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5 seltene Eigenschaften von Menschen, die den Herbst lieber mögen als den Frühling

5 seltene Eigenschaften von Menschen, die den Herbst lieber mögen als den Frühling

Es gibt zwei Arten von Menschen auf dieser Welt: diejenigen, die im Frühling aufblühen, sobald die Tage länger werden – und diejenigen, die regelrecht aufatmen, wenn die Uhr im Herbst endlich wieder zurückgedreht wird.

Für die einen ist das frühe Dunkelwerden deprimierend, für die anderen ist es der Beginn ihrer Lieblingszeit des Jahres.

Wenn du also zu den Leuten gehörst, die sich insgeheim freuen, dass es früher dunkel wird, du endlich wieder in dicke Pullis schlüpfen kannst und niemand mehr erwartet, dass du abends noch „kurz rausgehst“ – dann wirst du dich in diesem Artikel wahrscheinlich wiederfinden.

Denn Menschen, die das „Zurückstellen“ lieben, haben tatsächlich ein paar ganz besondere Eigenschaften, die gar nicht so viele besitzen.

Lass uns mal ehrlich sein: Die meisten jammern, wenn im November um fünf Uhr nachmittags schon die Straßenlaternen angehen. Aber es gibt diese stillen Seelen, die dann innerlich denken: „Endlich. Jetzt kann ich wieder ich selbst sein.“

Und genau diese Menschen haben fünf ziemlich seltene, aber schöne Charakterzüge.

1. Sie sind echte Morgenmenschen

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Wenn die Uhr zurückgedreht wird, ist es morgens wieder hell – und genau das ist der Moment, in dem Morgenmenschen aufblühen.

Während andere sich mühsam aus dem Bett quälen, stehen sie oft schon mit einer Tasse Kaffee in der Hand am Fenster, genießen den Sonnenaufgang und haben das Gefühl, dass der Tag ihnen gehört.

Für viele klingt das wie Folter – freiwillig früh aufstehen, wer macht denn sowas?

Aber Morgenmenschen lieben dieses Gefühl, den Tag in Ruhe zu beginnen. Kein Stress, kein Gedränge, keine Hektik.

Nur sie, die Stille, und vielleicht das leise Brummen der Kaffeemaschine.

Das Zurückstellen der Uhr bedeutet für sie: Der Morgen fühlt sich wieder „richtig“ an.

Sie müssen nicht mehr im Dunkeln aufstehen, sie haben mehr Energie und nutzen die Zeit, bevor die Welt aufwacht.

Vielleicht machen sie Sport, vielleicht lesen sie Nachrichten oder schreiben To-do-Listen – Hauptsache, sie haben diesen friedlichen Start in den Tag.

Und weißt du, was das Spannende ist? Menschen, die so ticken, wirken im Alltag oft ruhiger und organisierter.

Sie hetzen weniger. Sie machen Dinge mit mehr Achtsamkeit.

Während andere noch halb schlafend versuchen, den ersten Kaffee runterzukippen, haben sie schon das Gefühl, den Tag im Griff zu haben.

2. Sie fühlen sich im Winter wohler als im Sommer

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Das klingt für viele absurd – wie kann man Kälte und Dunkelheit schöner finden als Sonne und 30 Grad?

Aber genau das ist der Punkt: Menschen, die es mögen, wenn die Zeit zurückgestellt wird, haben ein anderes Empfinden. Für sie hat der Winter etwas Beruhigendes.

Sie lieben den Duft von kalter Luft, die Stille, wenn es draußen schneit, und dieses Gefühl, sich nach einem langen Tag in eine warme Decke zu kuscheln.

Während andere den Sommer mit Partys, Hitze und ständigem Unterwegssein verbinden, finden diese Menschen im Winter endlich Zeit zum Durchatmen.

Im Sommer fühlen sie sich oft überfordert – zu laut, zu hell, zu viele Erwartungen.

Man soll rausgehen, aktiv sein, ständig gute Laune haben. Aber im Winter? Da darf man einfach sein. Niemand erwartet, dass man dauernd unterwegs ist. Man darf gemütlich sein, ruhig, zurückgezogen. Und genau das genießen sie.

Oft sind es Menschen, die eine gewisse Tiefe haben. Sie mögen Gespräche, die länger gehen als Smalltalk.

Sie brauchen keine grellen Farben, um glücklich zu sein. Ihnen reicht ein ruhiger Abend, ein gutes Buch, eine Tasse Tee – und sie fühlen sich rundum wohl.

3. Sie sind introvertiert – aber auf eine schöne Art

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Viele, die sich auf das „Zurückstellen“ freuen, sind nicht unbedingt schüchtern, aber sie tanken Energie, wenn sie allein sind.

