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9 Dinge, die dir helfen, wenn du im Leben feststeckst

9 Dinge, die dir helfen, wenn du im Leben feststeckst

Es gibt Phasen im Leben, in denen man sich fühlt, als würde man im Schlamm stecken. Du trittst und trittst, aber kommst keinen Zentimeter weiter.

Alles wirkt schwer, egal ob es um Arbeit, Beziehungen, Geld, Gesundheit oder einfach den ganz normalen Alltag geht. Jeder kennt dieses Gefühl. Manchmal denkst du: „Egal, was ich jetzt mache, es bringt sowieso nichts.“

Aber weißt du was? Genau das ist der Moment, in dem es darum geht, kleine Schritte zu wagen.

Die Menschen, die immer wieder einen Weg nach vorne finden, haben nicht mehr Glück als du. Sie haben einfach bestimmte Strategien, die ihnen helfen, nicht in diesem Loch sitzenzubleiben. Und diese Strategien sind gar nicht so kompliziert.

Hier sind neun Dinge, die solche Menschen tun, wenn sie feststecken – und vielleicht helfen sie auch dir, den Motor wieder anzuschmeißen.

1. Sie setzen auf Bewegung, auch wenn die Richtung unklar ist

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Viele bleiben stehen, weil sie auf „die eine richtige Entscheidung“ warten. Aber diese gibt es selten. L

eute, die nicht lange feststecken, machen etwas – egal was. Sie probieren sich aus, auch wenn sie nicht sicher sind, ob es perfekt passt.

Nehmen wir mal an, jemand verliert seinen Job.

Klar, das ist ein Schock. Statt monatelang nur darüber nachzudenken, ob er sich selbstständig machen oder eine komplett neue Branche ausprobieren soll, nimmt er erst einmal einen Zwischenjob an oder meldet sich für einen Kurs an.

Vielleicht ist das nicht die „große Antwort“. Aber es bringt Bewegung ins Spiel – und Bewegung öffnet Türen, die Stillstand niemals öffnen wird.

Das Geheimnis liegt nicht darin, immer sofort zu wissen, was man will. Sondern darin, überhaupt ins Handeln zu kommen.

2. Sie machen Dinge, obwohl sie Angst haben

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Viele glauben, dass mutige Menschen keine Angst hätten. Das stimmt nicht. Mutige Menschen haben genauso Angst – sie tun die Dinge nur trotzdem.

Die Wahrheit ist: Angst wird nie ganz verschwinden.

Ob es ein Vortrag vor vielen Menschen ist, ein Neuanfang in einer fremden Stadt oder die erste Nachricht an jemanden, den du spannend findest – die Angst ist da. Aber sobald du den ersten Schritt machst, wird sie kleiner.

Wer immer einen Weg nach vorne findet, wartet nicht darauf, dass die Angst weggeht. Sie gehen einfach los, Herzklopfen inklusive. Und genau das verändert am Ende alles.

3. Sie achten auf kleine Hinweise im Alltag

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Wenn man feststeckt, sucht man oft nach großen Zeichen: „Was soll ich mit meinem Leben anfangen?“ Aber die Antworten liegen meistens in den kleinen Dingen.

Vielleicht merkst du, dass du beim Kochen total entspannt bist.

Oder dass du beim Schreiben von Texten die Zeit vergisst. Oder dass du beim Sport endlich mal den Kopf freibekommst. Genau solche Kleinigkeiten sind Hinweise.

Menschen, die wieder in Bewegung kommen, nehmen diese Hinweise ernst.

Sie ignorieren nicht, dass sie immer wieder Spaß an denselben Dingen haben. Sie probieren aus, bauen darauf auf – und oft entwickelt sich daraus etwas Größeres, ohne dass man es geplant hat.

4. Sie bauen sich Schwung durch winzige Schritte auf

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Motivation kommt nicht vom Warten, sondern vom Machen. Wer schon mal mit Sport angefangen hat, weiß das: Der schwerste Teil ist, überhaupt die Sportschuhe anzuziehen.

Menschen, die Wege nach vorne finden, setzen auf winzige Schritte.

Statt gleich einen Marathon zu planen, machen sie erstmal zehn Minuten Bewegung. Statt ein ganzes Buch schreiben zu wollen, schreiben sie einen Absatz.

Diese kleinen Erfolge bringen Schwung. Nach und nach baut sich so etwas wie „Flugkraft“ auf. Plötzlich entsteht eine Routine – und die trägt dich weiter, als du es anfangs geglaubt hättest.

