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7 Gewohnheiten, an denen man oft erkennt, dass jemand regelrecht süchtig nach Stress geworden ist

7 Gewohnheiten, an denen man oft erkennt, dass jemand regelrecht süchtig nach Stress geworden ist

Stress gehört zum Leben dazu. Jeder Mensch erlebt Phasen, in denen viel los ist, Termine sich stapeln und der Kopf einfach nicht zur Ruhe kommt. Kurzfristig ist das sogar völlig normal. Unser Körper ist dafür gemacht, auf Herausforderungen zu reagieren und uns in schwierigen Situationen leistungsfähig zu halten.

Problematisch wird es allerdings dann, wenn Stress nicht mehr die Ausnahme, sondern der Dauerzustand wird.

Viele Menschen leben jahrelang in einem Modus, in dem sie ständig unter Spannung stehen. Sie funktionieren, erledigen Aufgaben, organisieren ihren Alltag und wirken nach außen sogar produktiv. Doch innerlich hat sich ihr Nervensystem längst daran gewöhnt, immer auf Alarmbereitschaft zu sein.

Das Gefährliche daran ist, dass man diesen Zustand oft gar nicht mehr bemerkt.

Wer jahrelang gestresst ist, hält Stress irgendwann für normal.

Ruhe fühlt sich plötzlich ungewohnt an.

Freizeit macht sogar nervös.

Entspannung wird als Zeitverschwendung empfunden.

Genau hier sprechen Experten manchmal von einer regelrechten „Stresssucht“. Natürlich bedeutet das nicht, dass Menschen Stress bewusst lieben. Vielmehr hat sich ihr Körper so sehr an den ständigen Druck gewöhnt, dass Ruhe fast unangenehm erscheint.

Bestimmte Verhaltensweisen verraten oft sehr deutlich, wenn jemand in diesem Kreislauf feststeckt.

1. Kaum sitzen sie, denken sie sofort an die nächsten Aufgaben

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Viele Menschen freuen sich den ganzen Tag darauf, endlich kurz durchatmen zu können.

Doch manche erleben etwas völlig anderes.

Kaum setzen sie sich auf das Sofa, beginnt das Gedankenkarussell.

Plötzlich fallen ihnen zehn Dinge ein, die sie noch erledigen müssen.

Die Wäsche.

Die E-Mails.

Der Einkauf.

Der Termin nächste Woche.

Der Schrank, der aufgeräumt werden sollte.

Anstatt den Moment zu genießen, springt der Kopf sofort zur nächsten Aufgabe.

Dabei spielt es oft keine Rolle, ob diese Dinge überhaupt dringend sind.

Das Gehirn sucht automatisch nach etwas, womit es sich beschäftigen kann.

Ruhe wird beinahe als Gefahr wahrgenommen.

Viele Betroffene beschreiben sogar ein schlechtes Gewissen, sobald sie nichts tun.

Dabei wäre genau das manchmal notwendig.

Wer ständig beschäftigt ist, gibt seinem Körper nie die Chance, sich vollständig zu erholen.

Langfristig führt das dazu, dass selbst kleine Pausen nicht mehr entspannend wirken.

2. Einschlafen fällt schwer und die Nacht bringt kaum Erholung

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Der Körper mag müde sein.

Der Kopf dagegen arbeitet auf Hochtouren.

Viele Menschen mit dauerhaft hohem Stresslevel kennen dieses Problem nur zu gut.

Man liegt im Bett.

Eigentlich ist man erschöpft.

Trotzdem drehen sich die Gedanken weiter.

Gespräche werden analysiert.

Aufgaben durchgegangen.

Probleme gelöst, die noch gar nicht existieren.

Manche schlafen erst nach Stunden ein.

Andere wachen mehrmals pro Nacht auf.

Wieder andere schlafen zwar durch, fühlen sich morgens aber trotzdem völlig gerädert.

Das liegt oft daran, dass das Nervensystem nie vollständig herunterfährt.

Der Körper befindet sich selbst nachts noch in einer Art Alarmzustand.

Erholung wird dadurch schwierig.

Mit der Zeit entsteht ein Teufelskreis.

Schlechter Schlaf erhöht den Stress.

Mehr Stress verschlechtert den Schlaf.

Und irgendwann fühlt sich beides ganz normal an.

3. Alles muss möglichst schnell erledigt werden

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Für viele Menschen gibt es kaum etwas Schlimmeres als Langsamkeit.

Sie laufen schnell.

Sie essen schnell.

Sie sprechen schnell.

Sie erledigen selbst einfache Aufgaben, als würden sie gegen die Uhr kämpfen.

Dabei gibt es oft gar keinen echten Zeitdruck.

Trotzdem fühlt sich jede Tätigkeit wie ein Wettlauf an.

Das Abendessen wird hastig gekocht.

Der Einkauf möglichst schnell erledigt.

Der Haushalt in Rekordzeit abgearbeitet.

Selbst Freizeitaktivitäten werden manchmal wie Aufgaben behandelt, die man abhaken muss.

Wer ständig unter Strom steht, hat häufig das Gefühl, niemals genug Zeit zu haben.

Das Problem dabei ist, dass diese innere Hektik den Körper dauerhaft belastet.

Selbst in ruhigen Situationen produziert das Gehirn weiterhin Stresssignale.

Dadurch bleibt die Anspannung bestehen.

4. Das Handy wird ständig kontrolliert

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Ein kurzer Blick aufs Smartphone.

Dann noch einer.

Und noch einer.

Viele Menschen greifen automatisch zum Handy, ohne überhaupt zu wissen, warum.

