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Heimliche Gewohnheiten von Männern, die viel normaler sind, als man denkt

Heimliche Gewohnheiten von Männern, die viel normaler sind, als man denkt

Es gibt Dinge, über die Menschen einfach nicht gerne sprechen. Männer bilden da keine Ausnahme. Im Gegenteil: Gerade bei Männern gibt es einige kleine Gewohnheiten, die sie wahrscheinlich niemals freiwillig beim Abendessen erzählen würden.

Nicht, weil daran irgendetwas schlimm wäre. Sie sind ihnen einfach ein bisschen peinlich oder sie passen nicht zu dem Bild, das viele Männer gerne von sich selbst vermitteln.

Denn von Männern wird auch heute noch oft erwartet, dass sie cool, selbstsicher und möglichst unbeeindruckt sind. Sie sollen Probleme lösen, nicht ständig darüber reden, und bloß nicht bei jeder Kleinigkeit zeigen, dass ihnen etwas nahegeht.

Gleichzeitig sind Männer natürlich genauso Menschen wie alle anderen. Sie haben ihre Macken, Unsicherheiten und kleinen Angewohnheiten, die sie lieber für sich behalten.

Genau darum geht es bei diesen Dingen. Nicht um irgendwelche großen Geheimnisse, sondern um ganz normale Verhaltensweisen, die viele Männer wahrscheinlich kennen, aber selten zugeben würden.

Der ursprüngliche Artikel greift genau diese eher privaten Seiten des männlichen Alltags auf und weist unter anderem darauf hin, dass gesellschaftliche Erwartungen eine Rolle dabei spielen können, warum Männer bestimmte Verhaltensweisen lieber verstecken.

1. Auch Männer brauchen manchmal einfach ihre Ruhe

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Wenn ein Mann nach Hause kommt und erst einmal nichts sagen möchte, muss nicht automatisch etwas passiert sein.

Vielleicht war der Arbeitstag anstrengend.

Vielleicht hatte er den ganzen Tag Menschen um sich.

Oder er möchte einfach für ein paar Minuten nichts entscheiden müssen.

Das wird allerdings manchmal falsch verstanden. Gerade in einer Beziehung kann schnell die Frage kommen:

„Was ist denn los mit dir?“

Und wenn dann ein knappes „Nichts“ zurückkommt, wird es oft erst recht verdächtig.

Dabei kann dieses „Nichts“ tatsächlich genau das bedeuten.

Nichts.

Manche Männer brauchen nach einem langen Tag einfach einen Moment, in dem niemand etwas von ihnen möchte. Das bedeutet nicht, dass sie ihre Partnerin nicht sehen wollen oder keinen Kontakt haben möchten. Sie brauchen lediglich kurz Zeit, um aus dem Arbeitsmodus herauszukommen.

Das kann bedeuten, dass sie sich aufs Sofa setzen, am Handy herumscrollen, ein Spiel spielen oder einfach vor dem Fernseher sitzen.

Für andere sieht das vielleicht nach Faulheit aus.

Für ihn ist es möglicherweise genau das, was er gerade braucht.

Natürlich sollte daraus kein Dauerzustand werden, bei dem der Partner ständig ignoriert wird. Aber ein bisschen Ruhe zu wollen, ist nun wirklich nichts Ungewöhnliches.

2. Sie tun manchmal so, als wäre ihnen etwas völlig egal

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Viele Männer kennen den Satz:

„Ist mir egal.“

Und manchmal stimmt er auch.

Manchmal steckt dahinter aber etwas anderes.

Vielleicht ist ihm eine Situation sehr wohl wichtig, aber er möchte nicht zeigen, dass sie ihn beschäftigt.

Ein Mann bekommt beispielsweise eine Absage für einen Job und sagt:

„Egal. War sowieso nichts für mich.“

Oder jemand kritisiert ihn und er reagiert mit einem Schulterzucken.

„Juckt mich nicht.“

Dabei kann es innerlich ganz anders aussehen.

Er ist enttäuscht.

Vielleicht sogar verletzt.

Aber er hat gelernt, solche Gefühle nicht unbedingt offen zu zeigen.

Gerade bei Männern gibt es immer noch den Druck, möglichst souverän zu wirken. Traurigkeit, Unsicherheit oder Verletzlichkeit werden schnell als Schwäche gesehen.

Dabei ist es völlig normal, dass einen manche Dinge treffen.

Niemand muss jede Enttäuschung sofort mit anderen besprechen. Trotzdem kann es helfen, wenn Männer irgendwann lernen, dass es nichts Peinliches ist, zuzugeben, dass ihnen etwas wehgetan hat.

3. Sie reden mit ihren Freunden oft anders über Gefühle

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Viele Männer sprechen mit ihren Freunden durchaus über persönliche Dinge.

Nur sieht das manchmal ganz anders aus, als Außenstehende erwarten würden.

Es muss nicht immer ein einstündiges Gespräch darüber sein, wie man sich emotional gerade fühlt.

Oft reicht ein kurzer Satz.

„Bruder, das war echt eine beschissene Woche.“

Und der andere weiß sofort, was gemeint ist.

Vielleicht folgt dann ein gemeinsames Bier, ein Fußballspiel oder eine Runde Autofahren.

Das Gespräch läuft nebenbei.

Und genau das macht es für viele Männer leichter.

Sie müssen sich nicht gegenüber sitzen und das Gefühl haben, jetzt ein großes Gespräch über ihre Emotionen führen zu müssen.

