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Diese 6 Red Flags bei Männern solltest du niemals übersehen

Diese 6 Red Flags bei Männern solltest du niemals übersehen

Du kennst das vielleicht.

Du lernst jemanden kennen und am Anfang denkst du dir einfach: Wow, wo war dieser Mann bitte die ganze Zeit?

Er schreibt dir morgens, will dich sehen, bringt dich zum Lachen und hört sich sogar geduldig die Geschichte über deine nervige Kollegin an, obwohl du sie ihm garantiert schon zweimal erzählt hast.

Eigentlich läuft alles ziemlich gut.

Nur manchmal gibt es diese kleinen Momente, bei denen du kurz stutzig wirst.

Seine Ex? Verrückt.

Die davor? Auch schwierig.

Mit seinem besten Freund spricht er seit zwei Jahren nicht mehr. Aber frag lieber nicht, wer daran schuld war.

Dann siehst du die ungeöffneten Rechnungen auf seinem Küchentisch, er kommt mal wieder zu spät und irgendwie scheinen sowieso immer die anderen das Problem zu sein.

Du merkst das schon.

Aber du willst jetzt auch nicht wegen jeder Kleinigkeit gleich denken: Red Flag!

Also lässt du es erst einmal gut sein.

Und da lohnt es sich manchmal, ein bisschen genauer hinzuschauen.

Nicht jeder chaotische Mann ist toxisch und nicht jede schlechte Geschichte über eine Ex macht jemanden automatisch zum schlechten Partner.

Wenn sich bestimmte Dinge aber immer wiederholen und du nach ein paar Wochen schon anfängst, sein Verhalten vor deinen Freundinnen zu erklären, würde ich das nicht einfach abtun.

Diese sechs Dinge sind kein Grund, sofort seine Nummer zu löschen.

Aber ich würde sie mir merken.

1. Wenn wirklich jede seiner Exfreundinnen „verrückt“ war

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Eine Exfreundin war extrem eifersüchtig, die nächste völlig durchgedreht und die davor angeblich sowieso eine Katastrophe.

Schon interessant, oder?

Natürlich kann jemand eine wirklich schlechte Beziehung hinter sich haben.

Wenn aber ausnahmslos jede frühere Partnerin „verrückt“, „toxisch“ oder schuld an der Trennung gewesen sein soll, lohnt es sich, genauer hinzuhören.

Vor allem dann, wenn er selbst in keiner einzigen Geschichte etwas falsch gemacht hat.

Menschen können Beziehungen vermasseln, sich danebenbenehmen und Entscheidungen treffen, die sie später bereuen.

Wer darüber ehrlich sprechen kann, übernimmt zumindest Verantwortung für den eigenen Anteil.

Falls es mit euch irgendwann nicht funktioniert, bist du womöglich die nächste „verrückte Ex“ in seiner Geschichte.

2. Sein Leben versinkt ständig im Chaos

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Mit 20 kann es schon mal passieren, dass am Ende des Geldes noch ziemlich viel Monat übrig ist.

Ein paar Jahre später sollte man zumindest ungefähr wissen, wann die Miete fällig ist.

Schwierigkeiten mit Geld, Arbeit oder Organisation machen einen Menschen natürlich nicht automatisch zu einem schlechten Partner.

Hellhörig darfst du trotzdem werden, wenn sein gesamter Alltag dauerhaft im Chaos versinkt und er keinerlei Interesse daran zeigt, etwas daran zu ändern.

Heute hat er schon wieder eine Rechnung vergessen, morgen kommt er zwei Stunden zu spät und nächste Woche kündigt er spontan seinen Job, obwohl der Kontostand längst im Minus ist.

Irgendwann betrifft dieses Chaos nämlich nicht mehr nur ihn.

Spätestens wenn ihr gemeinsam eine Reise plant, zusammenzieht oder größere Entscheidungen trefft, können seine Probleme plötzlich auch zu deinen werden.

Besonders anstrengend wird es, wenn du langsam die Rolle übernimmst, die eigentlich niemand in einer Beziehung haben möchte: die seiner Mutter.

Du kannst einen Partner unterstützen.

Sein komplettes Leben für ihn organisieren solltest du allerdings nicht müssen.

3. Er behandelt seine Familie respektlos

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Nicht jeder hat ein gutes Verhältnis zu seinen Eltern, und dafür kann es sehr gute Gründe geben.

Eine schwierige Familiengeschichte ist also noch lange keine Red Flag.

Etwas anderes ist es, wenn du mitbekommst, wie selbstverständlich er Menschen respektlos behandelt, die ihm nahestehen.

Seine Mutter ruft an und wird sofort genervt abgewimmelt.

Sein Vater bittet ihn um etwas und bekommt eine patzige Antwort.

Beim Familienessen macht er abfällige Bemerkungen und scheint überhaupt kein Problem damit zu haben, andere vor dir kleinzumachen.

Da darfst du ruhig genauer hinschauen.

Gerade am Anfang einer Beziehung zeigen wir einem neuen Partner meistens unsere beste Seite.

Wenn Respektlosigkeit schon zu dieser besten Seite gehört, möchtest du vermutlich gar nicht wissen, wie die schlechte aussieht.

