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6 Eigenschaften von Menschen, mit denen man sich sofort wohlfühlt

6 Eigenschaften von Menschen, mit denen man sich sofort wohlfühlt

Es gibt Menschen, bei denen fühlt man sich einfach wohl.

Man kann neben ihnen sitzen, ohne ständig darüber nachzudenken, was man sagen soll. Man kann einen schlechten Tag haben, ohne Angst zu haben, dass die eigene Stimmung sofort zum Problem wird. Man kann anderer Meinung sein, einen Fehler machen oder einfach einmal still sein – und trotzdem bleibt die Atmosphäre entspannt.

Interessant ist, dass solche Menschen nicht unbedingt besonders extrovertiert oder ständig gut gelaunt sind.

Sie müssen nicht der lustigste Mensch im Raum sein. Sie brauchen nicht ständig Aufmerksamkeit und versuchen auch nicht, es jedem recht zu machen.

Was sie angenehm macht, ist etwas anderes: Man fühlt sich in ihrer Nähe nicht unter Druck.

Sie geben einem das Gefühl, dass man nicht perfekt sein muss.

Und genau deshalb verbringen andere Menschen gerne Zeit mit ihnen.

1. Sie nehmen nicht alles persönlich

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Ein Freund antwortet einmal kürzer als sonst.

Jemand wirkt beim Gespräch etwas abwesend.

Eine Nachricht wird erst Stunden später beantwortet.

Für manche Menschen reicht so etwas schon aus, um sich Gedanken zu machen.

„Habe ich etwas falsch gemacht?“

„Ist die Person sauer auf mich?“

„Warum verhält sie sich plötzlich so?“

Menschen, mit denen man sich leicht fühlt, reagieren meistens anders.

Sie wissen, dass nicht jede Stimmung etwas mit ihnen zu tun hat.

Wenn jemand einen schlechten Tag hat, denken sie nicht sofort, dass sie selbst der Grund dafür sein müssen.

Das bedeutet natürlich nicht, dass sie niemals verletzt sind.

Auch entspannte Menschen können sich über andere ärgern oder sich zurückgewiesen fühlen. Der Unterschied liegt eher darin, dass sie nicht sofort auf jede Kleinigkeit reagieren.

Sie können kurz innehalten und sich fragen:

„Weiß ich überhaupt, ob das wirklich etwas mit mir zu tun hat?“

Vielleicht hat die andere Person einfach Stress.

Vielleicht ist sie müde.

Vielleicht beschäftigt sie etwas völlig anderes.

Diese Fähigkeit macht einen enormen Unterschied im Umgang miteinander.

Denn wenn jemand jede Kleinigkeit persönlich nimmt, muss man irgendwann ständig aufpassen, was man sagt und wie man etwas sagt.

Bei einem Menschen, der nicht sofort aus jeder Kleinigkeit ein persönliches Problem macht, kann man dagegen viel entspannter sein.

2. Sie können über sich selbst lachen

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Niemand ist perfekt.

Wir sagen manchmal etwas Peinliches. Wir vergessen Dinge. Wir stolpern. Wir treffen eine falsche Entscheidung oder erzählen eine Geschichte, bei der wir uns später denken: „Warum habe ich das gerade erzählt?“

Manche Menschen versuchen in solchen Situationen verzweifelt, ihre perfekte Fassade aufrechtzuerhalten.

Andere lachen einfach darüber.

Und genau diese Menschen wirken oft besonders angenehm.

Wer über die eigenen Fehler lachen kann, vermittelt nämlich eine wichtige Botschaft:

Du musst hier auch nicht perfekt sein.

Wenn jemand offen erzählt, wie er einmal etwas völlig Falsches gesagt oder eine peinliche Situation erlebt hat, nimmt das auch anderen den Druck.

Plötzlich muss niemand mehr besonders cool oder souverän wirken.

Man kann einfach man selbst sein.

Dabei geht es nicht darum, sich selbst ständig schlechtzumachen.

