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Drei Dates, dann „poof!“ – die wahren Gründe, warum Männer sich in Luft auflösen

Drei Dates, dann „poof!“ – die wahren Gründe, warum Männer sich in Luft auflösen

Es gibt wohl kaum etwas Nervigeres im Dating als diese Momente, in denen du denkst, dass alles gut läuft… und dann plötzlich Stille.

So richtig Stille. Keine Nachricht, kein Anruf, nicht mal dieses „Sorry, war beschäftigt“-Ding, das man Männern manchmal fast schon aus Mitleid durchgehen lässt.

Einfach Funkstille, als hätte jemand den „Delete“-Knopf gedrückt und du wärst aus seinem Leben rausgeschoben worden wie ein altes Foto aus einem Ordner auf dem Laptop.

Und irgendwie landet man dann automatisch in diesem inneren Gespräch mit sich selbst.

Dieses lästige „Was habe ich falsch gemacht?“ Das „Hatte ich etwas im Gesicht?“ Oder schlimmer: „War ich zu viel? War ich zu wenig?“

Dabei kennst du ihn vielleicht gerade mal zwei Wochen, ihr habt euch ein paarmal getroffen, zusammen gelacht, vielleicht sogar diese kleinen Momente gehabt, wo alles leicht und stimmig war — und dann passiert das, was die meisten Frauen inzwischen viel zu gut kennen: Er taucht ab. Der berühmte Houdini-Move.

Und auch wenn es sich persönlich anfühlt, ist es das fast nie. Es fühlt sich hart an, klar.

Aber die Gründe sind meistens viel einfacher, alltäglicher und haben in den meisten Fällen weniger mit dir zu tun als mit Dingen, die in seinem Kopf ablaufen.

Und nein, das ist kein „Männer sind so“-Artikel, sondern eher ein „Lass mich dir erklären, was wirklich hinter diesem komischen Verhalten steckt, damit du nicht jedes Mal drei Tage lang mit einem Knoten im Bauch rumläufst“.

Lass uns also der Reihe nach durchgehen, warum dieser dritte-Date-Fluch so typisch geworden ist – und warum du dir viel weniger den Kopf zerbrechen solltest, als du es wahrscheinlich tust.

1. Wenn ein Mann nicht investiert hat, ist es für ihn leicht, zu verschwinden

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Das klingt erstmal gemein, aber es ist nicht mal böse gemeint. Viele Männer gehen in die ersten Dates rein wie in eine Art entspanntes Kennenlernen ohne große Erwartungen.

Sie sind neugierig, ja. Sie finden dich vielleicht hübsch, interessant, lustig oder haben sich einfach gedacht: „Warum nicht?“ Aber das bedeutet nicht automatisch, dass sie emotional irgendwas investieren.

Und während du nach drei Dates vielleicht schon angefangen hast, dich zu fragen, wohin das führen könnte, ist er oft noch an dem Punkt, an dem er sich gar nicht sicher ist, ob das Ganze für ihn überhaupt Richtung Beziehung geht.

Männer brauchen manchmal länger, bis sie überhaupt fühlen, ob sie sich binden möchten. Und wenn dieses Gefühl nicht kommt, dann ziehen sie sich zurück — oft kommentarlos, weil sie das für den einfachsten Weg halten.

Dazu kommt noch etwas anderes, was die meisten Frauen gerne übersehen: Manche Männer haben einfach nicht die emotionale Reife oder den Mut, eine Sache sauber zu beenden.

Nicht, weil du ihnen egal bist, sondern weil sie dieses unangenehme Gespräch meiden wollen. Sie denken: „Ach, wir kennen uns ja kaum, da muss ich nichts erklären.“ Das ist nicht schön. Aber es passiert ständig.

Das bedeutet nicht, dass du zu anhänglich warst. Oder zu offen. Oder nicht spannend genug.

Es bedeutet meistens einfach, dass er nie in diesem Modus war, in dem er für sich gesagt hätte: „Ich möchte schauen, wohin das führt.“

Und wenn jemand nicht investiert ist, tut ihm das Verschwinden nicht weh. Und deswegen macht er’s.

2. Viele Männer checken früh, ob die Chemie stimmt — und wenn sie es nicht fühlen, gehen sie weiter

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Du kennst das wahrscheinlich selbst: Manchmal sitzt du jemandem gegenüber, der total nett ist, höflich, höflich lächelt und alles richtig macht — aber irgendwas fehlt.

Dieses Bauchgefühl, das einen von innen heraus sagt: „Das könnte passen.“ Und wenn dieses Gefühl nicht kommt, dann bleibt das Ganze freundlich, aber nicht mehr.

Männer haben dieses Gefühl auch. Und viele von ihnen entscheiden relativ früh, ob etwas für sie in Richtung Beziehung geht oder nicht.

Das heißt nicht, dass du etwas hättest „besser“ machen können. Manche Menschen passen einfach nicht, und das merkt man nicht immer sofort beim ersten Treffen — manchmal erst beim dritten.

Viele Männer, die viel daten, haben eine klare Vorstellung von dem, was sie wollen.

