Skip to Content

6 Sätze, die Menschen mit versteckten Absichten oft benutzen

6 Sätze, die Menschen mit versteckten Absichten oft benutzen

Manchmal spüren wir instinktiv, dass an den Worten und Taten eines Menschen etwas nicht stimmt. Doch wir können es nicht sofort benennen. 

Besonders Personen mit versteckten Absichten, oder einfacher gesagt, Manipulatoren, nutzen gern bestimmte Sätze, die harmlos klingen, aber eine andere Wirkung haben sollen.

Sie tarnen ihre wahren Motive hinter freundlichen Formulierungen, um Vertrauen zu gewinnen, Druck aufzubauen oder Verantwortung geschickt von sich wegzuschieben.

Genau diese subtilen Aussagen machen es so schwer, ihre Absichten zu durchschauen. Wenn du die typischen Formulierungen lernst, kannst du dich viel besser vor Manipulation schützen. 

Denn oft verrät nicht das, was jemand laut sagt, seine Absicht, sondern das, was zwischen den Zeilen mitschwingt. Unter anderem sind es auch folgende Phrasen:

1. Ich verheimliche doch überhaupt nichts

shutterstock

Wenn jemand diesen Satz blitzschnell herausfeuert, wirkt er oft weniger wie eine beruhigende Erklärung und mehr wie ein defensiver Schutzschild.

Menschen, die ehrlich und offen sind, verspüren selten den Drang, so etwas ausdrücklich zu betonen. Ihre Art zu sprechen, ihr Verhalten und Ruhe in ihrer Stimme zeigen ganz von selbst, dass sie nichts zu verbergen haben. 

Ganz anders sieht es bei Personen aus, die etwas verschleiern möchten. Sie greifen gern zu solchen Sätzen, um die Misstrauen im Keim zu ersticken und die Aufmerksamkeit geschickt vom eigentlichen Problem wegzulenken. 

Hinter der Betonung ihrer Ehrlichkeit steckt häufig der Versuch, Unsicherheiten zu betonen oder unangenehme Fragen abzublocken.

Genau deshalb lohnt es sich, solchen spontanen Beteuerungen aufmerksam zuzuhören. Manchmal sagt so ein Satz weniger über die Wahrheit aus und viel mehr über die Angst, dass sie ans Licht kommen könnte.

2. Ich dachte nicht, dass dich das interessiert

6 nicht offensichtliche Dinge, nach denen Männer Frauen beurteilen, wenn sie sie zum ersten Mal treffen
shutterstock

Wenn jemand diesen Satz benutzt, wirkt er auf den ersten Blick fast fürsorglich, als hätte die Person nur versucht, dich vor unnötigen Details zu bewahren. Doch oft steckt etwas ganz anderes dahinter.

Wer nicht die Wahrheit sagen will oder Verantwortung für eigenes Verhalten scheut, greift gern zu solchen Ausreden. Mit dieser Aussage wird die Schuld geschickt verschoben: Plötzlich stehst du als jemand da, der angeblich kein Interesse hatte, während eigentlich wichtige Informationen zurückgehalten wurden.

Dadurch erscheint ihr Verschweigen wie ein Gefallen, obwohl es in Wahrheit nur eine bequeme Möglichkeit ist, Konsequenzen zu vermeiden. Diese Art von Formulierung dient häufig dazu, die eigene Rolle zu verharmlosen und die Situation umzudrehen.

3. Ich lüge och nicht

shutterstock

Wenn jemand diesen Satz sofort und mit Nachdruck sagt, wirkt er selten beruhigend. Viel öfter klingt er wie ein Reflex, der entsteht, wenn jemand merkt, dass seine Geschichte anfängt zu bröckeln.

Menschen, die ehrlich sind, verspüren normalerweise keinen Druck, ihre Wahrhaftigkeit so ausdrücklich zu betonen. Ihre Aussagen stehen für sich, ohne dass sie sich in Rechtfertigungen verlieren müssen.

