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5 klare Anzeichen, die auf eine Depression hindeuten können

5 klare Anzeichen, die auf eine Depression hindeuten können

Wenn wir an Depressionen denken, denken wir meistens zuerst an Traurigkeit, Hoffnungslosigkeit oder den Verlust von Freude.

Doch eine Depression kann sich auch körperlich bemerkbar machen und einige dieser Veränderungen wirken auf den ersten Blick überhaupt nicht so, als hätten sie etwas mit der psychischen Verfassung zu tun.

Du schläfst acht Stunden und wachst trotzdem völlig erschöpft auf.

Dein Rücken schmerzt seit Wochen.

Nachts liegst du lange wach, obwohl du dich den ganzen Tag nach deinem Bett gesehnt hast.

Oft sucht man für solche Beschwerden zuerst eine rein körperliche Erklärung.

Das ist auch richtig, denn Schmerzen, Schlafprobleme oder anhaltende Erschöpfung können viele verschiedene Ursachen haben und sollten nicht vorschnell einer Depression zugeschrieben werden.

Wenn jedoch mehrere Veränderungen gleichzeitig auftreten und du dich auch emotional seit längerer Zeit nicht gut fühlst, lohnt es sich, genauer hinzusehen.

Der Körper und die Psyche lassen sich schließlich nicht einfach voneinander trennen.

Diese fünf körperlichen Anzeichen können bei einer Depression auftreten und werden trotzdem leicht übersehen.

1. Rückenschmerzen, für die du keine klare Erklärung findest

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Ein verspannter Rücken nach einem langen Tag am Schreibtisch ist erst einmal nichts Ungewöhnliches.

Anders sieht es aus, wenn die Schmerzen immer wiederkommen oder über längere Zeit bleiben und du keinen offensichtlichen Grund dafür findest.

Starke seelische Belastung kann sich auch körperlich bemerkbar machen, unter anderem durch Schmerzen. Das bedeutet allerdings nicht, dass hinter Rückenschmerzen automatisch eine Depression steckt.

Deshalb solltest du anhaltende Beschwerden nicht ignorieren oder ausschließlich deiner Stimmung zuschreiben.

Wenn medizinisch keine eindeutige Ursache gefunden wird und gleichzeitig Niedergeschlagenheit, fehlender Antrieb oder andere Veränderungen hinzukommen, kann es sinnvoll sein, auch deine psychische Belastung mit in den Blick zu nehmen.

2. Brustschmerzen ohne erkennbare Ursache

Spirituelle Bedeutung von Brustschmerzen
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Ein Druck auf der Brust, ein unangenehmes Ziehen oder Schmerzen in diesem Bereich können Angst machen und sollten auch nicht einfach als Folge von Stress oder schlechter Stimmung abgetan werden.

Brustschmerzen können viele körperliche Ursachen haben und sollten deshalb medizinisch abgeklärt werden, besonders wenn sie neu, stark oder plötzlich auftreten.

Auch psychische Belastungen können mit körperlichen Beschwerden einhergehen.

Das kann besonders verwirrend sein, wenn Untersuchungen keine eindeutige Erklärung liefern, die Beschwerden aber trotzdem real sind und immer wieder auftreten.

Psychische Belastung spielt sich schließlich nicht ausschließlich in Gedanken und Gefühlen ab.

Wenn du neben solchen Beschwerden seit längerer Zeit niedergeschlagen, antriebslos oder ungewöhnlich erschöpft bist, solltest du deshalb auch darüber mit einem Arzt oder einer Ärztin sprechen.

Körperliche Beschwerden sind nicht weniger ernst, nur weil möglicherweise auch die Psyche daran beteiligt ist.

3. Eine Erschöpfung, die auch nach dem Schlaf nicht verschwindet

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Jeder kennt Tage, an denen man am liebsten den Wecker ausschalten, die Decke über den Kopf ziehen und noch drei Stunden weiterschlafen würde.

Bei einer Depression kann sich die Erschöpfung jedoch anders anfühlen.

Du schläfst ausreichend, stehst auf und fühlst dich trotzdem so, als hättest du die ganze Nacht kein Auge zugemacht.

