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Wenn du wirklich glücklich mit ihm wärst, würdest du diese 5 Dinge niemals sagen

Wenn du wirklich glücklich mit ihm wärst, würdest du diese 5 Dinge niemals sagen

Manchmal merkt man es nicht sofort. Man lebt nebeneinander her, erledigt den Alltag, diskutiert über den Wocheneinkauf oder den Müll, und irgendwo dazwischen stellt sich leise, aber hartnäckig die Frage: Ist das eigentlich noch das, was ich mir mal gewünscht habe?

Oft zeigt sich Unzufriedenheit nicht durch große Dramen oder heftige Streits.

Sondern durch die kleinen Sätze, die man sagt – oder denkt –, während man sich selbst einreden will, dass alles in Ordnung ist.

Hier sind fünf dieser Sätze.

Und glaub mir: Wenn du sie kennst, dann nicht, weil du so wahnsinnig glücklich bist – sondern weil da irgendwo etwas nicht mehr stimmt.

1. „Ist doch normal, dass es irgendwann langweilig wird, oder?“

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Das sagen viele. Man will nicht übertreiben, man will realistisch sein.

Schließlich erzählt einem jeder, dass der Alltag die Romantik auffrisst und man nach ein paar Jahren sowieso „nicht mehr viel erwarten“ sollte.

Aber weißt du was? Das ist Bullshit.

Natürlich verändern sich Beziehungen.

Die Anfangsphase mit Herzklopfen und stundenlangem Reden bis drei Uhr morgens wird irgendwann ruhiger.

Aber ruhig ist nicht dasselbe wie leer.

Wenn du ihn anschaust und dich fragst, wann ihr das letzte Mal zusammen richtig gelacht habt – dann ist das nicht einfach „normal“.

Dann ist das traurig.

Es geht nicht darum, jeden Tag ein Feuerwerk zu spüren. Aber du solltest dich auf ihn freuen, wenn er von der Arbeit kommt.

Du solltest das Bedürfnis haben, Nähe zu spüren, nicht nur körperlich, sondern emotional.

Wenn du innerlich auf Durchzug schaltest, sobald er den Raum betritt, dann ist das nicht Alltag – das ist Entfremdung.

Und nein, du bist nicht zu anspruchsvoll, wenn du dich nach etwas mehr sehnst.

Du bist ehrlich zu dir selbst. Und das ist verdammt wichtig.

2. „Gerade ist einfach viel Stress bei der Arbeit, deswegen läuft’s bei uns nicht so gut.“

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Ja, der Job kann einem den letzten Nerv rauben. Kinder, Haushalt, Familie – das Leben schmeißt einem genug vor die Füße.

Aber wenn du immer wieder äußere Gründe vorschiebst, um zu erklären, warum es zwischen euch nicht mehr stimmt, dann schiebst du in Wirklichkeit etwas ganz anderes vor dir her.

Es ist ein Unterschied, ob man gemeinsam durch eine stressige Phase geht – oder ob man sich gegenseitig immer weiter verliert und nur noch versucht, das mit äußeren Umständen zu entschuldigen.

Wenn alles immer an der Arbeit liegt, warum wird dann selbst der Sonntagvormittag zur stillen Qual?

Warum hast du selbst im Urlaub das Gefühl, dass ihr euch fremd seid?

Warum denkst du jedes Mal „hoffentlich streiten wir nicht wieder“, wenn er den Mund aufmacht?

Wenn man glücklich ist, fühlt sich Stress wie ein Sturm an, den man gemeinsam übersteht.

Wenn man unglücklich ist, wird selbst Sonnenschein zur Last, weil die Grundstimmung einfach nicht mehr stimmt.

Also hör auf, dich hinter Ausreden zu verstecken.

Stress wird es immer geben.

Aber er sollte nicht dauerhaft als Pflaster für eine offene Wunde dienen, die längst behandelt werden müsste.

3. „Ich will ihn mit meinen Problemen nicht belasten.“

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Ganz ehrlich? Das ist der Satz, der am meisten wehtut.

Weil er so viel verrät. Über deinen Rückzug.

Über deinen Schmerz. Über das, was zwischen euch mal war – und was offenbar nicht mehr da ist.

Wenn du nicht mehr das Bedürfnis hast, mit ihm über deine Sorgen zu sprechen, dann ist das nicht nur ein Zeichen für fehlende Nähe – es ist ein Zeichen für Misstrauen.

Nicht das große, eifersüchtige Misstrauen.

