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Wer ständig über zu viel Arbeit und zu wenig Geld klagt, sagt oft diese 7 Sätze

Wer ständig über zu viel Arbeit und zu wenig Geld klagt, sagt oft diese 7 Sätze

Es gibt einen Unterschied zwischen einem Menschen, der gelegentlich über seinen Job schimpft, und jemandem, der bei der Arbeit dauerhaft an seine Grenzen kommt.

Fast jeder kennt diese Tage, an denen man morgens schon keine Lust hat aufzustehen. Der Chef nervt, eine Aufgabe dauert länger als gedacht und am Ende des Monats fragt man sich, wo eigentlich das ganze Geld geblieben ist.

Das ist völlig normal.

Schwierig wird es, wenn aus solchen Gedanken ein Dauerzustand wird. Wenn jemand ständig Überstunden macht, immer neue Aufgaben bekommt, aber beim Gehalt nichts passiert, verändert sich irgendwann auch die Art, wie er über seine Arbeit spricht.

Die Begeisterung verschwindet.

Die Geduld wird weniger.

Und irgendwann tauchen im Alltag immer wieder dieselben Sätze auf.

Sie klingen zunächst harmlos. Zusammengenommen können sie jedoch zeigen, dass jemand nicht einfach nur einen schlechten Arbeitstag hat, sondern sich schon seit längerer Zeit überfordert und nicht angemessen bezahlt fühlt.

1. „Ich brauche erst mal eine Pause.“

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Pausen sind wichtig. Wer viele Stunden konzentriert arbeitet, kann nicht dauerhaft auf höchstem Niveau funktionieren.

Eine kurze Unterbrechung kann dabei helfen, den Kopf freizubekommen und anschließend wieder konzentrierter weiterzuarbeiten.

Bei einem dauerhaft überlasteten Menschen kann dieser Satz allerdings irgendwann sehr häufig fallen.

„Ich brauche erst mal eine Pause.“

„Ich kann gerade nicht mehr.“

„Lass mich kurz durchatmen.“

Das Problem ist dann nicht unbedingt die Pause selbst. Vielmehr zeigt die Häufigkeit, dass die Belastung inzwischen so hoch ist, dass die normale Arbeitszeit kaum noch zu bewältigen scheint.

Wer ständig erschöpft ist, kann sich schlechter konzentrieren. Aufgaben dauern länger und selbst einfache Dinge fühlen sich plötzlich anstrengend an.

Dann entsteht schnell ein Kreislauf:

Zu viel Arbeit führt zu Erschöpfung. Erschöpfung senkt die Konzentration. Dadurch dauert die Arbeit länger. Und weil die Arbeit länger dauert, bleibt noch weniger Energie übrig.

Eine Pause kann diesen Kreislauf kurzfristig unterbrechen.

Sie löst aber nicht das eigentliche Problem, wenn dauerhaft zu viel auf dem Tisch liegt.

2. „Geht es euch finanziell eigentlich auch so?“

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Geld ist ein sensibles Thema.

Deshalb sprechen viele Menschen nicht gerne offen darüber, wie viel sie verdienen oder welche finanziellen Sorgen sie haben.

Wenn jemand allerdings irgendwann beginnt, seine Kollegen zu fragen, ob sie ebenfalls mit dem Geld zu kämpfen haben, kann das ein Hinweis auf eine wachsende Unzufriedenheit sein.

Vielleicht reicht das Gehalt trotz Vollzeit und großer Anstrengung kaum für die Dinge, die früher problemlos möglich waren.

Vielleicht sind die Lebenshaltungskosten gestiegen, während das Einkommen gleich geblieben ist.

Oder jemand hat einfach das Gefühl, dass das Verhältnis zwischen seiner Leistung und seiner Bezahlung nicht mehr stimmt.

Dann entsteht schnell die Frage:

„Bin ich eigentlich der Einzige, dem es so geht?“

Das Gespräch mit Kollegen kann dabei auch eine Form der Bestätigung sein.

Wenn mehrere Mitarbeiter unabhängig voneinander sagen, dass sie sich unterbezahlt fühlen, wird aus einem persönlichen Gefühl plötzlich ein gemeinsames Problem.

Natürlich bedeutet finanzielle Unzufriedenheit nicht automatisch, dass jemand schlecht bezahlt wird. Jeder Mensch hat andere Ausgaben und Vorstellungen vom Lebensstandard.

