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Menschen ohne echte Arbeitsmoral beschweren sich erstaunlich oft über diese 5 Dinge

Menschen ohne echte Arbeitsmoral beschweren sich erstaunlich oft über diese 5 Dinge

Jeder kennt jemanden, der sich ständig über seine Arbeit beschwert.

Montagmorgen ist natürlich eine Katastrophe. Die Arbeitszeit ist viel zu lang. Die Kollegen machen angeblich nichts. Der Chef verlangt ständig zu viel. Neue Aufgaben sind unnötig. Und wenn etwas schiefgeht, war selbstverständlich jemand anderes schuld.

Dabei ist es vollkommen normal, nicht jeden Teil seines Jobs zu lieben.

Nicht jeder Mensch steht morgens voller Begeisterung auf, um zur Arbeit zu gehen. Manche Berufe sind anstrengend, schlecht bezahlt oder einfach eintönig. Es gibt schlechte Vorgesetzte, ungerechte Arbeitsbedingungen und Unternehmen, in denen tatsächlich zu viel verlangt wird.

Sich über solche Dinge zu beschweren, bedeutet deshalb noch lange nicht, dass jemand keine Arbeitsmoral besitzt.

Interessant wird es erst, wenn sich ein bestimmtes Muster zeigt: Jede Verantwortung wird als Zumutung empfunden, jede unangenehme Aufgabe wird abgelehnt und fast jedes Problem wird jemand anderem zugeschoben.

Dann geht es möglicherweise nicht mehr nur um einen schlechten Arbeitsplatz.

1. „Warum muss ich dafür so früh aufstehen?“

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Kaum jemand liebt den Wecker am frühen Morgen.

Vor allem im Winter kann es ziemlich unangenehm sein, wenn draußen noch Dunkelheit herrscht und man trotzdem zur Arbeit muss. Und natürlich gibt es Menschen, deren Arbeitszeiten schlecht zu ihrem Schlafrhythmus passen.

Das allein ist kein Zeichen für eine schlechte Einstellung.

Problematisch wird es, wenn jemand bereits das pünktliche Erscheinen bei der Arbeit als unzumutbare Forderung betrachtet.

Jeden Morgen gibt es eine neue Begründung.

Der Verkehr war schlimm.

Das Wetter war schlecht.

Der Wecker hat nicht geklingelt.

Die Nacht war zu kurz.

Irgendjemand hat aufgehalten.

Natürlich kann so etwas gelegentlich passieren.

Aber wer regelmäßig zu spät kommt und jedes Mal eine neue Erklärung dafür findet, zeigt irgendwann nicht mehr, dass er Pech hat. Er zeigt, dass er seine eigene Verantwortung nicht ernst genug nimmt.

Pünktlichkeit ist schließlich keine besondere Leistung.

Wenn eine Arbeitsstelle eine bestimmte Anfangszeit vorgibt, wissen normalerweise alle Beteiligten, wann sie dort sein müssen.

Man muss den frühen Morgen nicht mögen.

Man muss nur verstehen, dass andere Menschen darauf angewiesen sind, dass man seine Absprachen einhält.

2. „Warum soll ausgerechnet ich diese langweilige Aufgabe machen?“

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Jeder Job hat Aufgaben, die niemand besonders gerne erledigt.

Manche Dinge sind spannend, andere sind monoton. Manche Tätigkeiten erfordern Kreativität, andere bestehen daraus, immer wieder denselben Ablauf durchzuführen.

Das gehört zum Arbeitsleben dazu.

Menschen mit einer guten Arbeitsmoral wissen normalerweise, dass nicht jede Aufgabe interessant sein muss, um erledigt zu werden.

Wer dagegen ständig fragt:

„Muss ich das wirklich machen?“

„Kann das nicht jemand anderes übernehmen?“

„Warum soll ich mich damit beschäftigen?“

macht aus jeder unangenehmen Aufgabe ein persönliches Problem.

Dabei sollte man natürlich unterscheiden.

Wenn ein Arbeitgeber dauerhaft Tätigkeiten verlangt, die überhaupt nicht zum vereinbarten Aufgabenbereich gehören, ist es völlig legitim, nachzufragen und Grenzen zu setzen.

Auch schlechte Arbeitsbedingungen müssen nicht einfach hingenommen werden.

Der Unterschied liegt darin, ob jemand ein berechtigtes Problem anspricht oder grundsätzlich alles ablehnt, was keinen Spaß macht.

Denn Arbeit besteht nun einmal nicht nur aus den Dingen, auf die man gerade Lust hat.

3. „Warum werde ich ständig kontrolliert?“

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Niemand arbeitet gerne unter permanenter Kontrolle.

Wenn ein Vorgesetzter jeden kleinen Schritt überwacht, ständig nachfragt und einem keinerlei Vertrauen entgegenbringt, kann das tatsächlich frustrierend sein.

Aber es gibt einen entscheidenden Unterschied zwischen Mikromanagement und Verantwortung.

Wenn eine Aufgabe bis Freitag erledigt sein soll, ist es keine unfaire Kontrolle, wenn am Freitag gefragt wird, ob sie fertig ist.

Wenn man eine bestimmte Leistung zugesagt hat, darf ein Arbeitgeber grundsätzlich erwarten, dass diese Leistung auch erbracht wird.

Menschen mit geringer Arbeitsmoral können jedoch bereits eine ganz normale Rückfrage als Angriff verstehen.

„Warum muss ich mich dafür rechtfertigen?“

„Warum interessiert die das überhaupt?“

„Die haben wohl nichts Besseres zu tun.“

Dabei wäre eine viel einfachere Reaktion möglich:

Verantwortung übernehmen.