Manchmal reden sie über ein Problem, während sie gleichzeitig etwas anderes machen.

Und manchmal reden sie überhaupt nicht darüber.

Auch das kann eine Form von Nähe sein.

4. Sie schauen sich Dinge an, die sie vor anderen niemals zugeben würden

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Jeder Mensch hat seine guilty pleasures.

Bei manchen Männern sind es alte Serien.

Bei anderen sind es Realityshows, Kochvideos, Tierclips oder irgendwelche völlig absurden Internetvideos.

Und natürlich gibt es Dinge, die sie niemals freiwillig erzählen würden.

Nicht, weil sie sich wirklich dafür schämen müssten.

Sondern weil sie genau wissen, dass ihre Freunde sich darüber lustig machen würden.

Dann wird lieber behauptet:

„Ich habe nur zufällig fünf Minuten geguckt.“

Während man eigentlich seit einer Stunde auf dem Sofa sitzt.

Das ist letztlich völlig menschlich.

Wir alle haben Interessen, die nicht unbedingt zu unserem öffentlichen Bild passen.

Ein Mann muss nicht ständig Fußball schauen, Autos lieben oder Actionfilme bevorzugen, nur weil andere das von ihm erwarten.

5. Auch Männer machen sich Gedanken darüber, wie sie aussehen

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Das wird manchmal gerne vergessen.

Männer können genauso unsicher wegen ihres Aussehens sein wie Frauen.

Sie schauen in den Spiegel.

Prüfen ihre Frisur.

Überlegen, ob das T-Shirt gut sitzt.

Oder wechseln vor einem Treffen noch einmal das Outfit.

Nur wird darüber häufig weniger gesprochen.

Viele Männer würden wahrscheinlich nicht begeistert erzählen, dass sie zehn Minuten vor dem Spiegel standen, bevor sie aus dem Haus gingen.

Dabei ist daran überhaupt nichts komisch.

Wenn einem ein Mensch wichtig ist oder man einen guten Eindruck machen möchte, möchte man natürlich auch gut aussehen.

Das hat nichts mit Eitelkeit zu tun.

Und selbst Männer, die nach außen völlig entspannt wirken, können sich Gedanken darüber machen, wie andere sie wahrnehmen.

6. Sie denken länger über Kritik nach, als sie zeigen

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Ein Mann bekommt einen blöden Kommentar.

Er lacht.

„Ja, ja, alles klar.“

Thema erledigt.

Oder?

Nicht unbedingt.

Manchmal erinnert er sich noch Tage später daran.

Er denkt darüber nach, was die andere Person gesagt hat.

Ob vielleicht etwas Wahres daran war.

Oder warum dieser eine Satz überhaupt so getroffen hat.

Nach außen wirkt er völlig entspannt.

Innerlich läuft die Situation vielleicht noch mehrfach durch seinen Kopf.

Auch das ist ein Grund, warum man nicht immer davon ausgehen sollte, dass einem Mann etwas egal ist, nur weil er nicht darüber spricht.

Menschen gehen mit Kritik unterschiedlich um.

Manche diskutieren sofort darüber.

Andere ziehen sich zurück und verarbeiten es zunächst alleine.

Beides kann völlig normal sein.

7. Sie haben manchmal ihre ganz eigenen kleinen Rituale

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Vielleicht gibt es den einen Platz auf dem Sofa, auf dem immer gesessen wird.

Die bestimmte Tasse für den Kaffee.

Eine ganz bestimmte Reihenfolge beim Duschen.

Oder die Angewohnheit, vor dem Schlafengehen noch einmal durch das Handy zu schauen.

Solche kleinen Routinen wirken für andere manchmal völlig belanglos.

Für die Person selbst gehören sie aber einfach zum Alltag.

Männer haben genauso solche Gewohnheiten wie Frauen.

Und manchmal werden sie erst dann bemerkt, wenn jemand sie darauf anspricht.

„Machst du das eigentlich jeden Abend?“

Dann kommt meistens ein verwundertes:

„Was denn?“

Genau solche kleinen Rituale geben dem Alltag Struktur.

Sie müssen weder besonders sinnvoll noch besonders interessant sein.

Fazit

Viele Männer haben kleine Angewohnheiten, über die sie wahrscheinlich nicht unbedingt beim ersten Date sprechen würden.

Sie brauchen manchmal ihre Ruhe, schauen heimlich Dinge, die ihnen ein bisschen peinlich sind, machen sich mehr Gedanken über ihr Aussehen, als sie zugeben würden, oder denken länger über Kritik nach, als ihr cooles Auftreten vermuten lässt.

Das alles ist eigentlich ziemlich normal. Jeder Mensch hat Seiten, die er nicht jedem zeigt. Gerade bei Männern kommt hinzu, dass sie oft gelernt haben, Gefühle und Unsicherheiten eher für sich zu behalten.

Der ursprüngliche Artikel weist ebenfalls darauf hin, dass solche Verhaltensweisen nicht losgelöst von den Erwartungen betrachtet werden können, die an Männer gestellt werden.

Vielleicht ist genau das etwas, das man sich öfter bewusst machen sollte: Hinter einem scheinbar vollkommen entspannten Mann steckt genauso ein Mensch mit Unsicherheiten, Gewohnheiten, peinlichen kleinen Vorlieben und Momenten, in denen er einfach seine Ruhe braucht.

Und ganz ehrlich – wahrscheinlich ist das sogar bei den Männern so, die am lautesten behaupten würden, dass sie so etwas niemals machen.