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6 Trennungsarten, die sofort zeigen: Mit dieser Person solltest du dich niemals einlassen

6 Trennungsarten, die sofort zeigen: Mit dieser Person solltest du dich niemals einlassen

Es gibt wohl kaum ein Thema, das in Beziehungen so heikel ist wie das Ende. Schlussmachen ist nie leicht, egal ob man selbst die Trennung will oder sie einem aufgezwungen wird.

Aber was viele oft unterschätzen: Die Art und Weise, wie jemand eine Beziehung beendet, sagt unfassbar viel über seinen Charakter aus.

Es geht nicht nur darum, dass jemand nicht mehr mit einer Person zusammen sein möchte – das ist völlig legitim.

Es geht darum, wie er oder sie diesen Schritt macht. Respektvoll? Direkt? Oder feige, verletzend und auf eine Art, die bei dir sofort Alarmglocken klingeln lässt?

Denn mal ehrlich: Wenn jemand bei seiner letzten Beziehung völlig daneben gegriffen hat, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass er oder sie das in Zukunft genauso wieder machen wird.

Und genau deshalb lohnt es sich, mal einen Blick auf die „Breakup-Methoden“ zu werfen, die absolut nicht gehen.

Im Folgenden schauen wir uns sechs Arten an, wie Menschen ihre Ex-Partner abservieren – und warum du ganz schnell die Finger von jemandem lassen solltest, der stolz von solchen Aktionen erzählt oder sie ganz offensichtlich schon einmal gebracht hat.

1. Schluss per Social Media

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Es klingt absurd, aber viele machen das tatsächlich: Sie ändern einfach ihren Beziehungsstatus auf Facebook, posten ein Foto auf Instagram mit der Caption „New beginnings“ oder lassen durch ein TikTok-Video die Welt wissen, dass sie wieder „frei“ sind. Klingt kindisch? Ist es auch.

Denn was heißt das in der Praxis? Der Ex-Partner erfährt nicht im direkten Gespräch, dass die Beziehung vorbei ist, sondern durch ein Update im Internet. Das ist nicht nur feige, sondern auch unfassbar respektlos.

Man reduziert den Menschen, mit dem man vielleicht Jahre geteilt hat, auf eine Randnotiz in der eigenen Timeline.

Jetzt stell dir vor, du lernst jemanden kennen und erfährst, dass er oder sie die letzte Beziehung so beendet hat.

Würdest du dieser Person wirklich zutrauen, bei dir anders zu handeln? Wahrscheinlich nicht. Wer seine Ex via Social Media „entsorgt“, zeigt ganz klar: Empathie ist Mangelware.

2. Die öffentliche Abservier-Show

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Klassiker: Man lädt den Partner in ein Restaurant ein, bestellt vielleicht noch das Dessert – und mitten im schicken Ambiente kommt dann der Satz: „Ich glaube, das wird nichts mehr mit uns.“

Viele denken, dass eine öffentliche Umgebung das Drama verhindert. So nach dem Motto: „Wenn genug Leute drumherum sitzen, wird der andere schon nicht ausrasten.“ In Wahrheit passiert oft genau das Gegenteil.

Nicht nur fühlt sich die abservierte Person wie in einer Vorführung, sondern es ist auch für beide Seiten maximal unangenehm.

Natürlich gibt es Ausnahmen – wenn jemand Angst vor einer aggressiven Reaktion hat, kann ein öffentlicher Ort tatsächlich Schutz bieten.

Aber in allen anderen Fällen zeigt diese Methode nur eins: fehlender Mut, ein ehrliches Gespräch in Ruhe zu führen.

Wenn dir jemand erzählt, dass er oder sie mal „elegant im Restaurant Schluss gemacht“ hat, kannst du dir ziemlich sicher sein: Diese Person hat Probleme mit direkter Kommunikation. Und das ist keine gute Basis für eine gesunde Beziehung.

3. Der Zetteltrick oder andere schriftliche Feigheit

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Manche glauben, dass ein Zettel, eine SMS oder eine kurze WhatsApp-Nachricht den Job erledigt. Schließlich ist Schreiben einfacher als Reden, oder?

Falsch.

Ja, ein Zettelchen kann witzig wirken, wenn man es in einer Serie sieht. Aber in der Realität ist es nur eins: respektlos.

Dem anderen wird nicht nur die Beziehung entzogen, sondern auch die Möglichkeit, Gefühle zu äußern oder wenigstens Fragen zu stellen.

Wenn dir jemand stolz erzählt, dass er „es damals einfach per Nachricht erledigt hat“, dann kannst du sicher sein: Konflikte direkt anzugehen ist nicht seine Stärke.

