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Du würdest nie denken, wie schmutzig diese 10 Alltagsdinge wirklich sind

Du würdest nie denken, wie schmutzig diese 10 Alltagsdinge wirklich sind

Seit der Pandemie ist uns allen viel bewusster geworden, wie schnell sich Keime im Alltag verbreiten können. Plötzlich war Händewaschen kein nebensächliches Thema mehr, sondern ein fester Bestandteil unserer täglichen Routine.

Und das aus gutem Grund: Unsere Hände sind ständig im Einsatz. Wir berühren Türklinken, Smartphones, Einkaufswagen und unzählige andere Oberflächen, ohne viel darüber nachzudenken.

Dabei sammeln sich Bakterien und Viren schneller an, als man vermuten würde. Gründliches Händewaschen mit Seife oder die Nutzung eines Desinfektionsmittels mit ausreichend Alkoholgehalt helfen zwar dabei, das Risiko deutlich zu senken, doch komplett keimfrei bleibt kaum etwas oder jemand.

Interessant ist vor allem, nach welchen scheinbar harmlosen Gegenständen unsere Hände besonders stark belastet sind. Genau hier wird es spannend, denn viele Alltagsdinge, die wir ziemlich häufig anfassen, wirken sauber, sind es aber gar nicht.

Wovon die Rede ist, erfährst du gleich:

Geld

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Hier geht es um Banknoten und Münzen, die täglich durch unzählige Hände, Geldbörsen und Taschen wandern und dabei viele unsichtbare Rückstände aufnehmen.

Geld wirkt auf den ersten Blick sauber und harmlos, doch in Wirklichkeit gehört es zu den schmutzigsten Dingen im Alltag. Jede Banknote hat bereits einen langen Weg hinter sich und wurde von vielen verschiedenen Menschen angefasst.

Dabei sammeln sich Bakterien, Keime und andere Mikroorganismen auf der Oberfläche, die wir mit bloßem Auge nicht sehen können. Besonders problematisch ist, dass Bargeld selten gereinigt wird und oft jahrelang im Umlauf bleibt.

Es liegt in Portemonnaies, fällt auf Theken, landet manchmal auf dem Boden und wird anschließend weitergegeben. Wer danach unbewusst ins Gesicht greift oder etwas isst, gibt Keime leicht weiter.

Handläufe, Griffe und Türklinken

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Hier geht es um Oberflächen, die in öffentlichen und gemeinschaftlich genutzten Bereichen ständig berührt werden, zum Beispiel in Bussen, Bahnen, Aufzügen und öffentlichen Toiletten.

Diese Flächen gehören zu den meist berührten Dingen im Alltag und werden von unzähligen Menschen hintereinander angefasst. Genau deshalb sammeln sich dort besonders viele Keime, Bakterien und andere unsichtbare Rückstände.

Egal, ob im öffentlichen Nahverkehr, Einkaufszentren oder in Bürogebäuden. Handläufe, Haltestangen und Türklinken kommen ununterbrochen mit fremden Händen in Kontakt. Viele dieser Oberflächen werden zwar regelmäßig gereinigt, doch im Laufe eines Tages können sich trotzdem große Mengen an Mikroorganismen ansammeln.

Da wir uns danach oft ins Gesicht fassen oder etwas essen, gelangen die Keime leicht in unseren Körper. 

Speisekarten

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Hier geht es um gedruckte Speisekarten in Restaurants, die von vielen Gästen hintereinander angefasst und selten gründlich gereinigt werden.

In Restaurants denkt man meist an saubere Tische und frisches Essen, doch ein echter Keimhotspot liegt direkt vor einem: die Speisekarte.

Tag für Tag wandert sie von Hand zu Hand, wird aufgeklappt, angefasst manchmal sogar auf den Tisch oder Schoß gelegt. Nicht nur Gäste berühren sie, sondern auch das Personal, das gleichzeitig mit Geschirr, Besteck und benutzten Servietten in Kontakt kommt.

Dadurch sammlen sich auf der Oberfläche unzählige unsichtbare Rückstände an. Das Tückische daran ist, dass wir die Karte direkt in die Hand nehmen und kurz darauf oft mit den Fingern Brot, Pommes oder andere Speisen essen.

Selbst digitale Menüs per QR-Code sind nicht automatisch sauber, denn dabei fassen wir unser Smartphone ständig an.

Touchscreens

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Neben Smartphones sind auch Kiosksysteme, Bankautomaten und andere öffentliche Bildschirme da.

Moderne Technologie ersetzt immer mehr Papier und andere Oberflächen, doch Touchscreens bleiben ein beliebter Ort für Keime. Jeder, der einen Bildschirm bedient, beispielsweise am Flughafen, in der Bahnstation oder im Supermarkt, hinterlässt unsichtbare Bakterien und Viren.

Besonders problematisch sind gemeinsam genutzte Geräte oder Smartphones, die wir mit anderen teilen. Obwohl die Geräte sauber wirken, können sie Krankheitserreger übertragen, wenn wir danach unsere Hände nicht waschen.

Glücklicherweise reicht es in den meisten Fällen, die Hände gründlich mit Wasser und Seife zu reinigen, um die Keime effektiv zu reduzieren.