Sie brauchen keine Menschenmengen, keine Dauer-Action, kein lautes Getümmel. Sie lieben Gesellschaft, aber in kleinen Dosen – und am liebsten mit vertrauten Menschen.

Wenn es draußen früh dunkel wird, müssen sie sich nicht mehr ständig rechtfertigen, warum sie keine Lust haben, „noch kurz was trinken zu gehen“.

Die Dunkelheit gibt ihnen die perfekte Ausrede, zu Hause zu bleiben – und sie genießen das ohne schlechtes Gewissen.

Introvertierte Menschen leben in einer Welt, die oft zu laut für sie ist. Der Herbst und Winter schenken ihnen die Erlaubnis, runterzufahren.

Und das brauchen sie. Die ruhigen Monate sind für sie wie eine Art seelische Pause. Keine Erwartungen, kein Dauerstress, keine Angst, etwas zu verpassen.

Und weißt du was? Oft sind diese Menschen tiefgründig, kreativ und aufmerksam. Sie hören wirklich zu, sie denken nach, sie fühlen intensiv.

Während der Sommer extrovertierte Energien nach außen bringt, zieht der Winter sie nach innen – und genau da fühlen sich Introvertierte am lebendigsten.

4. Sie haben ein besonderes Verhältnis zu Schlaf

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Das Klischee stimmt: Viele, die sich über das Zurückstellen der Uhr freuen, lieben Schlaf.

Nicht aus Faulheit – sondern weil sie ihn wirklich wertschätzen. Sie wissen, wie sehr Schlaf den Körper und Geist beeinflusst.

Für sie ist das zusätzliche Stündchen im Bett kein Luxus, sondern eine Art Heilmittel.

In einer Welt, in der jeder stolz darauf ist, „nur fünf Stunden geschlafen“ zu haben, sind sie diejenigen, die sagen: „Nein danke, ich brauche meine acht Stunden.“

Und das ist klug. Denn ausreichend Schlaf macht nicht nur gesünder, sondern auch emotional stabiler.

Viele Studien zeigen, dass Menschen, die regelmäßig gut schlafen, konzentrierter, empathischer und zufriedener sind.

Kein Wunder also, dass die, die sich auf den Herbst freuen, oft zu den ausgeglichensten Menschen gehören.

Und mal ehrlich – es hat doch etwas Schönes, wenn man abends ohne schlechtes Gewissen früh ins Bett geht, während draußen der Regen gegen die Fenster prasselt.

Das Gefühl, eingekuschelt zu sein, während die Welt zur Ruhe kommt, ist einfach unbezahlbar.

5. Sie sind keine Nachteulen – und stolz darauf

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Wenn du jemand bist, der schon um neun müde gähnt, bist du wahrscheinlich genau der Typ, der sich über das Zurückstellen freut.

Während Nachteulen beim Gedanken an frühe Dunkelheit innerlich schreien, fühlen sich Frühschläfer endlich verstanden.

Sie brauchen keine Clubs, keine Mitternachtsgespräche, keine Nachtspaziergänge.

Für sie ist der perfekte Abend, wenn sie nach dem Abendessen einfach abschalten können – ohne FOMO (Fear of Missing Out).

Viele unterschätzen, wie gesund dieser Lebensrhythmus ist. Studien zeigen, dass Menschen, die früher schlafen gehen und morgens früher wach sind, oft zufriedener sind und weniger mit Stimmungsschwankungen kämpfen.

Wenn es draußen also um fünf dunkel wird, sehen sie das nicht als Verlust, sondern als Einladung: Zeit, es sich gemütlich zu machen, runterzufahren, den Tag ausklingen zu lassen.

Und während andere sich über die frühen Sonnenuntergänge beschweren, denken sie sich nur: „Perfekt. Noch mehr Zeit, um früh ins Bett zu gehen.“

Fazit

Viele Menschen kämpfen mit der Zeitumstellung, besonders wenn es früher dunkel wird. Aber es gibt eben auch diese andere Seite – Menschen, die genau dann aufblühen.

Sie sind keine Sonderlinge, sondern einfach anders gestrickt: ruhiger, reflektierter, oft glücklicher mit kleinen Dingen.

Für sie bedeutet der Herbst nicht das Ende der Leichtigkeit, sondern den Beginn von etwas Tieferem – mehr Ruhe, mehr Verbindung zu sich selbst, mehr Echtheit.

Also, falls du dich dabei ertappst, dass du dich heimlich auf das Zurückstellen der Uhr freust: Glückwunsch.

Du bist einer dieser seltenen Menschen, die das Schöne im Stillen finden.

Und während andere jammern, dass es zu früh dunkel wird, zündest du dir einfach eine Kerze an, ziehst die Decke bis zur Nase und denkst dir: „Jetzt beginnt endlich meine Zeit.“

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