Skip to Content

10 typische Sätze, an denen du sofort erkennst, dass jemand keine Ahnung hat, was er tut

10 typische Sätze, an denen du sofort erkennst, dass jemand keine Ahnung hat, was er tut

Manchmal redest du mit jemandem und brauchst keine fünf Minuten, um zu merken: „Ah, das wird nichts.“ Nicht, weil die Person dumm wäre – ganz und gar nicht.

Sondern weil sie sich einfach nicht traut, Verantwortung zu übernehmen. Sie redet sich die Welt schön, weicht jedem Risiko aus und sucht lieber Schuldige als Lösungen.

Inkompetenz hat selten was mit Intelligenz zu tun. Es geht vielmehr darum, wie jemand mit Unsicherheit, Kritik und Fehlern umgeht.

Manche Menschen wachsen daran – andere verstecken sich dahinter. Und das zeigt sich vor allem in ihrer Sprache.

Es gibt bestimmte Sätze, die fast wie ein Alarmsignal klingen. Wenn du sie oft hörst, weißt du meistens schon, wie der Rest läuft.

Hier sind elf davon – und warum sie so viel über einen Menschen verraten.

1. „Das ist nicht meine Schuld.“

Es ist schwer zu hören, aber das sind die 7 wahren Gründe, warum du immer noch Single bist
shutterstock

Das ist wahrscheinlich der Lieblingssatz aller Menschen, die nie gelernt haben, Verantwortung zu übernehmen.

Jedes Mal, wenn etwas schiefläuft, haben sie sofort eine Erklärung, warum sie nichts damit zu tun haben.

„Der Chef hat’s nicht richtig erklärt.“ – „Ich hab nur gemacht, was man mir gesagt hat.“ – „Das System war schuld.“

Es ist immer irgendwer anders. Nur sie selbst nie. Und genau das macht sie auf Dauer unerträglich – nicht, weil sie Fehler machen (das tun wir alle), sondern weil sie so tun, als wären sie perfekt.

In Wirklichkeit steckt dahinter pure Angst. Angst davor, schlecht dazustehen, kritisiert zu werden oder zugeben zu müssen, dass man etwas verbockt hat.

Aber genau diese Angst hält sie klein. Wer sich immer nur verteidigt, statt hinzuschauen, lernt nie dazu.

Ein kompetenter Mensch sagt: „Okay, das war mein Fehler. Ich mach’s besser.“ Ein inkompetenter sagt: „Ich war’s nicht.“ Und damit ist alles gesagt.

2. „Ich kann das einfach nicht.“

5 Subtile Anzeichen, dass er nicht der Richtige ist, auch wenn dein Herz sagt, dass er es ist
shutterstock

Das klingt auf den ersten Blick ehrlich. Aber oft ist es nur eine elegante Form von „Ich hab keine Lust, mich damit auseinanderzusetzen.“

Natürlich gibt’s Dinge, die uns schwerfallen. Aber wer sich hinter diesem Satz versteckt, hat meistens gar nicht versucht, es wirklich zu lernen.

Viele benutzen ihn, um gar nicht erst scheitern zu können. Denn wenn man nie anfängt, kann man auch nie verlieren, oder? Das Problem ist nur: So gewinnt man auch nie.

Kompetente Menschen sind nicht automatisch gut in allem – sie trauen sich einfach, schlecht zu sein, bis sie besser werden.

Sie sind bereit, sich lächerlich zu machen, zu stolpern, Fehler zu begehen. Und genau dadurch entwickeln sie sich weiter.

Die anderen dagegen stehen still. Und stillstehen ist auf Dauer nichts anderes als Rückschritt.

3. „Mach du das lieber – du bist besser darin.“

10 Anzeichen dafür, dass du nicht an dir selbst arbeiten musst, sondern dass dein Partner das Problem ist
shutterstock

Oh, dieser Satz klingt immer so höflich, fast charmant. Aber oft ist er nichts anderes als passiv-aggressive Bequemlichkeit.

