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Menschen, die als Kinder zu wenig Liebe von ihrer Mutter bekamen, zeigen als Erwachsene oft diese 8 Verhaltensweisen

Menschen, die als Kinder zu wenig Liebe von ihrer Mutter bekamen, zeigen als Erwachsene oft diese 8 Verhaltensweisen

Die Kindheit begleitet uns oft länger, als wir denken.

Natürlich erinnern sich die meisten Menschen an bestimmte Momente aus ihrer Schulzeit, an Familienurlaube oder an besondere Ereignisse. Doch die Dinge, die uns wirklich prägen, sind häufig nicht die großen Erinnerungen. Es sind die kleinen Erfahrungen, die sich über Jahre wiederholen.

Die Art, wie mit uns gesprochen wurde.

Ob wir Trost bekamen, wenn wir traurig waren.

Ob wir das Gefühl hatten, wichtig zu sein.

Und vor allem, ob wir uns geliebt fühlten.

Dabei geht es nicht darum, perfekte Eltern zu haben. Die gibt es nicht. Jede Mutter macht Fehler, jede Familie erlebt schwierige Zeiten und niemand schafft es, immer alles richtig zu machen.

Doch manche Kinder wachsen mit einem Gefühl auf, das sie nur schwer beschreiben können. Nach außen wirkt vielleicht alles normal. Es gibt Essen auf dem Tisch, Kleidung im Schrank und ein Dach über dem Kopf. Trotzdem fehlt etwas.

Nämlich emotionale Nähe.

Das Gefühl, wirklich gesehen zu werden.

Das Gefühl, bedingungslos angenommen zu sein.

Viele Menschen merken erst als Erwachsene, wie sehr sie diese Erfahrungen geprägt haben. Plötzlich erkennen sie bestimmte Muster in ihrem Verhalten wieder. Sie verstehen, warum sie in Beziehungen immer wieder dieselben Probleme haben oder weshalb sie ständig an sich selbst zweifeln.

Natürlich bedeutet das nicht, dass jeder Mensch mit Unsicherheiten automatisch eine schwierige Beziehung zur Mutter hatte. Aber Psychologen beobachten seit Jahren, dass bestimmte Verhaltensweisen besonders häufig bei Menschen auftreten, die sich in ihrer Kindheit emotional ungeliebt oder wenig wertgeschätzt gefühlt haben.

1. Sie zweifeln ständig daran, ob sie gut genug sind

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Von außen wirken viele dieser Menschen völlig normal.

Manche sind erfolgreich im Beruf.

Andere haben einen großen Freundeskreis.

Wieder andere führen stabile Beziehungen.

Doch tief im Inneren begleitet sie oft ein Gedanke, den andere kaum bemerken:

Bin ich eigentlich gut genug?

Diese Frage taucht in den unterschiedlichsten Situationen auf. Nach einem Gespräch überlegen sie, ob sie etwas Falsches gesagt haben. Nach einer Leistung fragen sie sich, ob sie wirklich ausreichend war. Selbst nach einem Erfolg haben sie oft das Gefühl, dass sie mehr hätten leisten müssen.

Der Grund dafür liegt häufig darin, dass sie als Kinder nie wirklich gelernt haben, ihren eigenen Wert unabhängig von Leistung zu sehen. Wenn Liebe oder Anerkennung nur selten gezeigt wurden, entsteht leicht der Eindruck, man müsse sie sich verdienen.

Und genau dieses Gefühl kann bis ins Erwachsenenalter bleiben.

2. Komplimente fühlen sich oft seltsam an

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Jeder freut sich über nette Worte.

Zumindest theoretisch.

Menschen, die in ihrer Kindheit wenig Bestätigung erlebt haben, reagieren auf Komplimente jedoch häufig anders als andere.

Wenn ihnen jemand sagt, dass sie toll aussehen, wird sofort abgewiegelt.

Wenn sie für ihre Arbeit gelobt werden, erklären sie, dass es nichts Besonderes war.

Wenn jemand ihre Persönlichkeit schätzt, glauben sie oft, die andere Person übertreibe.

Nicht weil sie arrogant sind.

Sondern weil positive Aussagen häufig nicht zu dem Bild passen, das sie von sich selbst entwickelt haben.

Lob fühlt sich dann nicht selbstverständlich an. Es wirkt ungewohnt und manchmal sogar unangenehm.

Deshalb wird es oft sofort relativiert oder klein geredet.

3. Sie haben große Angst vor Ablehnung

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Ablehnung tut jedem Menschen weh.

Doch manche Menschen reagieren besonders empfindlich darauf.

Eine unbeantwortete Nachricht kann sie stundenlang beschäftigen.

Eine abgesagte Verabredung löst sofort Unsicherheit aus.

Ein kritischer Kommentar bleibt tagelang im Kopf.

Oft steckt dahinter nicht die aktuelle Situation, sondern eine alte Angst.

Die Angst, nicht wichtig genug zu sein.

Nicht interessant genug.

Nicht liebenswert genug.

Menschen, die sich als Kinder emotional nicht sicher gefühlt haben, entwickeln häufig ein besonders feines Gespür für mögliche Zurückweisung. Sie achten auf Dinge, die anderen gar nicht auffallen würden, und interpretieren sie oft negativer, als sie gemeint waren.

4. Sie kümmern sich um alle – nur nicht um sich selbst

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Viele dieser Menschen entwickeln schon früh die Angewohnheit, die Bedürfnisse anderer über ihre eigenen zu stellen.

