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Warum schlafen Frauen neben ihrem Hund besser als neben ihrem Partner

Warum schlafen Frauen neben ihrem Hund besser als neben ihrem Partner

Viele Frauen schwören darauf, dass ihr Hund nicht nur ein treuer Begleiter im Alltag ist, sondern auch nachts für ein ganz besonderes Gefühl von Geborgenheit sorgt.

Wenn sich das weiche Fell an sie schmiegt und ein ruhiger Atem neben ihnen zu hören ist, entsteht eine entspannte Atmosphäre, die Sicherheit, Nähe und Ruhe vermittelt.

Anders als Menschen stellen Hunde keine Ansprüche während des Schlafs, diskutieren nicht, bewegen sich weniger und strahlen eine stille Wärme aus, die erstaunlich beruhigend wirkt.

Für viele Frauen bedeutet das weniger Stress, weniger Unruhe und einen deutlich erholsameren Schlaf. Das mag überraschend klingen, aber immer mehr Studien und Erfahrungsberichte deuten darauf hin, dass ein Hund im Bett immer einen positiven Einfluss auf eine Person hat.

Bester Freund

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Für viele Frauen ist der Hund nicht nur tagsüber ein treuer Gefährte, sondern auch nachts ein überraschend angenehmer Schlafpartner. Seine Wärme, Gelassenheit und stille Nähe vermitteln Sicherheit und Ruhe. 

Während Menschen oft Unruhe bringen, sorgt ein Hund für Entspannung und damit für erholsameren Schlaf.

Wissenschaft empfiehlt es

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Eine Studie aus dem Jahr 2018 zeigt deutlich: Für viele Frauen sorgt ein Hund im Bett für ruhigere Nächte als ein menschlicher Partner. Hunde schaffen ein Gefühl von Sicherheit, stören seltener den Schlafrhythmus und vermitteln eine beruhigende, vertrauensvolle Nähe.

Positiver Einfluss

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In einer Untersuchung wurden fast tausend Frauen befragt, um herauszufinden, welchen Einfluss Haustiere auf ihre Nachtruhe haben. Die Ergebnisse zeigen, dass Tiere, vor allem Hunde, oft beruhigend wirken, Sicherheit vermitteln und somit zu einem entspannteren und gleichmäßigeren Schlaf beitragen.

Wer schläft mit wem?

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Ein großer Teil der befragten Frauen schläft nicht allein: Mehr als die Hälfte teilt ihr Bett mit einem Hund, viele auch mit einer Katze, und noch mehr liegen nachts neben einem Partner.

Spannend ist jedoch, wie unterschiedlich diese Schlafbegleiter das Wohlbefinden beeinflussen.

Ruhe

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Im Vergleich zu Männern passen sich Hunde viel besser an den Schlafrhythmus ihrer Besitzerin an. Während Menschen später ins Bett gehen, früher aufstehen oder sich nachts viel bewegen, bleiben Hunde meist ruhig, angepasst und unauffällig.

Sie machen weniger Lärm, verursachen keine Störungen und schaffen dadurch eine entspannte Umgebung. Genau dieses gleichmäßige, friedliche Verhalten kann dafür sorgen, dass Frauen weniger Unterbrechungen erleben und sich nachts erholter fühlen.

Keine Störungen

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Hunde bewegen sich weniger, passen sich an und sorgen für ein Gefühl von Sicherheit. Dadurch entsteht eine angenehmere Nachtruhe, denn es gibt kein ständiges Aufwachen oder unnötige Unruhe, sie kann einfach entspannt schlafen.

Regelmäßigkeit

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Wer einen Hund hat, entwickelt oft einen festen Schlafrhythmus: rechtzeitig ins Bett, morgens früh aufstehen, da der Vierbeiner warten nicht mag.

Diese Konstanz wirkt sich deutlich positiv auf die Schlafqualität. Frauen, die regelmäßig schlafen, berichten seltener von Müdigkeit am Tag und leiden weniger unter Einschlafproblemen.

Geborgenheit

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Hunde vermitteln ein starkes Gefühl von Komfort und Sicherheit, das viele Frauen beim Einschlafen besonders schätzen. Unabhängig von Größe oder Rasse schlafen sie oft ruhiger, wenn ihr Hund im Raum ist.

Die bloße Anwesenheit des Tieres kann beruhigen und für Schutz sorgen. Hunde reagieren auf ungewöhnliche Geräusche und könnten im Notfall Alarm schlagen.

Ihr Bellen wirkt zudem abschreckend auf potenzielle Eindringlinge. Diese Mischung aus Nähe, Wärme und Sicherheit schafft eine entspannte Atmosphäre, die es vielen Frauen ermöglicht, tiefer und erholsamer zu schlafen, während sie ein Gefühl von Geborgenheit genießen.

Angst wird reduziert

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Frauen, die unter Angstzuständen oder depressiven Phasen leiden, können besonders von einem Hund im Bett profitieren. Die Nähe des Tieres vermittelt Geborgenheit und Sicherheit, reduziert Stress und fördert ein ruhiges Gefühl.

