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7 falsche Weisheiten, die du deinen Kindern nicht beibringen solltest

7 falsche Weisheiten, die du deinen Kindern nicht beibringen solltest

Du kennst das sicher: Du hörst Eltern mit ihren Kindern sprechen und Dinge sagen, die sich so normal und üblich anhören.

Wenn du aber darüber nachdenkst, siehst du, dass dies nur Klischee-Sätze sind. Diese Sätze haben sie sicher schon von ihren Eltern gehört, sie haben sich also Generationen lang übertragen.

Was dann genau nicht (mehr) stimmt?

Einige (oder besser gesagt viele davon) stammen aus einer anderen Zeit und gelten heutzutage überhaupt nicht mehr.

Ich weiß, wir sind leider so programmiert, diese „Weisheiten“ auszusprechen, ohne eine tiefere Bedeutung zu sehen oder zu finden.

Wenn wir aber so tun und nach diesen Aussagen unser Realitätsbild formen, können wir falsche Weltanschauung bilden und somit nie oder sehr schwierig Fortschritte im Leben machen.

Was sind die Aussagen, die du lieber vermeiden solltest, wenn du mit Kindern von heute sprichst? (Egal ob mit deinen eigenen oder nicht!)

Hier bringen wir 7 Sachen, die du lieber nicht sagen solltest sowie 7 Tipps, was du stattdessen sagen oder tun kannst.

  • Mehr Geld – mehr Probleme oder Geld ist die Wurzel allen Übels.

Ach, diese habe ich als Kind und Jugendliche so oft gehört. Nicht nur von meinen Eltern, sondern von allen Leuten, die ich kenne.

Das war üblich zu hören und dann später auch zu sagen. Aber, als ich älter wird, begann ich die Bedeutung dahinter zu entziffern und habe kopiert: Wenn wir etwas ständig wiederholen und so ein programmiert sind, bekommen wir genau das in unserem Leben!

Ich würde übertreiben, wenn ich sagen würde, dass diese Aussage die Wurzel aller Geldprobleme in meinem Leben war.

Aber, als ich aufhörte, sie auszusprechen, begann meine Vorstellung sich zu ändern. Somit meine Realität auch, bis zum Grad, dass ich in einem Moment ganz vergessen habe, wie dieses Sprichwort eigentlich lautet. Dann musste ich es googeln.

Das wünsche ich dir auch. Vergiss diese und alle Aussagen von unserer Liste und du wirst sehen, wie dein Leben (sowie Leben deiner Kinder) einen schönen Progress nimmt.

Natürlich sind Dinge an sich, somit das Geld auch, weder als gut noch als schlecht definiert.

Wir können unseren Kindern beispielsweise sagen:

Was wir mit dem Geld tun und wie wir das tun, kann gut oder schlecht sein. Macht liegt in unseren Händen, nicht in den Händen des Geldes.

Es hat doch keine!

  • Geld wächst nicht auf Bäumen.

Noch eine Aussage über Geld, die uns und unseren Kindern eine schlechte Vorstellung über Geldverdienen gibt.

Dieses Sprichwort bedeutet, dass es nicht leicht ist, Geld zu verdienen. Stimmt das aber wirklich?

Wollen wir, dass unsere Kinder denken, dass Geldverdienen so schwierig ist, dass sie das lieber überhaupt nicht machen möchten?

Wenn wir das zu den Kindern sagen, das ist meistens, wenn sie etwas kaufen wollen oder auf irgendwelche Weise unser Geld ausgeben wollen, womit wir meistens nicht einverstanden sind.

Anstatt von dem Satz können wir zum Beispiel sagen:

Ich würde mein Geld jetzt lieber nicht dafür ausgeben, denn wir haben andere Prioritäten.

Dieser Satz mag genauso unfassbar für die Kinder sein, als der erste, aber er wird ihnen zumindest ein besseres Bild über das Geld geben. Aber auch über Prioritäten im Leben.

  • Glück kann man nicht kaufen.

Das ist die letzte Aussage über Geld, ich verspreche!

Dieser könnte teilweise auch richtig sein, aber sie ist kontraproduktiv.

Man sollte den Kindern natürlich nicht den Gegensatz sagen, dass Geld eigentlich das Glück kaufen kann. Das wäre sowohl radikal als auch ein wenig extrem.

Aber mit dem Geld kann man doch Sicherheit, Freiheit und Zeit kaufen und das kann sich für einige Leute genauso gut als Glück anhören.

Mein Tipp:

Vermeide dieser Satz völlig, wenn du mit den Kindern sprichst. Finde andere Äquivalente und Beispiele, um ihnen zu erklären, wie das Geld funktioniert. Zum Beispiel, dass es nur ein Mittel zum Zweck ist.

  • Du kannst alles erreichen, was du möchtest.

Dem stimme ich eigentlich zu, aber (es gibt immer dieses Aber) man muss im Gespräch mit Kindern vorsichtig sein.

Meistens wissen sie nicht genau, was sie wollen. Oder sind nicht sicher. Oder möchten Dinge, die trivial oder zu teuer (für die Eltern) sind.

Wenn sie jedoch wissen, was sie wollen, warum sie das wollen und was sie damit erreichen wollen, sollten wir sie unterstützen.

Es ist für Selbstbewusstsein und Fantasie der Kinder schlecht, ihre Ideen und Träume zu zerstören.