Selbstironie bedeutet nicht, dass man sich nicht ernst nimmt oder kein Selbstbewusstsein hat.

Im Gegenteil.

Oft braucht es sogar ziemlich viel Sicherheit, um sagen zu können:

„Ja, das war gerade ziemlich peinlich. Und jetzt lachen wir einfach darüber.“

Menschen fühlen sich in solchen Situationen häufig wohl, weil sie nicht das Gefühl haben, mit jemandem konkurrieren zu müssen.

3. Sie müssen nicht alles kontrollieren

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Es gibt Menschen, die schon nervös werden, wenn ein Plan zehn Minuten anders läuft als gedacht.

Der Tisch im Restaurant ist nicht reserviert.

Ein Freund kommt zu spät.

Das Wetter spielt nicht mit.

Der Zug hat Verspätung.

Plötzlich ist der ganze Tag ruiniert.

Menschen, mit denen man gerne zusammen ist, können dagegen häufig besser zwischen einem echten Problem und einer kleinen Unannehmlichkeit unterscheiden.

Natürlich gibt es Situationen, in denen Planung wichtig ist.

Und natürlich darf man sich ärgern, wenn etwas nicht funktioniert.

Aber nicht jede kleine Abweichung muss sofort zu einem Drama werden.

Wenn jemand fünfzehn Minuten zu spät kommt, kann man sich darüber ärgern – oder man kann sich denken:

„Okay, passiert. Wir machen jetzt einfach weiter.“

Diese Flexibilität macht gemeinsame Zeit wesentlich entspannter.

Denn niemand möchte ständig das Gefühl haben, dass ein kleiner Fehler die Stimmung des gesamten Tages zerstören könnte.

Menschen, die nicht alles kontrollieren müssen, geben anderen außerdem mehr Freiheit.

Man kann eigene Ideen einbringen.

Man kann spontan etwas ändern.

Man darf auch einmal einen anderen Vorschlag machen.

Und genau dadurch fühlt sich die gemeinsame Zeit leichter an.

4. Sie hören wirklich zu
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Es gibt einen großen Unterschied zwischen zuhören und darauf zu warten, selbst wieder sprechen zu können.

Man kennt diese Gespräche.

Du erzählst etwas und die andere Person schaut dich an, aber man merkt eigentlich, dass sie bereits über ihre eigene Antwort nachdenkt.

Kaum bist du fertig, beginnt sie mit:

„Das kenne ich. Bei mir war das nämlich auch so …“

Und plötzlich geht es nicht mehr um deine Geschichte.

Menschen, die angenehm im Umgang sind, hören dagegen wirklich zu.

Sie stellen Fragen.

Sie merken sich Kleinigkeiten.

Sie greifen später noch einmal etwas auf, das du erzählt hast.

Nicht, weil sie irgendeine perfekte Gesprächstechnik gelernt haben.

Sondern weil sie tatsächlich interessiert sind.

Das bedeutet auch nicht, dass sie immer die richtige Antwort haben.

Manchmal braucht man gar keinen Rat.

Man möchte einfach erzählen.

Und es kann unglaublich angenehm sein, wenn jemand das versteht.

Ein:

„Das klingt echt anstrengend.“

oder:

„Und wie ging es dir damit?“

kann manchmal viel mehr bedeuten als zehn gut gemeinte Ratschläge.

Wenn jemand wirklich zuhört, entsteht das Gefühl:

„Was ich sage, ist dieser Person nicht egal.“

Und genau dieses Gefühl verbindet Menschen.

5. Sie haben Grenzen, ohne daraus ein Drama zu machen

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Man könnte denken, besonders unkomplizierte Menschen würden einfach zu allem Ja sagen.

Aber das Gegenteil kann der Fall sein.

Menschen, mit denen man sich leicht fühlt, wissen oft ziemlich genau, wo ihre Grenzen liegen.

Sie können sagen:

„Heute möchte ich lieber zu Hause bleiben.“

„Das kann ich leider nicht übernehmen.“

„Darüber möchte ich nicht sprechen.“

„Ich brauche gerade ein bisschen Zeit für mich.“

Und dann ist die Sache meistens erledigt.