Sondern das stille, resignierte: Er versteht mich eh nicht mehr. Er hört mir eh nicht richtig zu. Er nimmt mich nicht ernst.

Das Schlimme daran ist: Es passiert oft schleichend.

Am Anfang erzählt man sich noch alles. Später selektiert man.

Und irgendwann denkst du dir nur noch: Bringt ja eh nix.

Und dann landet alles bei deinen Freundinnen, deiner Schwester, oder du frisst es ganz in dich rein.

Aber eine Beziehung, in der man sich nicht mehr zeigen darf, wie man ist, ist keine Partnerschaft – sondern nur noch Koexistenz.

Und wenn du ihn vor dir selbst schützen willst, weil du glaubst, dass du ihm zu viel bist – dann stimmt irgendwas ganz Grundlegendes nicht mehr.

4. „Darüber reden wir später mal.“

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Kennst du dieses „später“? Das, was nie kommt?

Ihr redet nicht mehr. Nicht über Wichtiges.

Nur noch über Termine, über „wer fährt morgen einkaufen“ oder „hat das Kind Fieber“.

Alles andere wird auf die lange Bank geschoben.

Weil man keine Lust hat. Weil man keinen Streit will. Weil man es einfach nicht mehr aushält, wie der andere reagiert.

Und so redet man sich ein, dass es besser ist zu warten.

Auf den richtigen Moment. Auf eine gute Gelegenheit. Vielleicht aufs nächste Wochenende. Vielleicht auf… irgendwann.

Aber „später“ ist der Friedhof für jede Beziehung.

Weil es nie kommt. Weil mit jedem Tag, an dem man nicht redet, das Band ein bisschen dünner wird. Irgendwann so dünn, dass es reißt.

Wenn du Probleme hast – red drüber. Auch wenn’s unangenehm ist. Auch wenn du Angst hast.

Denn wenn du dich selbst immer wieder zurückhältst, um keine Wellen zu machen, dann gehst du am Ende unter. Und niemand merkt’s.

5. „Naja, es ist halt irgendwie praktisch so wie es ist.“

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Dieser Satz ist der absolute Beziehungskiller.

Und ja – er ist bequemer als „Ich liebe ihn nicht mehr“. Aber auch feiger.

Viele bleiben zusammen, weil sie sich ein Leben ohne den anderen einfach nicht vorstellen können.

Nicht, weil sie ihn noch lieben. Sondern weil es zu viel Aufwand wäre, alles zu ändern.

Neue Wohnung. Neuer Alltag. Neue Routine. Zu anstrengend.

Und dann arrangiert man sich. Teilt sich den Kühlschrank, das Bad und das Bett – aber nicht mehr das Herz.

Man lebt nebeneinander her. Funktioniert. Organisiert.

Plant den nächsten Urlaub, als wäre man zwei Kollegen auf Geschäftsreise. Ohne Berührung, ohne Tiefe, ohne echte Freude.

Wenn du bleibst, weil’s „einfacher“ ist, dann solltest du dich fragen, was das über dein Selbstwertgefühl aussagt.

Denn du verdienst nicht praktisch. Du verdienst echt.

Es ist kein Drama, wenn man sich auseinanderlebt.

Aber es ist ein Drama, wenn man bleibt, obwohl man längst weiß, dass man sich selbst dabei verliert.

Klar, Veränderung macht Angst. Aber weißt du, was noch mehr Angst machen sollte?

Die Vorstellung, in fünf Jahren immer noch dazusitzen und zu denken: Ich hab mich selbst betrogen, weil ich zu bequem war, ehrlich zu sein.

Fazit

Wenn du solche Sätze kennst – nicht vom Hören, sondern aus deinem eigenen Mund oder deinem Kopf –, dann drück sie nicht weg.

Rede sie dir nicht schön. Und mach dich vor allem nicht klein, weil du mehr willst.

Du darfst dich nach echter Nähe sehnen. Nach Gesprächen, die nicht anstrengend sind.

Nach einem Partner, bei dem du du selbst sein darfst, ohne ständig überlegen zu müssen, ob du zu viel bist.

Und du darfst Schluss machen – nicht aus Hass oder Drama, sondern aus Selbstachtung.

Weil du verstanden hast, dass ein Leben, das sich halb anfühlt, einfach nicht reicht.

Du bist nicht kompliziert, wenn du diese Sätze denkst. Du bist ehrlich.

Und das ist der erste Schritt raus aus der Sackgasse.

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