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6 sanfte, aber sehr wirksame Antworten auf Mansplaining

6 sanfte, aber sehr wirksame Antworten auf Mansplaining

Es gibt diese Situationen, in denen du ganz normal ein Gespräch führst, vielleicht sogar gut gelaunt bist, und plötzlich merkst, wie sich der Ton verändert, weil ein Mann denkt, er müsse dir „aushelfen“.

Du kennst das sicher: Er erklärt dir etwas, das du längst weißt, vielleicht sogar besser als er, und er tut das mit einer selbstverständlichen Sicherheit, die fast schon beeindruckend wäre, wenn sie nicht so irritierend wäre.

Du sitzt dann da, hörst ihm zu, während deine innere Stimme fragt, ob das gerade wirklich passiert, oder ob du nur überempfindlich reagierst, aber deine Erfahrung sagt dir sofort, dass du das schon hundert Mal erlebt hast und es jedes Mal die gleiche Energie hat: Dieses herablassende „Ich erklär dir das mal“.

Damit bist du nicht allein. Fast jede Frau kennt das Gefühl, dass jemand ungefragt anfängt, ihr Wissen zu ersetzen, als wäre sie ein weißes Blatt Papier, das darauf wartet, beschrieben zu werden.

Und so nervig es ist, so verletzend kann es manchmal auch wirken, weil es direkt an deinem Selbstwert rüttelt. Doch Frauen, die sich selbst gut kennen, lassen sich davon nicht mehr runterziehen.

Sie haben Wege gefunden, solche Situationen so zu drehen, dass sie nicht nur ihre Ruhe bewahren, sondern gleichzeitig ihren Platz im Gespräch behaupten, ohne in Diskussionen abrutschen zu müssen, die ihnen Energie stehlen.

In diesem Artikel geht es genau darum: Wie Frauen, die wirklich wissen, wer sie sind, Mansplaining nicht mehr als Angriff auf ihr Können sehen, sondern als Situation, die sie souverän lenken können.

Nicht durch Streit, nicht durch spitze Bemerkungen (außer sie wollen), sondern durch eine Klarheit, die zeigt, dass sie wissen, was sie tun, und dass sie nichts beweisen müssen.

1. Wenn du klar redest, hört das Mansplaining meistens von selbst auf

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Viele Frauen haben im Laufe ihres Lebens gelernt, höflich zu sein, Konflikte zu vermeiden oder Gespräche nicht zu stören, weil ihnen beigebracht wurde, dass man nicht „zickig“ wirken soll.

Dadurch lassen sie manchmal Dinge laufen, die ihnen eigentlich unangenehm sind.

Aber je älter und sicherer du wirst, desto deutlicher spürst du, dass du deine Stimme nicht aus Nettigkeit ausschalten musst.

Frauen, die sich nicht mehr klein machen lassen, stoppen Mansplaining oft schon dadurch, dass sie ganz natürlich weiterreden – ohne sich rechtfertigen zu müssen, ohne sich kleinzumachen und ohne die Rolle einzunehmen, in die der Mann sie drängen will.

Sie steigen direkt mit etwas ein, das zeigt, dass sie im Thema stehen, dass sie nicht zum ersten Mal davon hören und dass ihre Meinung genauso Gewicht hat wie jede andere.

Und das klappt viel besser, als man denkt. Die Art, wie du sprichst, zeigt sofort, dass du keine Einführung brauchst, und Männer, die nur aus Gewohnheit drauflos erklären, bemerken das erstaunlich schnell.

Manchmal hören sie sogar mitten im Satz auf, weil sie merken, dass sie dich vollkommen unterschätzt haben.

2. Manchmal hilft es, einfach offen zu sagen, dass du die Sache kennst

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Frauen, die gelernt haben, mit Mansplaining souverän umzugehen, machen oft etwas sehr Einfaches, das trotzdem eine enorme Wirkung hat: Sie sagen ruhig und ohne Genervtheit, dass sie sich mit dem Thema auskennen.

Das klingt banal, aber es verändert sofort die Atmosphäre, weil du damit klar machst, dass du nicht die Schülerin bist, die belehrt werden muss.

Es reicht schon, wenn du ganz neutral sagst, dass du in dem Bereich arbeitest, dass du dich länger damit beschäftigst oder dass du die Info bereits kennst.

Das ist keine Verteidigung, kein Angriff, sondern einfach eine Tatsache, die deine Position stärkt.

Es nimmt dem Mann die Grundlage für den belehrenden Ton, weil du ihm vermittelst, dass der Wissensunterschied, den er sich eingebildet hat, gar nicht existiert.

Viele Männer rudern dann zurück, weil ihnen bewusst wird, dass sie voreilig angenommen haben, sie müssten dich „retten“ oder führen.

Und das Schöne ist: Du musst dafür nicht mal besonders schlagfertig sein. Du musst nur ehrlich bleiben und dich nicht verstecken.

3. Gelassen zu bleiben ist oft die wirksamste Antwort

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Wenn du schon mal mansplained worden bist, weißt du, wie leicht man innerlich hochgehen kann, selbst wenn du nach außen ruhig wirkst.