Und früher oder später wirst auch du genau das zu spüren bekommen – nämlich dann, wenn es schwierig wird und er oder sie einfach verschwindet, statt zu reden.

4. Schlussmachen durch Dritte

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Kaum zu glauben, aber auch das passiert: Statt selbst die Eier in der Hose zu haben, wird jemand anderes vorgeschickt. Der beste Kumpel, die Schwester, manchmal sogar der Hausmeister oder – kein Witz – der Doorman.

Das Problem daran liegt auf der Hand: Wer andere für sein eigenes Beziehungsende vorschickt, hat nicht nur keinen Mut, sondern auch keinerlei Respekt für den Menschen, mit dem er mal zusammen war.

Es ist ungefähr so reif wie auf dem Pausenhof in der sechsten Klasse.

Und jetzt stell dir die Situation mal für dich vor: Du bekommst irgendwann einfach von einer fremden Person gesagt: „Übrigens, er will nicht mehr mit dir zusammen sein.“ Da wäre doch jede Form von Vertrauen sofort dahin. Genau deshalb: Finger weg von Menschen, die solche Geschichten erzählen.

5. Ghosting – das feigste Ende überhaupt

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Du lernst jemanden kennen, ihr versteht euch super, schreibt jeden Tag – und plötzlich: Funkstille. Keine Nachricht, keine Erklärung, nichts. Der andere verschwindet einfach, als hätte es euch nie gegeben.

Ghosting ist für viele die einfachste Methode, sich aus der Verantwortung zu ziehen.

Keine unangenehmen Gespräche, keine Tränen, kein Stress. Aber genau das macht es so brutal. Für die Person, die sitzen gelassen wird, bleibt nur ein Haufen Fragezeichen und das Gefühl, nicht mal ein klärendes Wort wert gewesen zu sein.

Wenn jemand dir gegenüber zugibt, schon einmal jemanden „einfach geghostet“ zu haben, dann sei dir bewusst: Das ist eine rote Flagge.

Denn was sagt das über den Charakter aus? Dass diese Person Konflikten aus dem Weg geht, dass ihr deine Gefühle egal sein könnten – und dass du im schlimmsten Fall eines Tages genauso im Regen stehen wirst.

6. Den anderen so lange mies behandeln, bis er selbst Schluss macht

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Das ist vielleicht die perfideste aller Methoden. Statt klar zu sagen „Ich will nicht mehr“, fängt man an, den Partner schlecht zu behandeln, bis der irgendwann von selbst aufgibt.

Das kann viele Formen annehmen: ständiges Nörgeln, respektlose Kommentare, offene Untreue oder emotionale Kälte.

Die Strategie dahinter ist simpel: „Wenn er oder sie Schluss macht, bin ich aus dem Schneider.“ Doch das ist nicht nur unfair, sondern auch psychisch extrem belastend für die andere Person.

Und mal ehrlich: Willst du mit jemandem zusammen sein, der so etwas absichtlich abzieht? Wohl kaum. Denn wenn er das einmal gemacht hat, warum sollte er es nicht wieder tun?

Fazit

Manche denken vielleicht: „Ach, was interessiert mich, wie er oder sie die letzte Beziehung beendet hat? Das ist Vergangenheit.“

Aber genau da liegt der Haken: Vergangenheit ist die beste Vorhersage für Zukunft. Menschen ändern sich selten radikal, vor allem nicht in ihren Grundmustern.

Wenn jemand schon einmal kalt, respektlos oder feige Schluss gemacht hat, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er das wieder so handhaben wird.

Und das Risiko, selbst irgendwann verletzt und respektlos behandelt zu werden, ist einfach zu groß.

Natürlich ist niemand perfekt, und jede Trennung ist irgendwie schmerzhaft. Aber es gibt eben Unterschiede. Wer eine Beziehung auf respektvolle Weise beendet, zeigt, dass er Empathie und Rückgrat hat.

Wer hingegen einen der sechs Wege wählt, die wir hier besprochen haben, zeigt genau das Gegenteil.

Darum mein Tipp: Hör genau hin, wenn jemand über seine Ex-Beziehungen spricht. Frag nach, wie das damals ablief.

Nicht, um alte Wunden aufzureißen, sondern um zu verstehen, mit wem du es zu tun hast. Denn die Art, wie jemand seine Vergangenheit gehandhabt hat, ist oft der beste Indikator dafür, wie er mit dir umgehen wird.

Am Ende ist es ganz einfach: Such dir jemanden, der ehrlich, respektvoll und mutig genug ist, um die Wahrheit auszusprechen – auch wenn es unangenehm ist. Alles andere bringt dich nur auf direktem Weg ins Herzchaos.

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