Dabei fehlt nicht nur körperliche Energie. Auch ganz gewöhnliche Dinge können plötzlich unglaublich viel Kraft kosten: duschen, einkaufen, eine Nachricht beantworten oder überhaupt erst aus dem Bett aufstehen.

Diese Form der Erschöpfung betrifft häufig nicht nur den Körper. Auch mental und emotional kann sich alles anstrengender anfühlen, während selbst ausreichend Schlaf kaum neue Energie bringt.

Wer sich so fühlt, hält sich schnell für faul oder fragt sich, warum andere ihren Alltag scheinbar problemlos schaffen.

Doch anhaltende Erschöpfung ist etwas anderes als ein bisschen Müdigkeit nach einer kurzen Nacht.

Wenn selbst Ruhe kaum noch Erholung bringt und dir alltägliche Aufgaben zunehmend schwerfallen, ist diese Veränderung einen genaueren Blick wert.

4. Dein Schlaf verändert sich deutlich

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Du bist den ganzen Tag müde und freust dich schon am Nachmittag darauf, endlich ins Bett zu kommen.

Und dann liegst du abends da und kannst plötzlich nicht schlafen.

Bei einer Depression kann sich der Schlaf in unterschiedliche Richtungen verändern.

Manche Menschen kämpfen mit Schlaflosigkeit, wachen nachts immer wieder auf oder liegen stundenlang wach.

Andere schlafen deutlich mehr als früher und fühlen sich nach zehn Stunden trotzdem nicht erholt.

Auffällig wird es vor allem dann, wenn dein gewohntes Schlafverhalten über Wochen deutlich anders ist als früher.

Vielleicht brauchst du plötzlich jedes Wochenende den halben Tag im Bett oder wachst morgens auf und hast das Gefühl, überhaupt nicht geschlafen zu haben.

Schlafprobleme bedeuten für sich allein noch keine Depression.

Zusammen mit anhaltender Niedergeschlagenheit, fehlendem Antrieb und einer Müdigkeit, die dich durch den ganzen Tag begleitet, können sie jedoch Teil eines größeren Bildes sein.

5. Selbst deine Bewegungen werden langsamer

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Man steht auf, geht in die Küche, zieht sich an oder läuft zum Supermarkt – Dinge, über die man normalerweise überhaupt nicht nachdenkt.

Bei einer Depression kann selbst darin plötzlich eine Schwere liegen.

Der Gang wird langsamer, Bewegungen wirken mühsamer und für einfache Wege brauchst du mehr Kraft als früher.

Eine solche auffällige Verlangsamung von Bewegungen wird auch als psychomotorische Verlangsamung bezeichnet und kann im Zusammenhang mit einer Depression auftreten.

Für Außenstehende kann das aussehen, als hätte jemand einfach keine Lust oder würde sich zu wenig bewegen.

Für die betroffene Person kann sich schon der Weg vom Bett ins Badezimmer anfühlen, als müsste sie den eigenen Körper erst davon überzeugen, mitzukommen.

Langsamere Bewegungen können auch andere Ursachen haben und sind allein kein Beweis für eine Depression.

Wenn du jedoch merkst, dass sich nicht nur deine Stimmung verändert hat, sondern dein ganzer Alltag schwerer geworden ist – vom Aufstehen bis zum Gehen –, solltest du diese Veränderung nicht einfach als Faulheit abtun.

Manche Veränderungen sieht man einem Menschen an, lange bevor er selbst die Worte dafür findet.

Fazit

Keines dieser körperlichen Anzeichen bedeutet für sich allein, dass du an einer Depression leidest.

Wenn du dich jedoch über längere Zeit emotional verändert fühlst und gleichzeitig merkst, dass auch dein Körper nicht mehr so funktioniert wie früher, solltest du beides ernst nehmen.

Du musst nicht warten, bis dein Alltag kaum noch zu bewältigen ist, um dir Unterstützung zu holen.

Ein Gespräch mit einem Arzt, einer Ärztin oder einer psychotherapeutischen Fachperson kann helfen, herauszufinden, was hinter den Beschwerden steckt und welche Unterstützung für dich sinnvoll ist.

Wir haben nur dieses eine Leben, diesen einen Körper und diesen einen Geist. Sie verdienen unsere Aufmerksamkeit und Fürsorge.