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7 Hunderassen und was sie wirklich über ihre Besitzer aussagen

7 Hunderassen und was sie wirklich über ihre Besitzer aussagen

Wenn man sich einen Hund holt, denkt man meistens nicht direkt darüber nach, was das über einen selbst aussagt. Man sagt Dinge wie „Ich fand ihn einfach süß“, oder „Der hat mich ausgesucht“, oder „Ich wollte schon immer genau diese Rasse“. Klingt alles erstmal nach Bauchgefühl, nach Zufall, nach Emotion.

Aber ganz ehrlich, so zufällig ist das Ganze meistens nicht.

Ein Hund passt immer irgendwie zu dem Leben, das man führt. Zu dem Charakter, den man hat. Zu dem, was man braucht, auch wenn man sich das vielleicht gar nicht bewusst eingesteht. Manche suchen Nähe, manche suchen Struktur, manche suchen einfach jemanden, der zu ihrem Tempo passt.

Und genau deshalb kann man oft ziemlich viel daraus lesen, welchen Hund jemand hat. Nicht im Sinne von „du bist genau so“, sondern eher so, dass bestimmte Eigenschaften einfach zusammenpassen.

Ich habe dir hier sieben Hunderassen rausgesucht und die Punkte bewusst etwas ausführlicher erklärt, damit du dich wirklich reinfühlen kannst und nicht nur denkst „ja okay passt“ und dann weitergehst. Vielleicht erkennst du dich ja ein bisschen wieder, vielleicht auch komplett.

1. Der Labrador – du willst es entspannt, aber nicht oberflächlich

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Wenn du einen Labrador hast, dann bist du wahrscheinlich jemand, der nicht auf kompliziert steht. Du willst kein Drama, keine unnötigen Diskussionen und auch keine Menschen, die ständig alles zerdenken.

Du bist eher der Typ, der sagt: „Komm, wir machen das locker.“ Aber dieses „locker“ bedeutet bei dir nicht, dass dir alles egal ist.

Ganz im Gegenteil.

Du legst Wert auf echte Verbindungen, nur eben ohne Stress. Du willst dich wohlfühlen, du willst lachen können, du willst Menschen um dich haben, bei denen du nicht ständig überlegen musst, wie du rüberkommst.

Und genau da passt der Labrador perfekt rein. Er ist offen, freundlich, unkompliziert und gleichzeitig total loyal.

Menschen mit Labradors sind oft diejenigen, bei denen man sich sofort wohlfühlt. Du bist wahrscheinlich jemand, mit dem man gerne Zeit verbringt, weil es einfach nicht anstrengend ist.

Aber unterschätzen sollte man dich nicht. Denn auch wenn du entspannt wirkst, merkst du ziemlich schnell, wenn etwas nicht stimmt. Du sagst es vielleicht nicht immer direkt, aber du spürst es.

2. Die Französische Bulldogge – du weißt, was dir gut tut und hast keine Lust auf unnötigen Stress

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Wenn du eine französische Bulldogge hast, dann bist du wahrscheinlich jemand, der sich sein Leben bewusst gestaltet.

Du brauchst kein extremes Abenteuer, keine ständige Action, aber du willst auch nicht langweilig leben.

Du magst es gemütlich, aber nicht im Sinne von „egal“. Du genießt dein Leben. Du achtest darauf, dass es sich gut anfühlt. Sei es dein Zuhause, dein Alltag oder die Menschen um dich herum.

Du hast wahrscheinlich einen eigenen Stil, auch wenn der vielleicht nicht laut oder auffällig ist. Aber man merkt, dass du weißt, was zu dir passt.

Die französische Bulldogge spiegelt das ziemlich gut wider. Sie ist klein, aber hat eine starke Persönlichkeit. Sie ist ruhig, aber nicht langweilig. Sie braucht Nähe, aber keine ständige Aufmerksamkeit.

Menschen mit dieser Rasse sind oft sehr bewusst in dem, was sie tun. Du machst nicht einfach irgendwas, nur weil andere es tun. Du entscheidest selbst.

3. Der Deutsche Schäferhund – du bist kein Chaos-Mensch, du brauchst Struktur

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Wenn du einen Schäferhund hast, dann bist du wahrscheinlich jemand, der nicht gut mit Chaos umgehen kann.

Du brauchst eine gewisse Ordnung in deinem Leben. Nicht unbedingt perfekt, aber zumindest so, dass du weißt, wo du stehst.

Du planst Dinge, du denkst voraus, du überlässt nicht alles dem Zufall.

Ein Schäferhund ist kein Hund, den man einfach nebenbei laufen lässt. Er braucht Führung, klare Regeln und jemanden, der weiß, was er tut.

Und genau das passt zu dir.