Klar, manchmal stimmt es: Der andere ist besser. Aber wenn jemand das ständig sagt, bei jeder Aufgabe, bei jedem Problem, dann ist das kein Kompliment – das ist ein Rückzug.

Viele Menschen nutzen solche Sätze als Trick, um Arbeit oder Verantwortung loszuwerden. Sie wissen genau, dass der andere dann „eh wieder übernimmt“. Und so schiebt man Verantwortung ganz unauffällig weiter – verpackt in ein Lob.

Aber auf Dauer wird das durchschaut. Im Job, in Beziehungen, in Freundschaften.

Menschen merken, wenn jemand sich immer raushält. Und irgendwann kommt der Punkt, an dem niemand mehr Lust hat, alles allein zu stemmen.

Kompetente Menschen sagen nicht: „Mach du das lieber.“ Sie sagen: „Zeig mir, wie’s geht – ich will’s lernen.“

4. „Dafür bin ich nicht zuständig.“

shutterstock

Dieser Satz ist der Tod jeder Entwicklung. Er klingt nach Struktur, nach Grenzen – und natürlich sind Grenzen wichtig. Aber wer ihn ständig bringt, zeigt damit vor allem eines: null Flexibilität.

Gerade in Teams, Freundschaften oder Beziehungen ist es entscheidend, dass man bereit ist, mal über den eigenen Schatten zu springen.

Doch Menschen, die diesen Satz oft benutzen, haben immer Angst, „ausgenutzt“ zu werden oder sich „zu viel aufzuladen“.

In Wahrheit fehlt ihnen nicht die Zeit, sondern der Wille. Sie denken zu eng. Sie wollen in ihrer kleinen Komfortzone bleiben, wo alles vorhersehbar ist.

Aber Kompetenz zeigt sich genau dann, wenn jemand bereit ist, Neues auszuprobieren – selbst wenn’s nicht sein Job ist. Die besten Leute sind immer die, die sagen: „Ich helf dir kurz – ist doch kein Drama.“

5. „Ich hab’s versucht, aber es ging nicht.“

Die Wahrheit ist, dass er nicht emotional gebrochen ist - er ist nur ein Arschloch
shutterstock

Das klingt auf den ersten Blick nach Ehrlichkeit. Doch wenn du genauer hinhörst, ist es meist ein Code für: „Ich hab nach zwei Minuten aufgegeben.“

Solche Menschen probieren Dinge halbherzig. Sobald’s unbequem wird, sobald sie nachdenken, lernen, geduldig sein müssten – zack, kommt dieser Satz.

„Ich hab’s versucht“ klingt nach Einsatz, aber meistens war’s ein Versuch mit angezogener Handbremse.

Kompetente Menschen sind da anders. Wenn sie scheitern, fragen sie sich: „Was kann ich nächstes Mal anders machen?“ Sie geben sich nicht sofort geschlagen. Sie wissen, dass Fortschritt Zeit braucht.

Inkompetente dagegen wollen schnelle Erfolge ohne Anstrengung – und wenn die ausbleiben, geben sie sich beleidigt geschlagen.

6. „Das soll jemand anderes machen.“

shutterstock

Das ist die härtere Version von Punkt vier – und sie ist ein sicheres Zeichen für Menschen, die gar kein Interesse daran haben, etwas beizutragen.

Sie sitzen lieber daneben, beobachten und kommentieren, anstatt selbst aktiv zu werden. Egal ob im Büro, in der Familie oder im Freundeskreis: Sie finden immer jemanden, der’s „besser“ oder „richtiger“ machen soll.

Aber weißt du, was das eigentlich zeigt? Dass sie Angst haben, sich zu blamieren. Oder, dass sie einfach zu bequem sind. Beides ist keine gute Mischung.

Das Problem: Wenn du alles von dir schiebst, schiebst du irgendwann auch dein eigenes Leben weg.

Denn Verantwortung zu übernehmen heißt, Einfluss zu haben. Wer nichts in die Hand nimmt, gibt die Kontrolle ab – und merkt irgendwann, dass er einfach nur Zuschauer geworden ist.

