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So erkennst du, ob jemand wirklich dein Freund ist – nicht nur so tut

So erkennst du, ob jemand wirklich dein Freund ist – nicht nur so tut

Fast jeder von uns hat schon einmal Freunde gehabt, bei denen man sich gefragt hat, ob es wirklich echte Freundschaft ist oder ob man sich selbst nur etwas vormacht.

Wir alle wollen diese engen Verbindungen spüren, jemanden, auf den wir uns verlassen können, jemanden, der uns auffängt, wenn wir am Boden sind, und uns versteht, auch wenn wir es selbst nicht ganz schaffen zu sagen, wie wir uns fühlen.

Doch Freundschaft ist nicht immer einfach, und manchmal merken wir erst viel später, dass etwas nicht stimmt. Echte Freundschaft bedeutet so viel mehr, als nur gelegentlich zusammen zu lachen oder sich gegenseitig zu schreiben.

Eine wahre Freundschaft ist etwas, das uns stärkt, statt uns klein zu machen. Und um das wirklich zu erkennen, müssen wir oft hinschauen, wie wir uns nach Begegnungen fühlen und was Freundschaft für uns bedeutet.

1.Wie echte Freundschaft sich anfühlen sollte

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Wenn ich über Freundschaft nachdenke, dann stelle ich mir vor, wie es sein sollte, wenn man jemanden wirklich vertraut. Man sollte sich nicht ständig fragen müssen, ob man genug wert ist oder ob man etwas falsch gemacht hat, nur weil man atmet oder lacht.

In einer echten Freundschaft sollte man sich nicht kleiner fühlen, sondern eher verstanden und gesehen. Es ist ein Gefühl der Sicherheit, das nicht leise und geheim ist, sondern klar und spürbar.

Echte Freunde sind Menschen, die dich so behandeln, dass du dich wichtig und respektiert fühlst. Sie lassen dich ausreden, sie hören dir zu, und sie interessieren sich für das, was du zu sagen hast.

Wenn wir mit einem echten Freund sprechen, fühlen wir uns gehört und angenommen. Es gibt kein Rennen darum, wer mehr Aufmerksamkeit bekommt oder wer wichtiger ist.

Es gibt keinen Wettbewerb zwischen euch darüber, wer die besseren Erlebnisse hatte oder wer besser im Leben dasteht. Stattdessen ist da ein echtes Interesse am anderen, und das spürt man.

Ein echter Freund freut sich über deine Erfolge, ohne sich bedroht zu fühlen. Er ist da in deinen guten Momenten, aber auch in den schlechten.

Und wenn du dich mal nicht gut fühlst, macht er dir nicht das Gefühl, du wärst lästig oder übertrieben. Freundschaft sollte Energie geben und nicht immer nur nehmen.

2.Was wahre Freunde niemals tun

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Es gibt bestimmte Dinge, die ein echter Freund einfach nicht macht. Schon gar nicht immer wieder. Sie lassen dich nicht kämpfen, um gesehen zu werden.

Sie lassen dich nicht ständig fragen, ob du ihnen wichtig bist. Wenn du das Gefühl hast, dass du dich in einer Beziehung mehr anstrengst als die andere Person, dann ist das ein Moment, in dem du genauer hinhören solltest, wie es dir dabei geht.

Ein echter Freund lässt dich ausreden und schenkt dir die Zeit, die du brauchst. Manchmal reden wir aus Gewohnheit oder weil wir reden müssen, aber ein Freund hört wirklich zu.

Er wartet, bis du fertig bist, er stellt Fragen, er zeigt, dass es ihm wichtig ist, wie es dir geht. Wenn dein Freund dich ständig unterbricht oder das Thema wechselt, dann sagt dein Bauchgefühl dir vielleicht schon, dass etwas nicht ganz richtig ist.

Echtes Feedback kommt mit Rücksicht und dem Wunsch, zu helfen, nicht nur zu beurteilen. Wenn du nach einem Gespräch mit jemandem oft verwundet bist oder das Gefühl hast, du musst dich erklären, dann ist das kein Zeichen echter Freundschaft.

Wahre Freunde erwarten nicht, dass du immer derjenige bist, der zuerst schreibt oder anruft. Beziehungen entwickeln sich, wenn beide Seiten Anteil nehmen, und dazu gehört auch, dass man sich gegenseitig meldet, ohne dass immer einer der andere jagen muss. Wenn du das Gefühl hast, du gibst mehr, als du bekommst, kann das sehr zermürbend wirken.

Du möchtest nicht jeden Tag verunsichert sein, sondern stärken aus dieser Begegnung ziehen.

