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Psychologen sagen: Wer ständig von diesen Dingen träumt, ist völlig erschöpft

Psychologen sagen: Wer ständig von diesen Dingen träumt, ist völlig erschöpft

Sicher kennt jeder von uns solche Tage.

Tage, an denen sich am Abend alles plötzlich schwer anfühlt, obwohl eigentlich nichts Außergewöhnliches passiert ist.

Du schließt die Wohnungstür hinter dir und bleibst für einen Moment einfach stehen, weil sich deine Energie wie komplett aufgebraucht anfühlt.

Die Tasche fällt vom Arm, die Schuhe bleiben mitten im Flur liegen, und im Kopf herrscht dieses seltsame Rauschen, das übrig bleibt, wenn ein Tag zu viel verlangt hat.

Im Auto, kurz vor der eigenen Haustür, bleibst du manchmal noch zwei Minuten sitzen, bevor du überhaupt die Kraft findest auszusteigen.

Der Motor läuft aus, es wird still und in dieser Stille meldet sich zum ersten Mal an diesem Tag ein ehrlicher Gedanke.

Am nächsten Morgen klingelt der Wecker, und noch bevor der Kaffee durchgelaufen ist, laufen die Gedanken schon los. Was heute ansteht. Was liegen geblieben ist. Was du eigentlich längst hättest erledigen sollen.

Auf so etwas reagiert nicht jeder gleich. Rückzug ist eine mögliche Antwort, schnellere Gereiztheit eine andere.

Und irgendwann, wenn genug solcher Tage aneinandergereiht sind, beginnst du, von einem völlig anderen Leben zu träumen.

Das hat nichts mit Undankbarkeit zu tun. Niemand will damit gleich alles hinschmeißen.

Dein Kopf sucht sich eine Pause, dort, wo im echten Leben gerade keine zu finden ist. Beim Anstehen an der Kasse, zwischen zwei U-Bahn-Stationen, während im Supermarkt vor dem Regal plötzlich auffällt, wie müde du eigentlich bist.

Unter Psychologinnen und Psychologen gelten solche Tagträume selten als Zeichen von Faulheit.

Eher als leiser Hinweis darauf, dass über längere Zeit mehr von dir verlangt wurde, als du eigentlich noch geben konntest.

Erstaunlich ist, wie oft dieselben Gedanken wieder auftauchen.

Sie sagen mehr über deinen Zustand aus, als dir in dem Moment bewusst ist, in dem du sie denkst.

Im Folgenden geht es um 6 Gedanken, die erstaunlich viele erschöpfte Menschen miteinander teilen:

6. Ruhe

5 Subtile Anzeichen, dass er nicht der Richtige ist, auch wenn dein Herz sagt, dass er es ist
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„Wenn ich einfach für eine Woche verschwinden könnte.“ Diesen Gedanken hast du wahrscheinlich öfter, als dir bewusst ist.

Kein exotischer Strand muss es sein, kein Fünf-Sterne-Zimmer. Ein Ort ohne Erwartungen reicht völlig aus. Das Handy bleibt still, kein Blinken, keine offene Frage, die noch auf eine Antwort wartet.

Von außen könnte das unsozial wirken. Dahinter steckt fast nie Abenteuerlust, sondern der einfache Wunsch, für ein paar Tage nicht gebraucht zu werden.

Zum ersten Mal seit Tagen wünschst du dir dann bloß, dass niemand klingelt.

In dieser Fantasie geht es weniger um Einsamkeit als um Entlastung. Erkennbar wird darin vor allem, wie lange du schon funktionierst, ohne wirklich zur Ruhe zu kommen.

5. Liebe

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Geträumt wird selten vom großen Haus oder vom Lottogewinn. Häufiger stellst du dir schlicht jemanden vor, der zuhört. Wirklich zuhört.

Jemand, der merkt, dass etwas nicht stimmt, noch bevor du selbst ein Wort darüber verlierst.

In der Vorstellung laufen Gespräche plötzlich reibungslos, Missverständnisse gibt es kaum, und eine Umarmung kommt genau dann, wenn sie gebraucht wird.

Nach Feierabend fehlt dabei selten Unterhaltung. Häufiger fehlt einfach Ruhe und eine Stimme, die fragt: „Wie war dein Tag?“ Und die Antwort dann auch wirklich hören will.

Kümmerst du dich im Alltag oft um andere, merkst du irgendwann besonders deutlich, wie sehr dir genau diese Aufmerksamkeit selbst fehlt.

Auf eine Nachricht antwortest du dann erst Stunden später, obwohl das Handy die ganze Zeit in deiner Hand lag.