Sie müssen keine lange Erklärung liefern.

Sie erwarten auch nicht, dass der andere ihre Grenze persönlich nimmt.

Genau das macht Beziehungen angenehmer.

Denn wenn Grenzen klar sind, muss niemand ständig Gedanken lesen.

Du weißt, woran du bist.

Du musst nicht herausfinden, ob die andere Person heimlich sauer ist.

Und du musst auch nicht ständig beweisen, dass dir die Beziehung wichtig ist.

Eine gesunde Grenze bedeutet schließlich nicht:

„Ich will nichts mit dir zu tun haben.“

Sie kann genauso gut bedeuten:

„Ich mag dich, aber ich habe gerade trotzdem ein Bedürfnis, das ich ernst nehmen möchte.“

Das kann eine Freundschaft sogar stabiler machen.

6. Sie machen nicht jede Stimmung zu einem Problem für alle

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Vielleicht kennst du Menschen, bei denen sofort die gesamte Atmosphäre kippt, sobald sie schlechte Laune haben.

Wenn sie wütend sind, merken es alle.

Wenn sie enttäuscht sind, muss jeder darüber sprechen.

Wenn ihnen etwas nicht gefällt, verändert sich plötzlich die Stimmung im ganzen Raum.

Natürlich dürfen Menschen schlechte Tage haben.

Niemand muss immer fröhlich sein.

Der Unterschied liegt darin, wie man mit den eigenen Gefühlen umgeht.

Menschen, mit denen man gerne zusammen ist, erwarten nicht automatisch, dass alle anderen ihre Stimmung regulieren.

Sie können sagen:

„Ich hatte heute einen echt schlechten Tag.“

Und trotzdem muss nicht plötzlich jeder seine eigene Stimmung anpassen.

Sie können sich zurückziehen, wenn sie Ruhe brauchen.

Sie können erklären, was los ist.

Und sie können akzeptieren, dass andere Menschen nicht dafür verantwortlich sind, sie wieder glücklich zu machen.

Das nimmt enorm viel Druck aus Beziehungen.

Denn es ist anstrengend, ständig das Gefühl zu haben, auf Eierschalen laufen zu müssen.

Bei einem emotional sicheren Menschen weiß man dagegen:

Ich darf hier einfach ich selbst sein.

Fazit: Angenehme Menschen geben einem das Gefühl, nichts vorspielen zu müssen

Die Menschen, mit denen wir am liebsten Zeit verbringen, sind nicht immer die lautesten oder interessantesten Personen im Raum.

Oft sind es diejenigen, bei denen wir uns einfach entspannen können.

Sie nehmen nicht jede Kleinigkeit persönlich.

Sie können über sich selbst lachen.

Sie müssen nicht jede Situation kontrollieren.

Sie hören wirklich zu.

Sie haben gesunde Grenzen.

Und sie machen ihre Stimmung nicht zur Aufgabe aller anderen.

Das klingt zunächst nach kleinen Dingen.

In Wirklichkeit verändern genau diese Eigenschaften, wie sich eine Beziehung anfühlt.

Denn wenn du weißt, dass jemand nicht sofort beleidigt ist, kannst du ehrlicher sein.

Wenn du weißt, dass jemand zuhört, erzählst du mehr.

Wenn du weißt, dass ein Fehler nicht zum Drama wird, kannst du entspannter sein.

Und wenn du weißt, dass ein Nein nicht automatisch eine persönliche Ablehnung bedeutet, fühlt sich Nähe plötzlich viel freier an.

Vielleicht ist das am Ende das Schönste an Menschen, mit denen man wirklich gerne zusammen ist:

Man hat bei ihnen nicht das Gefühl, perfekt sein zu müssen.

Man kann einfach ankommen, reden, lachen, schweigen und man selbst sein.

Und genau diese Art von Ruhe ist es, die Menschen oft viel länger in Erinnerung behalten als jede besonders beeindruckende Persönlichkeit.