Wer jedoch etwas verschleiern will, reagiert schnell defensiv und versucht mit solchen Sätzen, darauf zu insistieren, dass es keinen Grund für Zweifel gibt.

Diese übertriebene Betonung der eigenen Ehrlichkeit verrät häufig, dass im Hintergrund eine Unsicherheit arbeitet. Vielleicht die Angst, dass die Wahrheit gleich ans Licht kommt oder dass eine Lüge nicht mehr glaubwürdig wirkt.

4. Du machst doch aus einer Kleinigkeit ein Riesenthema

10 Anzeichen dafür, dass du nicht an dir selbst arbeiten musst, sondern dass dein Partner das Problem ist
shutterstock

Wenn jemand so reagiert, versucht er oft weniger, die Lage zu beruhigen, sondern eher, die Aufmerksamkeit von seinem eigenen Verhalten wegzulenken.

Indem deine Reaktion als übertrieben dargestellt wird, wird subtil vermittelt, dass dein Gefühl nicht berechtigt sei. Genau diese Art des Runterspielens nutzen Menschen, die etwas verbergen wollen. Sie stellen dich als empfindlich oder überdreht dar, um ihre eigenen Handlungen in den Hintergrund zu schieben.

Statt auf deine Worte einzugehen, verschieben sie die Verantwortung auf dich und lassen dich zweifeln, ob du die Situation richtig einschätzt. Dieses Muster taucht besonders dann auf, wenn jemand merkt, dass seine Ausreden schwach werden und du genauer hinschaust.

Plötzlich ist nicht mehr das fragwürdige Verhalten das Problem, sondern deine angebliche Überreaktion. So wird die Diskussion manipuliert, bis du dich unsicher fühlst (obwohl dein Gefühl meist völlig berechtigt ist).

5. Daran kann ich mich wirklich nicht erinnern

shutterstock

Wenn jemand plötzlich so tut, als wäre sein Gedächtnis völlig leer, wirkt das oft weniger wie echte Vergesslichkeit und mehr wie ein bequemer Ausweg.

Besonders Menschen, die sich vor unangenehmen Fragen drücken wollen, greifen gern zu dieser Ausrede. Indem sie behaupten, bestimmte Details einfach nicht mehr wissen, entziehen sie sich jeder Verantwortung und umgehen direkte Antworten.

Gleichzeitig bringt dich diese Haltung leicht ins Grübeln. Habe ich etwas falsch verstanden? Erinnere ich mich wirklich richtig? Genau auf diesen Effekt bauen solche Ausflüchte.

Die Unklarheit, die entsteht, verschiebt die Situation zu ihren Gunsten und hält unangenehme Wahrheiten auf Abstand. Während echte Erinnerungslücken selten so punktgenau auftreten, erscheinen sie bei solchen Gesprächen oft erstaunlich passend.

So wird die Wahrheit nicht konfrontiert, sondern verzögert. Und du bleibst ohne die Information, die du eigentlich verdient hättest.

6. Ich schwöre, ich sage die Wahrheit

shutterstock

Wenn jemand diesen Satz ständig wiederholt, wirkt das oft weniger wie ein Ausdruck von Ehrlichkeit und mehr wie eine Absicherung. Menschen, die wirklich offen und ehrlich sind, verspüren normalerweise keinen Druck, ihre Worte extra zu betonen, denn ihre Aussagen wirken für sich selbst überzeugend.

Wer jedoch versucht, dich ständig von seiner Aufrichtigkeit zu überzeugen, könnte damit seine Glaubwürdigkeit überkompensieren. Diese ständige Bekräftigung kann ein Hinweis darauf sein, dass die Person versucht, eine bestimmte Geschichte zu verkaufen oder Zweifel zu zerstreuern, die eigentlich berechtigt sind.

Je mehr man betont, dass man die Wahrheit sagt, desto wahrscheinlicher ist es, dass hinter den Worten Unsicherheit oder ein Verbergen steckt.

Achte gut auf solche Signale, da sie viel über die Absichten einer Person aussagen!