3.Warum es manchmal weh tut, loszulassen

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Wenn du in einer Freundschaft erkennst, dass du mehr verletzt wirst als aufgebaut, dann kommt dieser Moment, in dem du überlegst, ob du etwas verändern musst. Und das ist nicht einfach. Freundschaften sind nicht nur Verbindungen zwischen zwei Menschen.

Sie sind Erinnerungen, Gewohnheiten, vertraute Stimmen am anderen Ende des Telefons und Gesichter, die dich an gute Zeiten erinnern.

Aber manchmal bedeutet Liebe zu sich selbst auch, dass man schauen muss, ob eine Beziehung noch gut für einen ist.

Wenn du merkst, dass du dich nach Treffen schlechter fühlst als vorher, wenn du denkst, dass du mehr gibst als du bekommst, oder wenn du dich selbst hinterfragen musst, bevor du sprichst, dann ist das ein Hinweis.

Dieses Ziehen in der Magengrube, diese Müdigkeit, die sich einschleicht, wenn du merkst, dass du dich ständig anstrengst, ist kein kleiner Gedanke. Es ist ein Gefühl, das ernst genommen werden muss.

Manchmal wachsen wir auseinander. Manchmal stehen zwei Menschen an unterschiedlichen Punkten im Leben und merken plötzlich, dass sie unterschiedliche Erwartungen aneinander haben.

Und selbst wenn man sich lange kennt, kann es passieren, dass eine Freundschaft einfach nicht mehr das gibt, was sie früher gegeben hat. Und das ist kein persönliches Versagen, sondern ein Teil des Lebens.

Es ist wichtig zu erkennen, dass manche Freundschaften nicht dafür gemacht sind, ewig zu halten. Und das ist in Ordnung. Es bedeutet nicht, dass du eine schlechte Person bist oder dass du jemanden nicht geliebt hast.

Es bedeutet, dass du gelernt hast, wie wichtig deine eigene seelische Gesundheit ist. Wenn du feststellst, dass jemand dir mehr Stress als Stabilität bringt, dann hast du nicht versagt, sondern du hast zugesehen und verstanden, was du brauchst.

4.Wie du erkennst, was du wirklich brauchst

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Wenn du darüber nachdenkst, was du in einer Freundschaft brauchst, dann lohnt es sich, genau hinzuhören, wie du dich nach Begegnungen fühlst. Spürst du mehr Erleichterung oder mehr Erschöpfung? Fühlst du dich gesehen oder ignoriert? Wird dir Raum gegeben, oder musst du ihn dir immer wieder erst nehmen?

Echte Freundschaft sollte dir das Gefühl geben, dass du dich auf jemanden verlassen kannst. Du musst dich nicht verkleiden oder anpassen, um akzeptiert zu werden. Du solltest das Gefühl haben, dass deine Stimme Bedeutung hat und dass deine Gefühle ernst genommen werden.

Wenn du merkst, dass du in einer Beziehung mehr gibst als du bekommst, dann lohnt es sich, einen Schritt zurückzutreten und zu überlegen, warum das so ist.

Vielleicht hängt etwas in deiner Vergangenheit. Vielleicht hat die andere Person gerade selbst Probleme. Aber selbst dann darfst du dich fragen, ob das dauerhaft das ist, was du brauchst.

Und selbst wenn du deinem Freund etwas gibst, ohne sofort etwas zurückzubekommen, dann sollte das Gefühl nicht sein, dass du ausgenutzt wirst. Es sollte vielmehr ein Gefühl von freiwilligem Geben sein, statt von Erschöpfung.

Fazit: Freundschaft ist nicht egal

Sie formt einen Teil dessen, wie wir uns selbst sehen, wie wir uns fühlen und wie wir durch das Leben gehen.

Eine echte Freundschaft gibt uns Wärme, Sicherheit und Verständnis.

Sie lässt uns wachsen, statt uns klein zu machen. Sie hört zu, statt zu urteilen. Sie teilt, statt zu fordern.

Und wenn du bemerkst, dass du in einer Freundschaft mehr verletzt, verunsichert oder müde bist als glücklich, dann ist das ein Zeichen, dass du genauer hinsehen solltest.

Wahre Freunde gibt es, und sie sind ein Geschenk. Aber echte Freundschaft lässt dich nicht ständig zweifeln oder fühlen, als müsstest du kämpfen, nur um geliebt zu werden.

Du verdienst Menschen, die dich sehen, dich hören und dir das Gefühl geben, dass du wichtig bist. Und das ist keine kleine Sache.