Vielleicht gibt es eine neue Nachricht.

Vielleicht eine E-Mail.

Vielleicht eine Benachrichtigung.

Oder vielleicht auch gar nichts.

Trotzdem wird immer wieder nachgeschaut.

Dieses Verhalten hat viel mit Gewohnheit zu tun.

Jede Benachrichtigung verspricht etwas Neues.

Etwas Interessantes.

Etwas Wichtiges.

Dadurch entsteht eine ständige Erwartungshaltung.

Das Problem ist, dass viele Nachrichten gleichzeitig Stress auslösen.

Eine unerwartete E-Mail.

Eine schlechte Nachricht.

Ein neuer Termin.

Eine zusätzliche Aufgabe.

Das Gehirn bleibt dadurch permanent beschäftigt.

Wirkliche Ruhe entsteht kaum noch.

5. Mit ihnen fühlt sich alles gehetzt an

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Manche Menschen schaffen es, selbst einen entspannten Sonntag stressig wirken zu lassen.

Sie stehen ständig unter Zeitdruck.

Beeilen sich.

Schauen dauernd auf die Uhr.

Haben das Gefühl, irgendwo zu spät zu sein.

Selbst wenn objektiv genügend Zeit vorhanden ist.

Oft steckt dahinter keine schlechte Planung.

Vielmehr hat sich das Nervensystem an ein dauerhaft hohes Tempo gewöhnt.

Langsame Momente fühlen sich ungewohnt an.

Deshalb wird automatisch wieder Geschwindigkeit erzeugt.

Menschen in diesem Zustand merken oft gar nicht mehr, wie sehr sie sich selbst unter Druck setzen.

Freunde oder Familienmitglieder nehmen die Hektik häufig viel früher wahr.

6. Nicht produktiv zu sein löst Schuldgefühle aus

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Ruhe sollte eigentlich angenehm sein.

Für viele stressgeplagte Menschen fühlt sie sich jedoch falsch an.

Kaum wird ein freier Nachmittag genossen, meldet sich das schlechte Gewissen.

Eigentlich müsste man doch etwas tun.

Etwas erledigen.

Etwas erreichen.

Etwas abhaken.

Viele Menschen verknüpfen ihren eigenen Wert mit ihrer Produktivität.

Wer viel leistet, fühlt sich gut.

Wer pausiert, fühlt sich faul.

Genau diese Denkweise kann langfristig gefährlich werden.

Denn kein Mensch kann dauerhaft funktionieren.

Körper und Psyche benötigen Erholung.

Ohne Pausen sinkt die Leistungsfähigkeit sogar.

Trotzdem fällt es vielen schwer, sich diese Ruhe zu erlauben.

Sie fühlen sich nur dann wertvoll, wenn sie beschäftigt sind.

7. Jedes Wochenende ist komplett verplant

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Freizeit bedeutet für viele Menschen Freiheit.

Für andere bedeutet sie lediglich neue Termine.

Kaum beginnt das Wochenende, steht bereits ein voller Plan bereit.

Frühstück mit Freunden.

Sport.

Einkaufen.

Familienbesuch.

Ausflug.

Treffen am Abend.

Natürlich sind soziale Kontakte wichtig.

Auch Hobbys und Unternehmungen sind etwas Positives.

Doch Menschen, die regelrecht süchtig nach Stress geworden sind, haben oft Schwierigkeiten mit völlig freien Tagen.

Ein leerer Kalender macht sie nervös.

Sie fühlen sich unwohl, wenn nichts ansteht.

Deshalb füllen sie jede freie Minute mit Aktivitäten.

Dabei brauchen Körper und Geist manchmal genau das Gegenteil.

Nicht jede freie Stunde muss genutzt werden.

Nicht jeder Tag braucht einen Plan.

Manchmal ist Nichtstun genau das, was man braucht.

Warum chronischer Stress so gefährlich ist

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Dauerhafter Stress betrifft längst nicht nur die Psyche.

Auch der Körper leidet darunter.

Schlafprobleme nehmen zu.

Konzentration fällt schwerer.

Die Stimmung verschlechtert sich.

Viele Menschen werden reizbarer.

Andere fühlen sich ständig erschöpft.

Manche entwickeln sogar körperliche Beschwerden wie Kopfschmerzen, Magenprobleme oder Verspannungen.

Das Tückische daran ist, dass diese Veränderungen oft schleichend entstehen.

Man gewöhnt sich daran.

Man denkt, das sei eben das normale Erwachsenenleben.

Doch dauerhaft sollte sich niemand so fühlen.

Fazit

Stress gehört zum Leben dazu.

Dauerstress sollte es jedoch nicht.

Wer ständig beschäftigt ist, nie zur Ruhe kommt, sich für Pausen schuldig fühlt und selbst freie Tage komplett verplant, hat möglicherweise längst den Kontakt zu echter Erholung verloren.

Die sieben genannten Gewohnheiten wirken auf den ersten Blick oft harmlos.

Viele Menschen erkennen sich sogar in mehreren Punkten wieder.

Genau deshalb lohnt es sich, aufmerksam hinzuschauen.

Ruhe ist keine Faulheit.

Pausen sind keine Zeitverschwendung.

Und der eigene Wert hängt nicht davon ab, wie viele Aufgaben man an einem Tag erledigt.

Manchmal ist das Produktivste, was ein Mensch tun kann, einfach kurz stehenzubleiben, tief durchzuatmen und sich selbst die Erlaubnis zu geben, nichts leisten zu müssen.

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