Wenn etwas nicht rechtzeitig fertig wird, sollte man das frühzeitig sagen.

Wenn eine Aufgabe unklar ist, kann man nachfragen.

Wenn die Arbeitsbelastung zu hoch ist, kann man darüber sprechen.

Das ist etwas völlig anderes, als jede Form von Kontrolle grundsätzlich als persönliche Beleidigung zu betrachten.

Denn Vertrauen entsteht nicht dadurch, dass niemand nachfragt.

Vertrauen entsteht dadurch, dass man immer wieder zeigt, dass andere sich auf einen verlassen können.

4. „Meine Kollegen sind alle faul.“

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Interessanterweise beschweren sich manche Menschen besonders laut über die Leistung ihrer Kollegen – obwohl ihre eigene Arbeitsweise alles andere als vorbildlich ist.

„Der macht doch den ganzen Tag nichts.“

„Die arbeitet viel langsamer als ich.“

„Immer muss ich alles erledigen.“

Natürlich kann es tatsächlich faule Kollegen geben.

Es gibt Mitarbeiter, die Aufgaben liegen lassen, Verantwortung vermeiden oder sich auf andere verlassen. Das darf und sollte man ansprechen, wenn es die gemeinsame Arbeit beeinträchtigt.

Aber wer ständig über die angebliche Faulheit aller anderen spricht, sollte irgendwann auch einen Blick auf die eigene Leistung werfen.

Denn fleißige Menschen können normalerweise ziemlich konkret erklären, was sie erledigt haben.

Sie müssen nicht ständig behaupten, wie viel sie leisten.

Ihre Ergebnisse sprechen für sich.

Es gibt außerdem einen Unterschied zwischen effizientem Arbeiten und Minimalaufwand.

Jemand kann eine Aufgabe schnell erledigen, weil er gut organisiert ist. Das bedeutet nicht, dass er faul ist.

Ein anderer kann dagegen gerade so viel erledigen, wie unbedingt notwendig ist, und anschließend sofort versuchen, weitere Aufgaben zu vermeiden.

Wer sich ständig über die Leistung anderer beschwert, sollte deshalb zuerst fragen:

„Erledige ich selbst eigentlich zuverlässig das, was von mir erwartet wird?“

Diese Frage ist unangenehm.

Aber sie kann sehr aufschlussreich sein.

5. „Warum muss ich das jetzt auch noch lernen?“

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Arbeitsplätze verändern sich.

Neue Programme werden eingeführt. Abläufe werden angepasst. Maschinen oder technische Systeme werden modernisiert. Aufgaben verändern sich und manchmal müssen Mitarbeiter Fähigkeiten lernen, die sie bisher nicht gebraucht haben.

Das kann anstrengend sein.

Und es ist völlig legitim, wenn jemand sagt:

„Ich brauche dafür eine Schulung.“

Oder:

„Ich verstehe noch nicht, wie das funktioniert.“

Das ist keine Schwäche.

Im Gegenteil: Wer offen zugibt, etwas noch nicht zu können, kann anschließend etwas dagegen unternehmen.

Problematisch wird es, wenn jemand grundsätzlich nicht lernen möchte.

„Das haben wir schon immer so gemacht.“

„Dafür bin ich nicht zuständig.“

„Das ist mir zu kompliziert.“

„Das soll jemand anderes machen.“

Wer sich jeder Veränderung verweigert, macht sich langfristig selbst das Leben schwer.

Denn berufliche Fähigkeiten bleiben nicht automatisch für immer relevant.

Eine gute Arbeitsmoral bedeutet nicht, jede Veränderung blind zu akzeptieren.

Man darf fragen, ob eine neue Methode sinnvoll ist. Man darf Verbesserungsvorschläge machen. Man darf auch sagen, wenn die Einführung schlecht organisiert ist.

Aber irgendwann muss man bereit sein, sich weiterzuentwickeln.

Neugier ist schließlich nicht nur für die Karriere hilfreich.

Sie macht Menschen auch unabhängiger.

Wer bereit ist, etwas Neues zu lernen, muss bei der nächsten Veränderung nicht sofort Angst davor haben.

Fazit: Nicht das Beschweren ist das Problem, sondern das Muster dahinter

Es ist vollkommen menschlich, sich über die Arbeit zu beschweren.

Jeder hat einmal einen schlechten Tag. Jeder findet bestimmte Aufgaben langweilig. Jeder möchte morgens gelegentlich einfach liegen bleiben.

Das macht niemanden faul.

Auffällig wird es erst dann, wenn fast jede normale berufliche Verpflichtung als Zumutung empfunden wird.

Früh aufstehen?

Unfair.

Langweilige Aufgaben?

Unzumutbar.

Nach Fehlern gefragt werden?

Kontrolle.

Kollegen?

Alle faul.

Neue Dinge lernen?

Viel zu anstrengend.

Job wechseln oder etwas verändern?

Bloß nicht.

Genau dieses Muster kann darauf hindeuten, dass jemand weniger unter seinem konkreten Arbeitsplatz leidet, als er selbst glaubt.

Denn Menschen mit einer guten Arbeitsmoral müssen ihre Arbeit nicht lieben. Sie müssen auch nicht jeden Morgen voller Motivation sein.

Sie wissen einfach, dass zum Berufsleben auch Dinge gehören, auf die man keine Lust hat.

Und wenn etwas dauerhaft nicht funktioniert, versuchen sie irgendwann, etwas daran zu verändern.

Denn der Unterschied zwischen einem schwierigen Job und einer schlechten Arbeitseinstellung zeigt sich oft nicht daran, worüber jemand sich beschwert – sondern daran, was er danach tut.