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6 Verhaltensweisen, mit denen sich manche Frauen beim Dating ungewollt selbst im Weg stehen

6 Verhaltensweisen, mit denen sich manche Frauen beim Dating ungewollt selbst im Weg stehen

Wer schon einmal jemanden kennengelernt hat, weiß, dass Dating manchmal ganz schön verwirrend sein kann. Am Anfang läuft alles leicht, man schreibt viel, freut sich auf jedes Treffen und hat das Gefühl, dass sich etwas Schönes entwickeln könnte. Doch manchmal verändert sich die Stimmung plötzlich. Nachrichten werden kürzer, Treffen seltener und irgendwann fragt man sich: „Was ist eigentlich passiert?“

Natürlich gibt es darauf keine einfache Antwort. Nicht jede Beziehung scheitert aus demselben Grund, und oft passen zwei Menschen einfach nicht zusammen. Trotzdem gibt es bestimmte Verhaltensweisen, die das Kennenlernen unnötig erschweren können – und zwar oft, ohne dass man es selbst merkt.

Dabei geht es nicht darum, Frauen die Schuld für gescheiterte Beziehungen zu geben. Genauso machen auch Männer Fehler. Doch gerade wenn jemand sich eine feste Partnerschaft wünscht, lohnt es sich manchmal, einen ehrlichen Blick auf das eigene Verhalten zu werfen. Denn manche Dinge entstehen nicht aus böser Absicht, sondern aus Unsicherheit, Angst vor Ablehnung oder dem Wunsch, dem anderen besonders gut zu gefallen.

Das Problem ist nur: Genau dieser Druck führt manchmal dazu, dass man nicht mehr natürlich wirkt. Statt eine Verbindung entstehen zu lassen, versucht man unbewusst, alles zu kontrollieren. Und das kann dazu führen, dass sich beide Seiten immer weniger wohlfühlen.

Hier sind sechs Verhaltensweisen, mit denen sich manche Frauen beim Dating selbst im Weg stehen – und was stattdessen oft viel besser funktioniert.

1. Sie versuchen zu früh, den anderen zu verändern

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Am Anfang einer Beziehung lernt man einen Menschen erst kennen.

Niemand ist perfekt.

Jeder bringt Eigenheiten, Gewohnheiten und Ansichten mit.

Manche Frauen machen jedoch den Fehler, schon nach kurzer Zeit anfangen zu wollen, den Mann nach ihren Vorstellungen zu formen.

Plötzlich geht es darum, wie er sich kleidet.

Welche Freunde er trifft.

Welche Hobbys er haben sollte.

Oder wie er sich in bestimmten Situationen verhalten müsste.

Natürlich darf man Wünsche äußern.

Eine Beziehung lebt schließlich davon, miteinander zu sprechen.

Doch wenn jemand ständig das Gefühl bekommt, nicht gut genug zu sein, entsteht schnell Druck.

Menschen verändern sich meistens nur dann dauerhaft, wenn sie selbst davon überzeugt sind.

Wer dagegen versucht, einen Partner komplett umzubauen, sorgt oft dafür, dass sich dieser immer weiter zurückzieht.

Viel sinnvoller ist es deshalb, sich früh ehrlich zu fragen, ob man den anderen grundsätzlich so akzeptieren kann, wie er ist.

2. Sie möchten für alles sofort eine Antwort haben

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Gerade in der Kennenlernphase entstehen oft viele Unsicherheiten.

Warum hat er noch nicht geschrieben?

Warum antwortet er heute später als sonst?

Warum hat er den Abend mit Freunden verbracht?

Solche Gedanken kennen viele Menschen.

Problematisch wird es erst, wenn aus jeder Kleinigkeit ein großes Problem gemacht wird.

Nicht jede verzögerte Nachricht bedeutet Desinteresse.

Nicht jeder freie Abend ohne den Partner ist ein Warnsignal.

Wer ständig versucht, jede Situation zu analysieren, setzt sich selbst unter Stress.

Und häufig auch den anderen.

Vertrauen wächst nicht dadurch, dass alles kontrolliert wird.

Es entsteht, wenn beide sich Zeit geben und nicht hinter jeder Kleinigkeit eine versteckte Botschaft vermuten.

Gelassenheit wirkt oft deutlich attraktiver als ständige Unsicherheit.

3. Sie glauben, sie müssten den anderen möglichst schnell an sich binden

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Gerade wenn man jemanden wirklich mag, entsteht schnell der Wunsch, dass daraus etwas Festes wird.

Das ist völlig verständlich.

Manche Frauen versuchen deshalb jedoch, das Kennenlernen zu beschleunigen.

Sie planen gedanklich schon die gemeinsame Zukunft, obwohl man sich erst wenige Wochen kennt.

Oder sie glauben, sie müssten besonders viel geben, damit der andere bleibt.

Doch Gefühle lassen sich nicht erzwingen.

Eine stabile Beziehung entsteht nicht dadurch, dass alles möglichst schnell passiert.

Sie wächst Schritt für Schritt.

Beide Menschen brauchen Zeit, um Vertrauen aufzubauen und herauszufinden, ob sie wirklich zueinander passen.

Wer sich diese Zeit nimmt, schafft oft eine viel bessere Grundlage für eine langfristige Partnerschaft.