7. „Das ist doch unmöglich.“

Wenn du diese 7 Dinge tust, huch! Du schreckst gute Männer ab
shutterstock

Das ist so ein Satz, den man sofort erkennt, wenn jemand keine Lust auf Veränderung hat. Er wird oft gesagt, bevor überhaupt ein Versuch gestartet wurde.

„Das geht nicht.“ – „Das klappt nie.“ – „So was funktioniert bei uns nicht.“

In Wahrheit steckt dahinter meist Angst vor Neuem. Denn was neu ist, ist ungewiss. Und Ungewissheit fühlt sich für viele bedrohlich an.

Aber die Wahrheit ist: Fast alles ist möglich, wenn man bereit ist, sich Zeit zu nehmen, Geduld zu haben und Fehler zu machen.

Menschen, die „unmöglich“ sagen, wollen sich nur absichern. Sie wollen sagen: „Ich hab gar nicht erst angefangen, also kann ich auch nicht scheitern.“

Kompetente Menschen denken anders: Sie fragen sich, wie etwas möglich wäre – nicht, ob.

8. „Ich hab keine Zeit.“

shutterstock

Dieser Satz ist eigentlich eine höfliche Version von: „Ich will das nicht.“

Klar, jeder hat Verpflichtungen. Aber wer ständig behauptet, „keine Zeit“ zu haben, hat einfach andere Prioritäten – Punkt.

Wenn etwas wirklich wichtig ist, findet man Zeit. Wenn nicht, findet man Ausreden.

Menschen, die dauernd über ihre angebliche Zeitnot reden, nutzen das als Schutzschild.

Sie wollen sich nicht festlegen, nicht verpflichten, nicht anstrengen. „Ich hab keine Zeit“ klingt erwachsen, professionell, beschäftigt – aber eigentlich heißt es: „Ich hab keine Lust, mich darum zu kümmern.“

Kompetente Menschen sind ehrlich genug zu sagen: „Das ist mir gerade nicht so wichtig.“

Und das ist völlig okay. Aber dieses ewige „keine Zeit“-Gerede ist durchschaubar – und auf Dauer einfach unglaubwürdig.

9. „Das war nicht meine Idee.“

shutterstock

Dieser Satz ist pures Ego-Management. Wenn etwas gut läuft, sind sie stolz dabei gewesen – wenn’s schiefläuft, waren sie’s natürlich nicht.

Sie benutzen diesen Satz, um sich reinzuwaschen. Um sicherzugehen, dass ihr Name nicht mit irgendwas Negativem verbunden wird.

Aber das zeigt vor allem eines: Sie haben mehr Angst davor, Fehler zu machen, als Lust, Verantwortung zu übernehmen.

Kompetente Menschen stehen zu ihren Entscheidungen – auch wenn sie mal falsch liegen. Sie sagen: „Ja, das war meine Idee. Hat nicht geklappt. Passiert.“

Inkompetente dagegen sind wie Politiker im Schleudermodus: Sie reden viel, aber sagen nichts, was man ihnen später vorhalten kann.

10. „Ich mach’s später.“

shutterstock

Der Lieblingssatz aller Aufschieber.

Sie sagen das mit so einer Überzeugung, dass man fast glauben könnte, sie würden’s wirklich tun. Aber das „später“ kommt nie. Und wenn du sie nach drei Tagen erinnerst, heißt es: „Oh stimmt, hab ich total vergessen.“

Hinter diesem Verhalten steckt oft Unsicherheit. Manche Menschen trauen sich nicht, anzufangen, weil sie Angst haben, dass es nicht perfekt wird. Also verschieben sie’s immer wieder – in der Hoffnung, dass irgendwann der „richtige Moment“ kommt.

Nur: Der kommt nie.

Kompetente Menschen wissen, dass man selten Lust auf schwierige Dinge hat – und machen’s trotzdem. Inkompetente warten, bis sie „bereit“ sind – und warten ewig.