Mit Romantik hat diese Fantasie von der großen Liebe meist wenig zu tun.Erzählt wird darin vor allem vom Wunsch, endlich einmal aufgehoben zu sein.

4. Freiheit

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Beim Einkaufen rechnest du im Kopf mit, obwohl eigentlich genug Geld auf dem Konto liegt. Der Einkauf dauert dadurch länger als sonst, weil die Gedanken immer wieder abschweifen, zwischen Preisschildern und Kontostand hin und her.

Genau dieser Reflex verschwindet auch dann nicht ganz, wenn wieder einmal vorgestellt wird, wie es wäre, im Lotto zu gewinnen. Kein Blick mehr aufs Konto vor dem nächsten Einkauf, keine Rechnung, die auf den passenden Zeitpunkt wartet.

Von außen sieht das nach reiner Geldgier aus. Meistens geht es um etwas viel Kleineres: einfach einmal durchatmen zu können, ohne jede Ausgabe im Kopf gegenzurechnen.

Bei dauerhafter Erschöpfung wird seltener von Luxus geträumt als von Sicherheit. Von einem Leben, in dem nicht jede Entscheidung unter finanziellem Druck getroffen werden muss.

3. Menschen

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Erschöpfung macht nicht nur müde, sie macht auch einsam. Besteht der Alltag fast nur noch aus Arbeit und Organisation, bleibt für Freundschaft kaum noch Raum.

Im Gruppenchat werden plötzlich Pläne für ein Wochenende zu zweit gemacht, und es fällt dir auf, dass alle anderen inzwischen ein ganz anderes Leben führen.

Geburtstage werden per WhatsApp gratuliert, Treffen verschoben, und irgendwann fragt kaum noch jemand, ob spontan Zeit wäre.

Selbst ein freier Sonntag fühlt sich dann plötzlich anstrengend an, weil die Stille im Wohnzimmer lauter wird als sonst.

In solchen Phasen entstehen Tagträume von einem großen Freundeskreis, von gemeinsamen Reisen, von langen Abenden ohne jede Verstellung.

Selten geht es dabei um die Anzahl der Menschen ringsum.

Im Zentrum steht das Gefühl, wirklich dazuzugehören, und zu wissen, dass jemand anruft, nicht weil er etwas braucht, sondern weil er gerade an dich gedacht hat.

2. Kontrolle

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Geträumt wird manchmal weder von Geld noch von Liebe noch von Urlaub, sondern einfach davon, selbst bestimmen zu dürfen.

Nein sagen, ohne danach ein schlechtes Gewissen mit sich herumzutragen. Eine Entscheidung treffen, ohne sie stundenlang rechtfertigen zu müssen.

Solche Bilder tauchen meist dann auf, wenn sich der Alltag lange fremdbestimmt angefühlt hat. Der Kalender wird wichtiger als das, was eigentlich gewollt wird, und übrig bleibt nur noch das Gefühl zu funktionieren.

Mit Machtstreben hat dieser Wunsch nach mehr Kontrolle selten zu tun. Sichtbar wird darin vor allem die Sehnsucht, das eigene Leben wieder selbst in der Hand zu haben.

1. Gedanken

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Im Bett wird ein Gespräch zum zehnten Mal noch einmal geführt. Was hätte gesagt werden sollen. Welche Antwort klüger gewesen wäre. Warum in diesem einen Moment geschwiegen wurde.

Mit zunehmender Erschöpfung fällt es schwerer, Erlebtes loszulassen.

Kleine Situationen wachsen sich nachts zu größeren Dramen aus, als sie tagsüber je waren. Aus einem kurzen Gespräch wird eine stundenlange innere Analyse.

Recht behalten steht dabei selten im Vordergrund.

Häufiger geht es um das Bedürfnis, sich endlich sicher zu fühlen, nicht mehr ständig zu prüfen, ob die eigenen Worte richtig ankamen.

Von vergangenen Gesprächen erzählen diese nächtlichen Wiederholungen dabei kaum. Erzählt wird eher von einem Kopf, der schon lange keine echte Pause mehr hatte.

Fazit

Vielleicht fällt dir jetzt selbst ein Abend ein, an dem du genau das gespürt hast. Die Tür, die ins Schloss fällt. Die zwei Minuten im Auto, bevor du aussteigst.

Der Blick aufs Handy, obwohl du wusstest, dass keine Nachricht kommt.

Nichts davon ist ein Grund zur Sorge. Es ist eher eine leise Erinnerung deines Körpers daran, dass du schon eine Weile mehr trägst, als sichtbar ist.

Diese Gedanken sind oft kein Wunsch, alles hinter sich zu lassen. Sie erinnern dich vielmehr daran, dass du schon viel zu lange versucht hast, alles gleichzeitig zu tragen.