Dieses beruhigende Zusammensein hilft, Sorgen loszulassen, entspannt den Geist und kann so zu einem tieferen, erholsameren Schlaf beitragen.

Katzen im Vergleich

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Frauen, die mit Katzen schlafen, berichten oft von weniger Geborgenheit als jene, die mit Hunden oder Menschen das Bett teilen. Katzen sind unabhängiger und bewegen sich unberechenbarer, was den Schlaf gelegentlich stören kann.

Dennoch bieten sie Gesellschaft und Wärme, aber die beruhigende Wirkung eines Hundes erreichen sie nur selten.

Katzen sind von Natur aus nachtaktiv, was ihren Schlafrhythmus oft mit dem der Besitzerin kollidieren lässt. Sie springen auf Zehen, rollen sich auf dem Kopf oder erkunden das Bett, während die Frau schlafen möchte.

Diese Eigenheiten können die Nachtruhe unterbrechen und erklären, warum viele Frauen trotz Katzenbegleitung nicht erholsamer schlafen.

Geheimnisse

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Damit das Schlafen mit dem Hund gelingt, spielt die Schlafintensität beider eine große Rolle. Auch Hunde können schnarchen, was stören kann.

Kleine Hunde kuscheln oft direkt unter der Decke, was die Körpertemperatur erhöht. Diese Wärme kann den Schlaf beeinflussen, weshalb es wichtig ist, auf Komfort und Position zu achten, um erholsame Nächte zu gewährleisten.

Ausreichend schlafen

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Zu wenig Tiefschlaf wirkt sich stark auf das tägliche Leben aus. Konzentration, Lernfähigkeit, Kreativität, Problemlösung und Entscheidungsfähigkeit leiden darunter.

Frauen, die regelmäßig ungestört schlafen, beispielsweise diejenigen, die neben einem Hund schlafen, profitieren nicht nur von mehr Energie, sondern auch von klareren Gedanken und einer besseren Leistungsfähigkeit im Alltag.

Gibt es Situationen, wenn das Schlafen mit dem Hund problematisch ist?

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Menschen mit Asthma, Allergien oder chronischen Atemwegserkrankungen sollten vorsichtig sein. Ein Hund im Bett kann die Symptome verschlimmern, die Atemwege reizen oder zu Schlafproblemen führen.

In solchen Fällen ist es oft besser, dem Hund einen eigenen Schlafplatz im Schlafzimmer oder außerhalb zu geben, um gesund und erholsam zu schlafen.

Viele glauben, dass das Schlafen mit dem Hund Verhaltensprobleme bei dem Haustier verursacht. Dafür gibt es jedoch keine wissenschaftlichen Belege.

Hunde profitieren oft genauso von Nähe und Sicherheit wie Menschen. Solange klare Regeln bestehen, stärkt gemeinsames Schlafen die Bindung und beeinflusst das Verhalten des Hundes nicht negativ.

Tipps für erholsames Schlaf mit deinem Hund

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Wenn du dich entscheidest, dein Bett mit deinem Hund zu teilen, gibt es einige einfache Maßnahmen, die die Nachtruhe für euch beide deutlich verbessern können. Mit etwas Planung und Routine kann das gemeinsame Schlafen eine angenehme Erfahrung werden, die sowohl Komfort als auch Sicherheit bietet.

1. Ausreichend Platz im Bett

Ein großer, komfortabler Schlafplatz ist entscheidend. Dein Hund sollte genügend Raum haben, um sich bequem hinzulegen, ohne dass ihr euch gegenseitig stört.

Ein geräumiges Bett sorgt dafür, dass Bewegungen während der Nacht keine Unterbrechungen verursachen, und gibt euch beiden die Möglichkeit, entspannt zu schlafen.

2. Saubere Schlafumgebung

Regelmäßiges Waschen von Bettwäsche, Decken oder Hundebetten ist wichtig. Saubere Textilien verhindern die Ausbreitung von Keimen und sorgen dafür, dass sich Mensch und Tier wohlfühlen.

3. Gesundheit des Hundes beachten

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Hunde, die regelmäßig zum Tierarzt gehen und alle notwendigen Impfungen erhalten, stellen ein geringeres Risiko für Krankheiten dar. Auch die Behandlung gegen Flöhe, Zecken oder Würmer trägt dazu bei, dass sowohl Hund als auch Mensch gesund bleiben und besser schlafen können.

4. Spaziergang vor dem Schlafen

So ist er ruhiger und bereit, die Nacht entspannt zu verbringen. Ein vorhersehbares Ritual kann die Nachtruhe für beide deutlich verbessern.

5. Feste Schlafzeiten etabilieren

Indem du jeden Tag ungefähr zur gleichen Zeit ins Bett gehst und aufstehst, hilfst du deinem Hund, sich an den Rhythmus anzupassen. Dies trägt aber auch dazu bei, dass du besser schläfst.