Es ist ein Gefühl zwischen Frust, Ungerechtigkeit und dem Gedanken: „Warum passiert sowas immer wieder?“ Trotzdem ist es oft am sinnvollsten, ruhig zu bleiben – nicht für ihn, sondern für dich.

Kluge Frauen lassen sich nicht aus der Fassung bringen, weil sie wissen, dass Männer in solchen Momenten oft darauf hoffen, dass sie emotional reagieren, um ihre Reaktion dann gegen sie verwenden zu können.

Wenn du aber entspannt bleibst und in normalem Ton antwortest, entziehst du dem Ganzen den Boden.

Du bleibst diejenige, die die Kontrolle hat, und nichts bringt einen Mansplainer schneller aus dem Konzept als eine Frau, die nicht die Rolle annimmt, die er ihr zuschieben will.

Dabei geht es nicht darum, so zu tun, als würde dich nichts stören. Es geht darum, dass du selbst entscheidest, wie du reagieren möchtest, und nicht durch seine Ignoranz in eine Ecke gedrängt wirst.

4. Ein Hauch Humor kann Wunder wirken

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Manchmal hilft Humor mehr als jedes ernste Gespräch. Nicht unbedingt der laute, provokante Humor, sondern diese leicht ironische Art, die zeigt, dass du sehr wohl bemerkst, was gerade passiert, aber dich davon nicht beeindrucken lässt.

Frauen, die Humor gezielt einsetzen, schaffen oft eine Mischung aus Leichtigkeit und Klarheit, die die Situation entschärft, ohne dass sie sich klein machen müssen.

Es ist diese Art von Satz, der freundlich klingt, aber gleichzeitig die Botschaft enthält: „Ich brauche deine Erklärung nicht.“ Dadurch wird der Mann aus seiner überhöhten Position geholt, ohne dass du frontal angreifen musst.

Humor verändert die Dynamik, weil er zeigt, dass du dich nicht auf dieses ungleiche Machtspiel einlässt.

Und meistens führt er dazu, dass der Gesprächston sofort lockerer wird – oder dass der Mann merkt, dass seine Haltung gerade ein bisschen peinlich für ihn wirkt.

5. Wenn du seine Fakten nicht stehen lässt, merkt er sehr schnell, was Sache ist

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Manchmal ist Mansplaining nicht nur überheblich, sondern auch inhaltlich falsch. In solchen Momenten kannst du, statt direkt zu widersprechen oder dich zu rechtfertigen, einfach gezielt nachfragen.

Frauen, die das gut können, stellen Fragen, die so klar auf den Punkt treffen, dass der Mann gezwungen ist, über seine eigenen Aussagen nachzudenken.

Das funktioniert, weil du damit nicht sagst: „Du hast Unrecht“, sondern: „Erkläre mir, wie das mit dem Rest zusammenpasst.“

Und genau das bringt viele Männer zum Stolpern, weil sie merken, dass ihre Erklärung nicht so solide ist, wie sie es gern hätten.

Frauen, die souverän reagieren, nutzen solche Momente, um zu zeigen, dass sie nicht nur informiert sind, sondern dass sie in der Lage sind, tiefer zu denken als das, was der Mann ihnen zutraut.

Und das Schöne daran ist, dass es komplett ohne Konfrontation funktioniert.

6. Manchmal muss man klar sagen, dass der Ton nicht passt

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Es gibt Situationen, in denen ein Mann auch nach mehreren Signalen nicht merkt (oder nicht merken will), dass er übergriffig wirkt. Dann braucht es manchmal eine klare Ansage, die nicht verletzend, aber eindeutig ist.

Frauen, die das gut machen, bleiben ruhig, sachlich und respektvoll, aber sie sagen trotzdem klar, dass der Ton nicht in Ordnung ist oder dass sie sich nicht herabgesetzt fühlen möchten.

Du musst ihm dafür keinen Vortrag halten und auch nicht erklären, was Mansplaining ist – viele Männer schalten bei solchen Begriffen sofort ab.

Es reicht, wenn du sagst, dass du den belehrenden Ton nicht magst und dir eine respektvolle Unterhaltung wünschst. Das zeigt Selbstachtung, ohne dass du unnötig hart wirken musst.

Und falls er dann beleidigt reagiert, zeigt das nur, dass du absolut richtig gehandelt hast.

Fazit

Es gibt Momente, da lohnt sich kein Gespräch, kein Humor, keine Fragen, keine Erklärungen.

Es gibt Männer, die gar nicht zuhören wollen, weil sie nur reden, um sich selbst wichtiger zu fühlen. In solchen Situationen ist die eleganteste Lösung oft auch die einfachste: Geh weg.

Du musst dich nicht durch Gespräche quälen, die dich runterziehen. Du musst niemandem deine Zeit schenken, der dich nicht respektiert.

Frauen, die ein gutes Gefühl für ihren Wert haben, merken schnell, wann ein Gespräch keine Zukunft hat, und gehen dann einfach – nicht aus Schwäche, sondern aus Selbstschutz.

Manchmal ist ein ruhiges „Danke, aber ich muss weiter“ der stärkste Satz, den du sagen kannst. Und oft wirkt genau das viel tiefer, als du denkst.

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