Aber wenn jemand trotz erheblicher Arbeitsleistung ständig über Geld nachdenkt, lohnt es sich, genauer hinzuschauen.

3. „Ich überlege, den Job zu wechseln.“

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Das ist wahrscheinlich einer der deutlichsten Sätze.

Wer einmal sagt, dass er über einen Jobwechsel nachdenkt, muss noch lange nicht kündigen.

Vielleicht hat jemand einfach einen schlechten Tag.

Vielleicht wurde gerade eine Beförderung abgelehnt oder es gab Streit mit dem Chef.

Wenn dieser Satz jedoch immer wieder auftaucht, steckt meistens mehr dahinter.

Der Mensch beginnt gedanklich bereits, sich eine Alternative aufzubauen.

Welche anderen Jobs gibt es?

Was könnte ich dort verdienen?

Würde ich weniger arbeiten?

Wäre der neue Arbeitsplatz angenehmer?

Könnte ich meine Erfahrung woanders besser einsetzen?

Allein diese Fragen zeigen, dass die Person ihre aktuelle Situation nicht mehr einfach akzeptieren möchte.

Und das muss nicht einmal etwas Schlechtes sein.

Ein Jobwechsel kann manchmal genau die richtige Entscheidung sein.

Problematisch wird es eher, wenn jemand seit Jahren darüber spricht, aber nie einen Schritt unternimmt – obwohl sich die Situation immer weiter verschlechtert.

Dann bleibt die Unzufriedenheit bestehen und wird zur täglichen Begleitung.

4. „Wir sollten einfach alle gehen.“

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Dieser Satz klingt deutlich drastischer.

Er fällt häufig dann, wenn die Stimmung in einem Team besonders schlecht geworden ist.

Vielleicht haben mehrere Mitarbeiter das Gefühl, zu viel leisten zu müssen. Vielleicht wurden Gehaltserhöhungen abgelehnt oder zusätzliche Aufgaben verteilt, ohne dass dafür mehr Personal eingestellt wurde.

Dann entsteht schnell ein gemeinsames Gefühl von Frust.

„Wir sollten alle kündigen.“

„Wir sollten einfach gehen.“

„Mal sehen, was sie ohne uns machen.“

Solche Aussagen können teilweise scherzhaft gemeint sein.

Aber manchmal steckt tatsächlich ein ernsthafter Wunsch nach Veränderung dahinter.

Wenn viele Mitarbeiter gleichzeitig unzufrieden sind, kann das ein Hinweis auf strukturelle Probleme im Unternehmen sein.

Allerdings sollte man zwischen Frust und tatsächlicher Handlung unterscheiden.

Gemeinsam über Kündigung zu sprechen ist leicht.

Tatsächlich eine neue Stelle zu suchen oder geschlossen Konsequenzen zu ziehen, ist etwas völlig anderes.

Trotzdem zeigt dieser Satz, wie stark sich die Unzufriedenheit inzwischen aufgebaut haben kann.

5. „Ich habe dafür einfach keine Energie mehr.“

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Dieser Satz hat eine andere Qualität als ein gewöhnliches „Ich bin heute müde“.

Wenn jemand ständig das Gefühl hat, keine Energie mehr zu haben, kann die Arbeit bereits weit über die normale Anstrengung hinausgehen.

Besonders auffällig wird es, wenn selbst Aufgaben, die früher problemlos erledigt wurden, plötzlich überwältigend wirken.

Der Computer wird eingeschaltet und schon fühlt sich die To-do-Liste riesig an.

Eine neue Aufgabe kommt hinzu und löst sofort Stress aus.

Nach Feierabend ist keine Energie mehr für Freunde, Hobbys oder andere Dinge vorhanden.

Genau hier zeigt sich, wie sehr ein Job das restliche Leben beeinflussen kann.

Arbeit sollte natürlich Energie kosten. Dafür wird man schließlich bezahlt.

Aber wenn die Arbeit regelmäßig so viel Energie nimmt, dass für den Rest des Lebens kaum noch etwas übrig bleibt, stimmt möglicherweise etwas nicht.

Und wenn gleichzeitig das Gefühl entsteht, für diese Belastung nicht angemessen bezahlt zu werden, wächst die Frustration noch schneller.

6. „Ich bin gestern viel zu spät ins Bett gegangen.“

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Auf den ersten Blick klingt dieser Satz überhaupt nicht nach einem Problem am Arbeitsplatz.