Du bist wahrscheinlich jemand, der Verantwortung übernimmt. Jemand, der nicht sofort aufgibt, wenn etwas schwierig wird.

Andere verlassen sich auf dich, auch wenn du manchmal das Gefühl hast, dass du selbst ein bisschen mehr Unterstützung gebrauchen könntest.

Du wirkst stark nach außen, aber hast auch eine Seite, die nicht jeder sofort sieht.

4. Der Chihuahua – du bist anders, und das ist dir egal

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Wenn du einen Chihuahua hast, dann bist du wahrscheinlich jemand, der sich nicht ständig anpasst.

Du hast deinen eigenen Geschmack, deine eigene Art, Dinge zu sehen, und du brauchst nicht die Bestätigung von anderen, um dich damit wohlzufühlen.

Viele Menschen verstehen diese Hunde nicht. Sie finden sie zu laut, zu klein, zu „extra“.

Aber genau das ist der Punkt.

Menschen mit Chihuahuas sind oft selbst ein bisschen anders. Nicht im negativen Sinne, sondern einfach individuell.

Du bist wahrscheinlich jemand, der nicht jedem gefallen muss. Und genau das macht dich interessant.

Du hast vielleicht schon öfter gehört, dass du „zu viel“ bist oder „zu speziell“, aber tief drin weißt du, dass genau das deine Stärke ist.

5. Der Golden Retriever – du bist der Mensch, auf den man sich verlassen kann

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Wenn du einen Golden Retriever hast, dann bist du wahrscheinlich jemand, der Beziehungen ernst nimmt.

Du bist loyal, zuverlässig und jemand, der für andere da ist.

Menschen kommen oft zu dir, wenn sie Probleme haben, weil sie wissen, dass du zuhörst, ohne direkt zu urteilen.

Du bist keiner, der Spielchen spielt. Du willst Klarheit, Ehrlichkeit und eine gewisse Stabilität.

Und genau das spiegelt sich in deinem Hund wider.

Golden Retriever sind ruhig, freundlich und extrem loyal.

Aber hier kommt der wichtige Punkt: Du gibst oft viel. Vielleicht manchmal sogar mehr, als du zurückbekommst.

Und genau da solltest du aufpassen.

Denn nur weil du stark bist, heißt das nicht, dass du alles alleine tragen musst.

6. Der Husky – du brauchst Freiheit und wirst schnell unruhig

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Wenn du einen Husky hast, dann bist du wahrscheinlich kein Mensch, der still sitzen kann.

Du brauchst Bewegung, Veränderung, neue Eindrücke. Immer das Gleiche langweilt dich schnell.

Du bist jemand, der Dinge erleben will. Der nicht einfach nur funktioniert, sondern wirklich lebt.

Ein Husky ist genau so. Eigenständig, manchmal stur, aber voller Energie.

Und genau das passt zu dir.

Du lässt dich nicht gerne einschränken. Du willst deinen eigenen Weg gehen, auch wenn das manchmal bedeutet, dass du Umwege machst.

Andere verstehen dich vielleicht nicht immer, aber das ist dir nicht so wichtig.

Wichtig ist dir, dass du dich selbst nicht verlierst.

7. Der Mischling – du entscheidest mit dem Herzen, nicht nach Regeln

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Wenn du einen Mischling hast, dann bist du wahrscheinlich jemand, der nicht viel auf Labels gibt.

Dir ist egal, ob etwas „perfekt“ ist oder nicht. Dir geht es darum, wie es sich anfühlt.

Viele Menschen mit Mischlingen haben ihre Hunde aus dem Tierheim. Und das sagt schon viel aus.

Du bist wahrscheinlich empathisch, offen und jemand, der Dinge nicht nur oberflächlich betrachtet.

Du gibst Chancen. Du schaust genauer hin. Du entscheidest nicht nur mit dem Kopf, sondern auch mit dem Gefühl.

Und genau das macht dich aus.

Du bist vielleicht nicht der lauteste oder auffälligste Mensch im Raum, aber definitiv einer der ehrlichsten.

Fazit

Am Ende ist es natürlich nicht so, dass dein Hund dich komplett definiert.

Aber wenn man ehrlich ist, steckt oft mehr dahinter, als man denkt.

Die Wahl eines Hundes sagt viel darüber aus, wie du lebst, was du brauchst und was dir wichtig ist.

Und vielleicht ist genau das das Spannende daran.

Dass man durch so etwas Alltägliches plötzlich Dinge über sich selbst erkennt, über die man vorher gar nicht nachgedacht hat.

Und wenn du jetzt ein bisschen schmunzeln musstest oder dich an ein paar Stellen ertappt gefühlt hast, dann weißt du, dass da vielleicht doch mehr dran ist, als du gedacht hast.