5. Sie leben schon ein Stück so, wie die Person, die sie werden wollen

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Viele grübeln: „Was will ich beruflich machen? Was ist meine Bestimmung?“ Aber Menschen, die nicht lange feststecken, stellen eine andere Frage: „Wer will ich eigentlich sein?“

Sie nehmen sich Eigenschaften vor und fangen an, diese Stück für Stück zu leben.

Willst du jemand sein, der gesünder lebt? Dann übst du genau das – nicht alles auf einmal, sondern kleine Gewohnheiten, die dazu passen.

Willst du jemand sein, der zuverlässig ist? Dann beginnst du, pünktlich zu sein oder Versprechen einzuhalten, auch bei Kleinigkeiten.

So verändert man nach und nach nicht nur sein Verhalten, sondern auch das Bild, das man von sich selbst hat.

6. Sie lernen, Umwege zu genießen

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Das Leben läuft selten so, wie man es geplant hat. Aber anstatt frustriert zu sein, sehen Menschen mit dieser Haltung die Umwege als Chance.

Ein Beispiel: Jemand wollte eigentlich eine Karriere im Marketing machen, landet aber über Umwege im Eventbereich – und merkt plötzlich, dass ihm diese Mischung aus Organisation und Kreativität viel mehr liegt.

Natürlich ist es nicht immer einfach, positiv zu bleiben, wenn Pläne zerbrechen.

Aber wenn du den Blick ein wenig veränderst, siehst du: Auch Umwege bringen Erfahrungen, Kontakte und oft sogar bessere Möglichkeiten, als du dir vorher ausgemalt hast.

7. Sie finden Freude in den scheinbar langweiligen Dingen

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Alltag kann zermürbend sein. Immer dieselben Aufgaben, derselbe Trott. Doch Menschen, die sich nicht festfahren lassen, verändern ihre Sichtweise.

Sie machen ein Spiel daraus, bringen Humor rein oder gestalten Routinen so, dass sie sich leichter anfühlen.

Ob es die Art ist, wie du deine Wohnung aufräumst, oder wie du den Arbeitsweg gestaltest – mit ein bisschen Kreativität kann selbst das Langweilige leichter werden.

Es geht nicht darum, dass plötzlich alles Spaß macht. Sondern darum, das Beste aus dem zu ziehen, was sowieso getan werden muss.

8. Sie erinnern sich daran: Etwas ist immer besser als nichts

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Ein häufiger Fehler: zu große Pläne für einen einzigen Tag. Am Ende bist du enttäuscht, weil du nicht alles geschafft hast – und fällst in Stillstand zurück.

Die Menschen, die Schritt für Schritt vorankommen, denken anders. Sie sagen sich: „Wenn ich heute nur zehn Prozent schaffe, ist das besser, als gar nichts zu tun.“

Und das stimmt. Wer regelmäßig kleine Portionen erledigt, kommt auf Dauer weiter als jemand, der ständig den perfekten großen Plan aufschiebt. Fortschritt entsteht durch kleine, unperfekte Schritte – und das reicht.

9. Sie geben ihren Leidenschaften Freiraum

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Manchmal ist der schnellste Weg, wieder ins Leben zu kommen, gar nicht, einen „Plan“ zu haben, sondern etwas zu tun, das einfach Freude bringt.

Das kann ein Hobby sein, das gar nichts mit Geld, Karriere oder Verpflichtungen zu tun hat.

Musik, Zeichnen, Kochen, Gartenarbeit, Handwerk – völlig egal. Hauptsache, es macht dich lebendig.

Diese Leidenschaften wirken wie ein Energieschub.

Sie füllen deine Batterien auf, lassen dich kreativer und geduldiger werden – und ganz nebenbei lösen sich manche Probleme fast von allein, weil du mit neuer Energie draufschauen kannst.

Fazit

Feststecken fühlt sich an, als würde das Leben einfach stehenbleiben. Aber das ist nur ein Gefühl – es ist nie das Ende.

Menschen, die immer wieder einen Weg nach vorne finden, haben keine geheimen Superkräfte. Sie handeln. Sie probieren Dinge aus. Sie lassen sich von Umwegen nicht entmutigen und sehen auch in kleinen Schritten einen Fortschritt.

Und genau das kannst du auch. Du musst nicht heute alles klären. Fang klein an.

Mach etwas, auch wenn es nur eine Kleinigkeit ist. Sei mutig genug, es mit Angst im Bauch zu tun. Und gib dir selbst die Freiheit, auch die einfachen, schönen Dinge zu genießen.

Am Ende zählt nicht, dass du den perfekten Plan hast. Am Ende zählt, dass du in Bewegung bleibst. Denn Bewegung bringt dich immer weiter – egal, wie fest du dich gerade fühlst.

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