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10 Dinge, die fast alle Eltern heimlich tun, aber nur wenige zugeben würden

10 Dinge, die fast alle Eltern heimlich tun, aber nur wenige zugeben würden

Elternschaft wird oft so dargestellt, als hätte man ab dem Moment der Geburt plötzlich alles im Griff. Man weiß angeblich immer, was das Kind braucht, bleibt geduldig, organisiert den Alltag mühelos und findet selbst in den chaotischsten Situationen noch die richtigen Worte.

Die Realität sieht meistens etwas anders aus.

Eltern lieben ihre Kinder über alles – und können gleichzeitig völlig erschöpft sein. Sie können sich über ihre Kinder kaputtlachen und fünf Minuten später kurz davor sein, die Nerven zu verlieren. Sie können sich über einen freien Nachmittag freuen und trotzdem ein schlechtes Gewissen haben, weil sie ihn genießen.

Genau deshalb gibt es einige Dinge, die viele Eltern zwar machen, aber nur ungern laut erzählen. Nicht, weil sie schlechte Eltern wären. Sondern weil Eltern eben Menschen sind.

1. Sie freuen sich manchmal riesig, wenn die Kinder endlich schlafen

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Natürlich liebt man sein Kind. Natürlich möchte man Zeit miteinander verbringen.

Aber nach einem langen Tag kann der Moment, in dem endlich Ruhe im Haus einkehrt, trotzdem unglaublich befreiend sein.

Plötzlich muss niemand mehr etwas trinken. Niemand braucht noch einen Snack. Niemand ruft aus einem anderen Zimmer nach Mama oder Papa.

Man kann sich auf das Sofa setzen und einfach für ein paar Minuten nichts tun.

Und genau dieser Moment fühlt sich für viele Eltern manchmal fast wie ein kleiner Urlaub an.

Das bedeutet nicht, dass sie ihre Kinder nicht vermissen. Es bedeutet nur, dass auch liebevolle Eltern irgendwann eine Pause brauchen.

2. Sie verstecken sich manchmal kurz vor ihren Kindern

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Ein paar Minuten im Badezimmer. Eine angeblich dringend zu beantwortende Nachricht. Noch schnell etwas in der Küche erledigen.

Manche Eltern entwickeln erstaunlich kreative Methoden, um kurz allein zu sein.

Denn wenn Kinder einmal wissen, dass Mama oder Papa verfügbar ist, kann aus einer kleinen Frage schnell eine ganze Unterhaltung werden.

„Mama, wo ist mein Pullover?“

„Papa, kannst du mir helfen?“

„Warum ist der Himmel blau?“

Und natürlich kommen diese Fragen meistens genau dann, wenn man gerade fünf Minuten Ruhe wollte.

Also schließt man für einen Moment die Tür und genießt die Stille.

3. Sie tun manchmal so, als hätten sie etwas nicht gehört

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„Mama!“

Stille.

„Mamaaa!“

Noch immer nichts.

Natürlich haben viele Eltern den Ruf ihres Kindes gehört. Sie brauchen manchmal einfach zwei Sekunden, um sich innerlich darauf vorzubereiten, jetzt wieder aufstehen zu müssen.

Besonders wenn man gerade gemütlich sitzt, etwas isst oder endlich einmal eine Serie schauen wollte.

Man hofft kurz, dass jemand anderes reagiert.

Und wenn niemand reagiert, kommt irgendwann doch das unvermeidliche:

„Jaaa, was ist denn?“

4. Sie essen heimlich die Süßigkeiten der Kinder

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Manche Dinge sind im Familienhaushalt offiziell für die Kinder bestimmt.

Schokolade. Gummibärchen. Kekse. Eis.

In der Praxis verschwinden diese Sachen trotzdem manchmal erstaunlich schnell.

Und natürlich war es niemand.

Bis irgendwann nur noch eine leere Verpackung im Schrank liegt.

Viele Eltern kennen außerdem den Moment, in dem sie sich heimlich das letzte Stück nehmen und anschließend hoffen, dass niemand fragt, wer es gegessen hat.

Das ist keine große elterliche Sünde.

Es ist einfach eine der kleinen Freuden, die man sich im Familienchaos gönnt.

5. Sie googeln Dinge, die sie eigentlich längst wissen sollten

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„Ist das bei einem Kind normal?“

„Wie lange hält dieser Husten?“

„Warum macht mein Kind plötzlich dieses Geräusch?“

„Wie viel Schlaf braucht ein Kind in diesem Alter?“

Selbst Eltern, die bereits mehrere Kinder haben, können plötzlich wieder an einem Punkt stehen, an dem sie etwas nachschauen müssen.

Denn Kinder halten sich leider nicht an Bedienungsanleitungen.

Was bei einem Kind funktioniert hat, kann beim nächsten überhaupt nicht funktionieren.

Und manchmal braucht man einfach die beruhigende Bestätigung, dass man nicht gerade etwas völlig falsch macht.

6. Sie vergleichen ihre Kinder – obwohl sie wissen, dass sie es nicht sollten

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Eltern wissen eigentlich, dass jedes Kind sein eigenes Tempo hat.