Und wenn sie merken, dass es mit dir zwar schön war, aber nicht das, was sie langfristig suchen, dann steigen sie aus, bevor es verbindlicher wird.

Das wirkt hart, ist aber in Wahrheit ehrlicher, als dich zehn Dates lang warmzuhalten, obwohl sein Bauchgefühl längst Nein sagt.

Und hier kommt etwas, das viele vergessen: Männer vergleichen. Nicht unbedingt absichtlich, aber sie tun es.

Wenn er noch andere Frauen datet und er merkt, dass er mit einer anderen Frau eine stärkere Verbindung hat, wird er sich eher dorthin orientieren. Das hat nichts mit Wert zu tun — es ist einfach Auswahl.

3. Er datet nicht nur dich – und das ist normaler, als sich anfühlt

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Es wäre schön, wenn man sagen könnte, dass jeder Mann direkt monogam datet. Macht aber kaum einer.

Viele Männer reden nicht darüber, aber sie treffen häufig parallel noch andere Frauen, zumindest am Anfang.

Nicht aus Boshaftigkeit, sondern aus Gewohnheit oder Vorsicht. Und wenn er merkt, dass eine andere Verbindung gerade schneller oder tiefer wird, kann es passieren, dass er sich still zurückzieht.

Viele Frauen, die aus langen Beziehungen kommen, tun sich schwer damit, mehrere Leute gleichzeitig zu daten.

Sie fühlen sich dabei schlecht. Aber Männer sind da oft pragmatischer: Sie schauen, wer am Ende am besten zu ihnen passt, und zwar bevor sie sich emotional festlegen. Das muss dir nicht gefallen, aber es erklärt vieles.

Der Punkt ist: Sein Verschwinden heißt nicht, dass du nicht gut genug bist.

Es heißt nur, dass jemand anders für ihn in diesem Moment passender erschien — und das ist kein Urteil über deinen Wert, sondern nur eine Entscheidung über seine eigene Richtung.

Und genau deshalb ist es wichtig, dass du dich selbst nicht sofort auf nur einen Mann fokussierst.

Wenn du alles emotional auf eine einzige Karte setzt, hängst du viel schneller an jemandem, der vielleicht gar nicht dieselbe Energie reinsteckt.

Dating ist heute mehr wie ein Auswahlprozess — und wenn du nur einen auswählst, während er vier hat, ist klar, wer schneller enttäuscht wird.

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Wenn jemand verschwunden ist, fühlt es sich oft persönlich an. Fast so, als hätte er dich bewertet und entschieden, dass du „nicht genug“ warst. Dieses Gefühl ist normal. Aber in den meisten Fällen einfach falsch.

Viele Psychologen sagen, dass Menschen, die sich nach kurzer Kennenlernphase zurückziehen, selten wegen etwas Konkretem gehen.

Sie gehen, weil die Verbindung bei ihnen nicht entstanden ist — und das ist etwas, worauf du keinen Einfluss hast. Man kann niemanden dazu bringen, sich zu investieren. Und man kann auch keinen Funken erzwingen, der nicht da ist.

Ghosting tut weh, keine Frage. Man zweifelt danach schnell an sich selbst. Aber du solltest dir immer wieder klar machen: Drei Dates sind keine Grundlage, auf der jemand ein Urteil über deinen Wert fällen kann.

Niemand lernt dich in drei Treffen wirklich kennen. Niemand kann in dieser kurzen Zeit erfassen, wer du bist, was du alles erlebt hast, wofür du stehst, was du zu bieten hast.

Wenn jemand geht, bevor er das überhaupt sieht, dann war er sowieso nicht der Richtige. Der Richtige bleibt, der Richtige macht sich bemerkbar, der Richtige verschwindet nicht einfach.

Fazit

Nicht jeder, der geht, ist ein Verlust. Manche Männer verschwinden, und das ist eigentlich ein Geschenk, weil du dadurch schneller erkennst, dass es nicht der richtige Weg war.

Du sparst dir Zeit, Nerven und dieses Hin-und-Her-Ding, das oft viel mehr weh tut als ein schneller Cut.

Das Wichtigste ist, dass du auf dich selbst schaust. Auf das, was du brauchst. Auf das, was du willst. Und auf das, was du verdienst.

Und du verdienst jemanden, der klar kommuniziert, der nicht nach drei Treffen leise aus deinem Leben rutscht wie jemand, der nachts heimlich aus einer Party schleicht.

Der Mann, der wirklich zu dir passt, zeigt Interesse. Der meldet sich. Der bleibt dran.

Der lässt dich nicht rätseln, ob du ihm egal geworden bist. Der, der für dich gedacht ist, macht keine Geisterspiele. Der ist präsent — nicht nur in den ersten Wochen, sondern langfristig.

Bis dieser Mann kommt, darfst du die kennenlernen, die gehen. Sie sind Teil des Weges, nicht dein Ende.

Und vielleicht ist das die wichtigste Erkenntnis: Niemand, der für dich bestimmt ist, verschwindet nach drei Dates. Der Richtige bleibt.

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