem Erfolg bedroht fühlen.

Die lieber abhauen, als mit dir zu wachsen. Oder schlimmer noch: Die anfangen, dich zu sabotieren.

Mal durch abwertende Kommentare. Mal durch komisches Verhalten.

Und im schlimmsten Fall – durch einen Seitensprung.

Nicht, weil du nicht gut genug bist. Sondern weil sie nicht damit klarkommen, dass du gut genug für zwei bist.

Dein Erfolg ist nicht das Problem – sein Umgang damit schon

shutterstock

Du hast nichts falsch gemacht. Du darfst stolz auf dich sein. Du darfst Karriere machen. Du darfst unabhängig sein

Wenn dein Partner ein Problem damit hat – dann ist das das Problem. Nicht dein Erfolg.

Und du bist nicht dafür verantwortlich, sein angeschlagenes Ego zu reparieren.

Du kannst Rücksicht nehmen. Du kannst zuhören. Du kannst gemeinsam Lösungen suchen.

Aber du darfst dich nicht aufgeben, nur um ihn zu halten.

Denn am Ende geht’s nicht darum, wer mehr verdient – sondern wie viel echte Partnerschaft in eurer Beziehung steckt.

Fazit

Wenn du das Gefühl hast, dich ständig kleinmachen zu müssen, nur damit er sich groß fühlen kann, dann läuft was gewaltig schief.

Liebe heißt nicht, sich selbst zu verstecken.

Liebe heißt auch nicht, sich zurückzuhalten, damit der andere keinen Komplex bekommt.

Eine gute Beziehung hält Erfolge aus. Sie feiert sie sogar.

Eine gute Beziehung basiert auf gegenseitigem Respekt, nicht auf einem Machtverhältnis.

Wenn dein Partner wirklich auf deiner Seite ist, dann ist es ihm egal, wer wie viel verdient – Hauptsache, ihr geht gemeinsam durchs Leben.

Aber wenn er nicht klarkommt, dich sabotiert oder dich betrügt, nur weil du mehr erreichst – dann liegt das Problem nicht bei dir.

Sondern bei seiner Vorstellung von Männlichkeit.

Und mal ehrlich: Du verdienst einen Mann, der dich hebt, nicht einen, der dich runterzieht.

Denn am Ende zählt nicht, wie viel Geld auf dem Konto ist – sondern wie viel Herz im Spiel ist.

Und das kann man leider nicht kaufen.

Lust auf mehr Lesestoff?

Dieser Artikel hier könnte dich dementsprechend interessieren.