Entscheidend ist dabei weniger, ob er sich mit seiner Familie gut versteht, sondern wie er mit Menschen umgeht, sobald er genervt, enttäuscht oder wütend ist.

Irgendwann könntest schließlich auch du die Person sein, die ihm auf die Nerven geht.

4. Er hat kaum Freunde

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Ein kleiner Freundeskreis ist erst einmal überhaupt nichts Ungewöhnliches.

Manche Menschen sind introvertiert, andere haben lieber drei enge Freunde als dreißig Bekannte und manchmal verliert man sich im Laufe der Jahre einfach aus den Augen.

Komisch wird es, wenn scheinbar jede Freundschaft irgendwann im Streit endet.

Mit seinem früheren besten Freund spricht er nicht mehr, die alten Kollegen waren alle Idioten und von den Leuten aus seiner Schulzeit will er sowieso nichts mehr wissen.

Auch hier fällt irgendwann etwas auf: Schuld waren immer die anderen.

Frag ruhig nach, was passiert ist, und hör weniger darauf, wie viele Freunde er hat, als darauf, wie er über vergangene Freundschaften spricht.

Kann er zugeben, selbst Fehler gemacht zu haben?

Kann er Konflikte klären, sich entschuldigen und anderen auch einmal verzeihen?

Oder verschwinden Menschen aus seinem Leben, sobald es schwierig wird?

Niemand braucht einen riesigen Freundeskreis, um ein guter Partner zu sein.

Wenn hinter ihm allerdings eine lange Reihe zerbrochener Beziehungen liegt und jeder andere angeblich das Problem war, darfst du dich fragen, warum sich diese Geschichte so oft wiederholt.

5. Ein Nein akzeptiert er nur schwer

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„Heute möchte ich lieber zu Hause bleiben.“

Eigentlich ein ganz normaler Satz.

Bei ihm wird daraus plötzlich eine halbe Stunde Diskussion.

Er fragt noch einmal nach, versucht, dich umzustimmen und ist beleidigt, sobald er merkt, dass du deine Meinung nicht ändern wirst.

Am Anfang können solche Situationen sogar harmlos wirken.

Vielleicht nennt er dich stur oder macht einen Witz daraus, dass du ihm schon wieder etwas abschlägst.

Achte trotzdem darauf, was passiert, wenn du eine Grenze setzt, die ihm gerade nicht gefällt.

Respektiert er deine Entscheidung oder musst du sie jedes Mal erklären, verteidigen und irgendwann sogar entschuldigen?

Das gilt für gemeinsame Pläne genauso wie für deine Zeit, dein Handy, deinen Körper oder Sex.

Ein Partner muss dein Nein nicht immer verstehen oder toll finden.

Akzeptieren muss er es aber.

6. Zu dir ist er charmant, aber zu anderen überhaupt nicht

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Bei eurem Date ist er aufmerksam, höflich und unglaublich charmant.

Dann bringt der Kellner die falsche Bestellung und du lernst innerhalb von dreißig Sekunden eine ganz andere Version von ihm kennen.

Der Ton wird schärfer, ein herablassender Kommentar fällt und plötzlich behandelt er den Menschen vor sich, als hätte dieser gerade sein Leben ruiniert und nicht bloß die falsche Pizza gebracht.

Solche Momente sagen oft mehr als der schönste Blumenstrauß.

Achte darauf, wie jemand mit Menschen umgeht, von denen er nichts möchte und die ihm gerade keinen besonderen Eindruck vermitteln müssen.

Ist er freundlich zur Verkäuferin?

Bleibt er respektvoll, wenn etwas schiefläuft?

Kann er genervt sein, ohne andere kleinzumachen?

Am Anfang möchtest du glauben, dass sein Verhalten dir gegenüber zeigt, wer er wirklich ist.

Dabei kann genauso aufschlussreich sein, wie er mit allen anderen umgeht.

Heute sitzt du schließlich noch auf der anderen Seite des Tisches und bekommst sein schönstes Lächeln.

Darauf würde ich mich nicht verlassen, wenn der Kellner gerade wegen einer falschen Pizza angeschrien wurde.

Fazit

Am Anfang findet man erstaunlich leicht eine Erklärung für fast alles.

Er hatte einen schlechten Tag, seine Ex hat ihn wirklich verletzt, der Kellner hat ihn genervt und vielleicht hast du selbst auch ein bisschen überreagiert.

Einmal kann so etwas wirklich passieren.

Wenn du dich nach ein paar Wochen aber ständig dabei erwischst, deinen Freundinnen zu erklären, warum er „eigentlich ein guter Kerl“ ist, solltest du kurz darüber nachdenken.

Du musst nicht aus jeder Kleinigkeit gleich eine Red Flag machen.

Du musst aber auch nicht die Augen vor dem verschließen, was dir jemand immer wieder zeigt.

Gerade am Anfang einer Beziehung geben sich die meisten Menschen besonders viel Mühe und zeigen sich von ihrer besten Seite.

Wenn dir schon diese Seite nicht besonders gut gefällt, solltest du das ernst nehmen.