Gegenstände in Arztpraxen

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Achte vor allem auf die Oberflächen, die täglich von vielen Patienten berührt werden, wie Stifte, Stuhlarmlehnen oder Türgriffe.

Eine Arztpraxis wirkt sauber und hygienisch, doch viele Oberflächen sind wahre Keimschleudern. Besonders der Stift, mit dem sich Patienten anmelden, kann enorme Mengen an Bakterien beherbergen. Teilweise sogar mehr als ein durchschnittlicher Toilettensitz.

Auch Armlehnen im Wartezimmer oder Türklinken sind stark belastet, da sie ständig von fremden Händen berührt werden. Die meisten dieser Keime sind für gesunde Menschen harmlos, doch sie können trotzdem Infektionen übertragen.

Tiere

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Kontakt mit Tieren (und Haustieren) darf man nicht vernachlässigen. 

Viele Menschen unterschätzen, wie viele Keime und Krankheitserreger Tiere tragen können. Selbst wenn Haustiere liebevoll und sauber wirken, können sie Bakterien, Viren und andere Mikroorganismen übertragen.

Besonders problematisch ist, dass Haustiere oft als familienfreundlich gelten und deshalb nach dem Streicheln oder Spielen die Hände nicht sofort gewaschen werden.

Doch gerade nach dem Kontakt mit Tieren ist gründliches Händewaschen entscheidend, um Infektionen zu vermeiden. Auch wenn man glaubt, dass die Hände sauber aussehen, können unsichtbare Keime leicht auf die Oberflächen, Lebensmittel oder das Gesicht gelangen.

Schneidebretter und Küchenschwämme

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Ja, klar, man wäscht sie regelmäßig. Bei der Zubereitung von Lebensmitteln sammeln sie jedoch viele Keime.

Die Küche gilt als einer der Orte mit der höchsten Keimbelastung im Haushalt. Schneidebretter, Schwämme und sogar Küchentücher kommen in direkten Kontakt mit rohen Lebensmitteln und können dabei Bakterien und andere Mikroorganismen aufnehmen.

Studien haben gezeigt, dass gebrauchte Küchenschwämme Hunderte verschiedene Bakterienarten beherbergen können. Besonders riskant ist der Umgang mit rohem Fleisch, da Krankheitserreger schnell übertragen werden.

Regelmäßiges Auswechseln von Schwämmen, gründliches Reinigen von Schneidebrettern und vor allem das Händewaschen vor und nach der Essenszubereitung reduzieren das Risiko deutlich.

So bleibt die Küche ein hygienischer Ort, an dem Speisen sicher zubereitet werden können, ohne dass Keime auf Teller oder Hände gelangen.

Fremde Stifte

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Also Stifte, die man sich von anderen ausleiht, zum Beispiel im Büro oder beim Ausfüllen von Formularen. 

Auch wenn digitale Geräte vieles ersetzen, kommt man manchmal nicht drum herum, einen Stift zu benutzen, der schon von anderen berührt wurde.

Solche Stifte sind erstaunlich keimbelastet. Studien zeigen, dass sie deutlich mehr Bakterien tragen können als ein durchschnittlicher Toilettensitz. Besonders problematisch wird es, wenn Menschen Stiftkappen in den Mund nehmen oder daran knabbern, wodurch Keime noch leichter übertragen werden.

Ein kleiner Moment der Vorsicht verhindert die Weitergabe von Bakterien und sorgt dafür, dass man sich vor unnötigen Infektionen schützt, selbst bei alltäglichen Büro- oder Schularbeiten.

Seifenspender

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Obwohl man sie benutzt, um Hände zu reinigen, können Seifenspender selbst ein Ort für Bakterien sein. Besonders Nachfüllspender in öffentlichen Toiletten oder Gemeinschaftsbädern sind oft stark belastet, weil viele Menschen nacheinander dieselbe Pumpe berühren.

Dabei können Keime von den Händen auf den Spender gelangen und beim nächsten Gebrauch wieder auf die Hände zurückübertragen werden. Studien zeigen, dass auf solchen Pumpen teils mehr Bakterien sitzen als  auf einem Smartphone.

Ein scheinbar harmloser Ort kann somit schnell zur Keimquelle werden.

Öffentliche Flächen am Flughafen

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Hier geht es um verschiedene Oberflächen an Flughäfen, die täglich von Millionen Menschen berührt werden, wie Türklinken, Wasserspender, Kioskschirme und Sicherheitskontrolltrays.

Flughäfen sind echte Keimquellen, denn hier kommen jeden Tag Tausende von Menschen auf engem Raum zusammen. Jede gemeinsam genutzte Fläche kann Bakterien und Viren übertragen, besonders die Sicherheitskontrolltrays, in denen Schuhe, Taschen oder andere Gegenstände landen.

Diese Trays kommen in direkten Kontakt mit vielen verunreinigten Dingen, wodurch Krankheitserreger leicht auf die Hände übertragen werden.

Ähnlich verhält es sich mit Türklinken, Wasserspendern oder Touchscreens an Automaten. In diesen Situationen ist ein Handdesinfektionsmittel sehr praktisch, denn somit lassen sich Keime unterwegs einfach vermeiden und die Hände bleiben sauber.