Man sollte wahnsinnige Ideen natürlich nicht durchführen, aber ein gesundes Maß ist ja der Schlüssel.

Vielleicht wäre es besser, dass wir das berühmte Zitat von Walt Disney benutzen und sagen:

Wenn du davon träumen kannst, kannst du das auch schaffen!

Das hört sich besser und inspirativer an.

  • Es ist doch nicht das Ende der Welt!

Aber es scheint meistens so, wenn die Kinder (und nicht nur Kinder) ein Problem haben.

Okay, vielleicht ist nicht das Ende der Welt, aber es ist doch das Ende ihrer Welt.

Das sehen sie so an, weil sie in der Regel nicht weit in die Zukunft sehen können.

Wir Erwachsene können einige Sachen aus unserer Erfahrung wissen und versuchen das an den Kindern zu übertragen.

Aber in solchen Situationen, wo sie Schwierigkeiten haben, können sich die Kinder nicht vom Problem entfernen und es objektiv ansehen, wie wir das (manchmal) können.

Es ist in jedem Fall besser, zu sagen:

Ich verstehe, dass du traurig bist. Ich hatte als Jugendliche ähnliche Sachen erlebt.

Auf diese Weise zeigst du Empathie und vielleicht wird dein Kind wollen, mit dir darüber zu reden. Wenn nicht gleich, das ist auch in Ordnung.

Du solltest sowieso deine Hilfe bereitstellen und deinem Kind bewusst machen, dass du für es hier bist.

  • Man darf keine Fehler machen!

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Von Anfang an sind wir gelehrt, dass Fehler machen schlecht ist. In der Schule, zu Hause, mit den Freunden.

Meistens ist es sogar strafbar, wenn wir etwas Falsches machen. Manchmal sind die Folgen schwieriger, manchmal leichter, aber ständig gibt es welche.

Dann leben Kinder (aber Erwachsene auch, die so aufgewachsen und erzogen sind) im ständigen Angstzustand. Sie haben nämlich Angst, Fehler zu machen, weil sie dann irgendwie bestraft werden.

Das resultiert aber damit, dass solche Kinder später im Leben generell ängstlicher sind und weniger Risiken eingehen können, sogar weniger bereit sind, irgendetwas auszuprobieren.

Du solltest deshalb von ihrer Kindheit an deine Kinder lehren, dass Fehler machen menschlich ist und dass wir aus unseren Fehlern eigentlich viel lernen können.

Wenn wir uns verbessern und diese Fehler nicht mehr machen, dann war diese ganze Erfahrung nützlich und produktiv.

Es ist gut, deinen Kindern das alles auf deinem eigenen Beispiel zu zeigen, denn sie lernen am meisten durch Modelle. Etwas Besseres zu sagen wäre:

Ich bin kein perfekter Elternteil, niemand ist perfekt, aber alle versuchen, das Beste von sich zu geben.

  • Ich möchte nur das Beste für dich.

4 Dinge, die Eltern tun, die ihre Kinder extrem ängstlich machen

Wenn wir schon beim besten tun sind, fällt mir diese Aussage ein, die ich auch sehr oft gehört habe.

Das stimmt meistens auch, aber man sieht Leute, die schlechte Sachen für sich oder ihre Kinder tun und dasselbe sagen.

Die Kinder sehen auch diese Widersprüche zwischen Reden und Handeln und sind zuerst verwirrt.

Später werden sie aber ganz aufhören, auf ihre Eltern zuzuhören. Vielleicht werden sie auch absichtlich trotzig, wenn sie Handeln ihre Eltern durchsehen.

Es ist deshalb viel besser, zu sagen:

Ich möchte, dass du glücklich und zufrieden bist. Mein Rat ist … Aber du bist klug genug, um selbst die Entscheidung zu treffen. Ich glaube an dich.

So bekommen Kinder die notwendige Stabilität und Selbstbewusstsein, die sie durch das ganze Leben befolgen wird.

Natürlich sollten Eltern immer reagieren, wenn sie merken, dass Kinder schiefgehen oder etwas Falsches machen, aber wir sollten das für sie nicht korrigieren. Sondern ihnen das Gefühl beziehungsweise die Wahl geben, dass sie das selbst machen und was sie stattdessen auswählen können.

Schlussfolgerung

Vielleicht haben wir falsche Vorstellungen, weil wir als Kinder falsche Aussagen immer wieder gehört und gelesen haben.

Nachkommende Generation müssen das gleiche aber nicht durchgehen.

Wir sollten unsere Programme ändern und wirklich bewusst sein, was und mit wem wir sprechen.

Denn all das beeinflusst unser Leben mehr als wir denken.

Besonders vorsichtig müssen wir sein, wenn wir mit Kindern und Jugendlichen reden.

Wir sollten sogar darauf achten, worüber wir in der Gegenwart von unserem Nachwuchs reden. Denn sie hören alles zu, sogar wenn wir denken, dass sie dem keine Aufmerksamkeit schenken.

Diese Liste könnte natürlich viel länger sein, aber wir haben hier nur ein paar auffällige Aussagen bearbeitet. Wenn du noch mehr hast – schreib uns.

Wenn du noch mehr über toxische Aussagen lesen willst, die wir unseren Freunden, die gerade Probleme und Schwierigkeiten haben, nicht sagen sollten, ist dieser Text für dich.

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