Doch manchmal erzählt er indirekt etwas über die eigene Unzufriedenheit.

Ein Mensch, der den ganzen Tag gearbeitet hat und seinen Job als belastend empfindet, möchte nach Feierabend vielleicht möglichst lange wach bleiben.

Nicht unbedingt, weil er keinen Schlaf braucht.

Sondern weil die wenigen Stunden nach der Arbeit die Zeit sind, die sich wirklich nach dem eigenen Leben anfühlt.

Man schaut noch eine Folge der Lieblingsserie.

Man spielt länger am Computer.

Man trifft Freunde.

Man scrollt durch soziale Medien.

Man möchte einfach noch nicht ins Bett, weil mit dem nächsten Morgen wieder die Arbeit wartet.

Das kann dazu führen, dass Menschen bewusst ihre Schlafenszeit nach hinten verschieben.

Und am nächsten Morgen sind sie entsprechend erschöpft.

So entsteht ein unangenehmer Kreislauf: Der Job nimmt den größten Teil des Tages ein, die Freizeit wird in die späten Abendstunden verschoben und der fehlende Schlaf macht den nächsten Arbeitstag noch anstrengender.

Natürlich kann eine einzelne kurze Nacht alles Mögliche bedeuten.

Interessant wird es, wenn dieses Muster regelmäßig auftritt.

7. „Ich hasse es, hier zu sein.“

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Das ist wohl die direkteste Aussage auf dieser Liste.

Wenn jemand bei der Arbeit immer wieder sagt, dass er den Arbeitsplatz hasst, sollte man irgendwann genauer hinhören.

Nicht jeder liebt seinen Beruf.

Das muss auch niemand.

Arbeit darf einfach Arbeit sein.

Aber wenn aus gelegentlichem Genervtsein eine dauerhafte Abneigung wird, kann das die Lebensqualität erheblich beeinflussen.

Denn ein großer Teil des Tages wird an einem Ort verbracht, an dem man sich nicht wohlfühlt.

Wenn dann zusätzlich das Gefühl besteht, zu wenig zu verdienen, verstärkt sich die negative Einstellung häufig noch.

Man denkt nicht nur:

„Ich mag diesen Job nicht.“

Sondern:

„Ich opfere jeden Tag so viele Stunden meines Lebens dafür – und bekomme dafür nicht einmal genug zurück.“

Das kann unglaublich frustrierend sein.

Gleichzeitig sollte man sich fragen, ob tatsächlich nur der Arbeitsplatz das Problem ist.

Manchmal sind es bestimmte Kollegen oder ein schlechter Vorgesetzter. Manchmal die Arbeitszeiten. Manchmal das Gehalt. Manchmal die fehlende Anerkennung.

Und manchmal ist es schlicht der falsche Beruf.

Fazit

Jeder Mensch beschwert sich irgendwann über seinen Job.

Das ist normal.

Nicht jeder Montag ist schön und nicht jede Aufgabe macht Spaß.

Aber wenn bestimmte Aussagen ständig wiederkehren, können sie zeigen, dass jemand seine berufliche Situation nicht mehr als vorübergehend anstrengend, sondern als dauerhaft belastend empfindet.

„Ich brauche erst mal eine Pause.“

„Geht es euch finanziell auch so?“

„Ich überlege, den Job zu wechseln.“

„Wir sollten einfach alle gehen.“

„Ich habe dafür keine Energie mehr.“

„Ich bin gestern viel zu spät ins Bett gegangen.“

„Ich hasse es, hier zu sein.“

Keiner dieser Sätze beweist für sich allein, dass jemand ausgebeutet oder tatsächlich unterbezahlt wird.

Aber zusammengenommen können sie ein deutliches Signal sein.

Und vielleicht sollte man dann nicht einfach sagen: „Stell dich nicht so an.“

Vielleicht wäre die bessere Frage:

„Was müsste sich verändern, damit deine Arbeit wieder ein Teil deines Lebens ist – und nicht dein ganzes Leben?“

Denn Arbeit darf anstrengend sein.

Sie darf manchmal nerven.

Aber wenn jemand dauerhaft seine Gesundheit, seine Freizeit und seine Lebensfreude dafür opfert und trotzdem das Gefühl hat, nicht fair entlohnt zu werden, sollte diese Situation irgendwann ernsthaft hinterfragt werden.