4. Sie reden ständig über Gefühle, hören aber zu wenig zu

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Offene Gespräche sind wichtig.

Niemand sollte seine Gefühle verstecken müssen.

Trotzdem besteht Kommunikation nicht nur aus Reden.

Manchmal passiert genau das Gegenteil.

Eine Person erzählt ununterbrochen von ihren Sorgen, Erwartungen oder Zukunftsplänen, während der andere kaum zu Wort kommt.

Dabei entstehen gute Gespräche immer in beide Richtungen.

Zuhören ist mindestens genauso wichtig wie Sprechen.

Wer aufmerksam nachfragt, echtes Interesse zeigt und den anderen ausreden lässt, vermittelt Wertschätzung.

Viele Menschen fühlen sich gerade deshalb verstanden, weil jemand wirklich zuhört – und nicht nur darauf wartet, selbst wieder etwas sagen zu können.

5. Ehrlichkeit wird durch kleine Spielchen ersetzt

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Im Dating hört man immer wieder Ratschläge wie:

„Warte absichtlich ein paar Stunden mit dem Antworten.“

„Zeig bloß nicht zu viel Interesse.“

„Mach dich rar.“

Solche Spielchen mögen kurzfristig spannend wirken.

Auf Dauer schaffen sie jedoch meistens Unsicherheit.

Wer ernsthaft jemanden kennenlernen möchte, profitiert viel mehr von Offenheit.

Das bedeutet nicht, jede Nachricht innerhalb von zehn Sekunden beantworten zu müssen.

Es bedeutet vielmehr, ehrlich zu zeigen, wenn man Interesse hat.

Ebenso wichtig ist Ehrlichkeit bei den eigenen Absichten.

Wer sich eine feste Beziehung wünscht, darf das auch sagen.

Wer gerade keine Beziehung möchte, sollte das ebenfalls offen kommunizieren.

So wissen beide, woran sie sind.

6. Sie vergessen, dass eine Beziehung aus zwei Menschen besteht

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Gerade am Anfang möchten viele alles richtig machen.

Sie richten ihre Zeit nach dem anderen aus.

Sagen Treffen mit Freunden ab.

Vernachlässigen Hobbys.

Oder stellen die eigenen Bedürfnisse hinten an.

Dabei wirkt genau das oft gar nicht so attraktiv, wie viele glauben.

Ein erfülltes eigenes Leben macht Menschen interessant.

Wer Freundschaften pflegt, eigene Ziele verfolgt und auch allein glücklich sein kann, bringt eine gesunde Balance in eine Beziehung.

Liebe bedeutet schließlich nicht, das eigene Leben komplett aufzugeben.

Sie bedeutet, zwei eigenständige Leben miteinander zu verbinden.

Warum Unsicherheit oft hinter solchen Verhaltensweisen steckt

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Viele dieser Verhaltensweisen entstehen nicht aus Berechnung.

Sie haben oft mit Angst zu tun.

Mit der Angst, verlassen zu werden.

Nicht gut genug zu sein.

Oder wieder enttäuscht zu werden.

Gerade Menschen, die schlechte Erfahrungen gemacht haben, entwickeln manchmal Strategien, mit denen sie sich eigentlich schützen möchten.

Ironischerweise bewirken diese Strategien häufig genau das Gegenteil.

Ständiges Kontrollieren schafft Distanz.

Übermäßiger Druck nimmt die Leichtigkeit.

Und wer sich selbst völlig zurücknimmt, verliert manchmal genau die Eigenschaften, die den anderen ursprünglich begeistert haben.

Deshalb lohnt es sich, das eigene Verhalten nicht kritisch zu verurteilen, sondern neugierig zu hinterfragen.

Warum reagiere ich in bestimmten Situationen so?

Welche Erfahrungen stecken dahinter?

Und was würde passieren, wenn ich dem Kennenlernen etwas mehr Zeit gebe?

Fazit

Eine glückliche Beziehung entsteht nicht dadurch, dass jemand alles perfekt macht oder jede Situation kontrollieren kann. Viel wichtiger ist es, authentisch zu bleiben und dem anderen Raum zu geben, sich ebenfalls natürlich zu entwickeln.

Wer ständig versucht, Unsicherheit durch Kontrolle oder übermäßige Anpassung auszugleichen, verliert oft genau die Leichtigkeit, die eine neue Verbindung so besonders macht.

Natürlich wünschen sich viele Menschen Klarheit und Sicherheit, vor allem wenn Gefühle im Spiel sind. Doch Vertrauen wächst selten über Nacht. Es entsteht durch gemeinsame Erfahrungen, ehrliche Gespräche und das Gefühl, den anderen so akzeptieren zu können, wie er wirklich ist.

Genau deshalb lohnt es sich, weniger Energie darauf zu verwenden, perfekt wirken zu wollen, und stattdessen auf Offenheit, Geduld und gegenseitigen Respekt zu setzen.

Am Ende geht es beim Dating nicht darum, jemanden um jeden Preis zu überzeugen oder festzuhalten. Es geht darum, herauszufinden, ob zwei Menschen wirklich zueinander passen.

Wenn beide sich wohlfühlen, ehrlich miteinander umgehen und sich nicht verstellen müssen, entsteht oft ganz von selbst das, wonach viele suchen: eine Beziehung, in der sich beide angenommen fühlen und gemeinsam wachsen können.

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