Sie hören zu.

Sie helfen.

Sie unterstützen.

Sie springen ein, wenn jemand Probleme hat.

Freunde schätzen sie oft genau deshalb.

Doch was von außen wie besondere Fürsorglichkeit aussieht, hat manchmal einen tieferen Hintergrund.

Viele haben gelernt, dass sie Aufmerksamkeit vor allem dann bekommen, wenn sie etwas für andere tun. Deshalb fällt es ihnen schwer, ihre eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen.

Sie sagen Ja, obwohl sie Nein meinen.

Sie helfen, obwohl sie erschöpft sind.

Und sie kümmern sich um alle anderen, während sie selbst immer weiter in den Hintergrund rücken.

5. Nähe ist für sie gleichzeitig schön und beängstigend

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Kaum etwas wirkt widersprüchlicher als dieser Punkt.

Viele Menschen wünschen sich eine enge Beziehung. Sie möchten geliebt werden, Vertrauen erleben und sich jemandem öffnen können.

Doch genau diese Nähe macht ihnen gleichzeitig Angst.

Sobald eine Beziehung ernster wird, tauchen plötzlich Zweifel auf.

Was, wenn die andere Person geht?

Was, wenn sie enttäuscht wird?

Was, wenn sie merkt, wie ich wirklich bin?

Deshalb entsteht oft ein innerer Konflikt. Einerseits sehnen sie sich nach Liebe, andererseits fürchten sie die Verletzlichkeit, die damit verbunden ist.

Nicht selten ziehen sie sich genau in dem Moment zurück, in dem ihnen jemand besonders nahekommt.

6. Sie entschuldigen sich für Dinge, für die sie nichts können

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Manche Menschen sagen auffallend oft Entschuldigung.

Nicht nur bei echten Fehlern.

Sondern auch für Dinge, die völlig normal sind.

Sie entschuldigen sich, weil sie eine Frage gestellt haben.

Weil sie Hilfe brauchen.

Weil sie ihre Meinung sagen.

Oder weil sie traurig sind.

Hinter diesem Verhalten steckt häufig die Sorge, anderen zur Last zu fallen.

Viele haben früh gelernt, dass ihre Bedürfnisse nicht besonders wichtig sind. Deshalb entwickeln sie das Gefühl, sich für ihre Existenz beinahe rechtfertigen zu müssen.

Für Außenstehende wirkt das oft traurig, weil sie sich für Dinge entschuldigen, die eigentlich völlig selbstverständlich sein sollten.

7. Sie haben Schwierigkeiten, ihren Gefühlen zu vertrauen

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Wenn man als Kind häufig gehört hat, dass man übertreibt, zu empfindlich ist oder sich nicht so anstellen soll, beginnt man irgendwann, den eigenen Gefühlen zu misstrauen.

Genau das passiert vielen Betroffenen.

Als Erwachsene fragen sie sich oft:

Bin ich wirklich verletzt oder stelle ich mich an?

Bin ich wirklich traurig oder übertreibe ich?

Habe ich einen Grund, wütend zu sein?

Dadurch fällt es ihnen schwer, auf ihr eigenes Bauchgefühl zu hören. Sie hinterfragen sich ständig und suchen die Bestätigung anderer Menschen, bevor sie ihren eigenen Emotionen vertrauen.

8. Sie tun sich schwer damit, Liebe wirklich anzunehmen

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Vielleicht ist das die tiefste Auswirkung überhaupt.

Denn selbst wenn andere Menschen sie lieben, fällt es ihnen oft schwer, das vollständig zu glauben.

Sie suchen nach versteckten Absichten.

Sie warten auf Enttäuschungen.

Sie rechnen damit, dass die Zuneigung irgendwann verschwindet.

Nicht weil sie pessimistisch sind.

Sondern weil sie nie gelernt haben, Liebe als etwas Sicheres zu erleben.

Deshalb bleiben oft Zweifel zurück, selbst wenn eigentlich alles gut läuft.

Viele wünschen sich nichts mehr als eine stabile, liebevolle Beziehung. Gleichzeitig fällt es ihnen schwer zu glauben, dass sie genau das tatsächlich verdienen.

Fazit

Die Beziehung zur Mutter ist nur ein Teil unserer Geschichte. Sie bestimmt nicht unser gesamtes Leben und sie entscheidet auch nicht darüber, wer wir werden.

Trotzdem hinterlassen frühe Erfahrungen oft Spuren, die lange sichtbar bleiben.

Wer sich als Kind emotional nicht wirklich geliebt gefühlt hat, trägt diese Unsicherheit manchmal viele Jahre mit sich herum. Sie zeigt sich in Beziehungen, im Selbstwertgefühl und in der Art, wie man mit sich selbst spricht.

Die gute Nachricht ist jedoch, dass solche Muster nicht für immer bestehen müssen.

Menschen können lernen, sich selbst anders zu sehen.

Sie können lernen, Grenzen zu setzen, ihren Gefühlen zu vertrauen und Liebe anzunehmen, ohne ständig Angst vor Verlust zu haben.

Der erste Schritt besteht oft darin zu verstehen, woher bestimmte Verhaltensweisen kommen.

Denn was man versteht, kann man verändern.

Und manchmal beginnt genau dort der Weg zu mehr Selbstvertrauen, innerer Ruhe und einem Leben, das nicht länger von alten Verletzungen bestimmt wird.

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