Trotzdem passiert es ganz automatisch.

Das eine Kind hat früher gesprochen. Das andere konnte schneller Fahrrad fahren. Das dritte war schon mit einer bestimmten Sache selbstständig, während das eigene Kind noch Schwierigkeiten damit hatte.

Und schon beginnt das Grübeln.

Dabei vergessen Eltern leicht, dass Entwicklung kein Wettbewerb ist.

Kinder sind unterschiedlich. Sie haben unterschiedliche Interessen, Persönlichkeiten und Stärken.

Trotzdem ist es menschlich, sich manchmal zu fragen:

„Sind wir eigentlich noch im normalen Rahmen?“

7. Sie sagen manchmal „Nein“, obwohl sie eigentlich „Vielleicht“ meinen

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Kinder können erstaunlich hartnäckig sein.

„Kann ich noch eine Folge schauen?“

„Darf ich noch raus?“

„Kann ich das kaufen?“

„Kann ich heute bei dir schlafen?“

Nach dem zehnten Nachfragen sagt man irgendwann automatisch:

„Nein.“

Und manchmal denkt man sich innerlich schon:

Na gut, vielleicht.

Aber jetzt habe ich Nein gesagt.

Also bleibt es dabei.

Nicht unbedingt, weil die Sache selbst so wichtig wäre, sondern weil Eltern irgendwann merken, dass Verhandlungen mit Kindern sonst niemals enden würden.

8. Sie genießen es heimlich, wenn die Kinder nicht zu Hause sind

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Das klingt zunächst härter, als es gemeint ist.

Wenn Kinder bei den Großeltern schlafen, auf Klassenfahrt sind oder ein paar Stunden bei Freunden verbringen, kann sich das Haus plötzlich erstaunlich groß anfühlen.

Und vor allem: ruhig.

Man kann essen, wann man möchte. man muss niemanden erinnern, etwas aufzuräumen, man kann länger schlafen oder einfach einen Nachmittag auf dem Sofa verbringen.

Und manchmal denkt man tatsächlich:

„Warum machen wir das nicht öfter?“

Dann kommen die Kinder zurück, und man freut sich trotzdem riesig, sie wiederzusehen.

Beides kann gleichzeitig wahr sein.

9. Sie haben schon einmal so getan, als hätten sie eine Regel vergessen

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Eltern stellen Regeln auf.

Keine Süßigkeiten vor dem Essen. Nicht so lange am Handy. Rechtzeitig ins Bett. Zimmer aufräumen.

Und dann gibt es diese Tage, an denen man selbst einfach keine Energie mehr für Diskussionen hat.

Also wird die Regel ein bisschen lockerer ausgelegt.

„Na gut, heute ausnahmsweise.“

Das Problem ist nur: Kinder besitzen ein erstaunlich gutes Gedächtnis für genau solche Ausnahmen.

Beim nächsten Mal kommt sofort:

„Aber gestern durfte ich doch auch!“

Und plötzlich muss man erklären, warum „ausnahmsweise“ tatsächlich „ausnahmsweise“ bedeutet.

10. Sie zweifeln viel öfter an sich, als ihre Kinder merken

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Das ist wahrscheinlich der Punkt, über den Eltern am seltensten sprechen.

Habe ich richtig reagiert?

War ich zu streng?

War ich zu nachgiebig?

Habe ich genug Zeit mit meinem Kind verbracht?

Hätte ich anders antworten sollen?

Solche Gedanken können Eltern noch lange nach einer scheinbar kleinen Situation beschäftigen.

Dabei gibt es keine perfekte Elternschaft.

Man kann sein Kind bedingungslos lieben und trotzdem Fehler machen. man kann geduldig sein und irgendwann die Geduld verlieren, man kann eine gute Entscheidung treffen und später feststellen, dass eine andere vielleicht besser gewesen wäre.

Das macht einen nicht zu einem schlechten Elternteil.

Es macht einen zu einem Menschen, der versucht, Verantwortung für einen anderen Menschen zu übernehmen.

Eltern müssen nicht perfekt sein

Vielleicht ist genau das die wichtigste Erkenntnis hinter all diesen kleinen, manchmal peinlichen Gewohnheiten.

Elternschaft besteht nicht nur aus liebevollen Momenten, perfekten Erziehungsentscheidungen und wunderschönen Familienfotos.

Sie besteht auch aus Müdigkeit, Chaos, schlechtem Gewissen, kleinen Notlügen, heimlicher Schokolade, kurzen Fluchten ins Badezimmer und der Sehnsucht nach zehn Minuten Ruhe.

Und trotzdem können Eltern ihre Kinder über alles lieben.

Vielleicht sollten wir deshalb etwas weniger darüber sprechen, wie perfekte Eltern sich verhalten – und etwas mehr darüber, wie menschlich Elternschaft tatsächlich ist.

Denn die meisten Mütter und Väter versuchen nicht, jeden Tag alles richtig zu machen.

Sie versuchen einfach, ihr Bestes zu geben.

Und manchmal bedeutet dieses „Beste“ eben auch, fünf Minuten lang so zu tun, als hätte man den Ruf aus dem Kinderzimmer nicht gehört.