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Ab 40 verändern sich diese 5 Dinge bei vielen Frauen

Ab 40 verändern sich diese 5 Dinge bei vielen Frauen

Mit 40 wachst du nicht eines Morgens auf und bist plötzlich ein anderer Mensch.

Vieles verändert sich so langsam, dass du es selbst erst bemerkst, wenn dir jemand sagt: „Früher hat dich das doch auch nicht gestört.“

Stimmt.

Früher hast du allerdings auch vieles geschluckt, organisiert, ausgehalten und irgendwie noch dazwischengequetscht.

Dazu kommt, dass sich der Körper in dieser Lebensphase verändern kann und bei vielen Frauen bereits die ersten hormonellen Schwankungen der Perimenopause beginnen.

Was für einen Partner dann wie schlechte Laune, Rückzug oder fehlende Lust aussieht, hat deshalb oft eine ganz andere Geschichte.

Diese fünf Veränderungen werden besonders häufig falsch verstanden.

1. Du hast einfach weniger Geduld

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Es liegt ein nasses Handtuch auf dem Bett.

Eigentlich keine Katastrophe.

Trotzdem stehst du davor und spürst, wie dich dieses verdammte Handtuch gerade viel wütender macht, als ein Stück Stoff irgendeinen Menschen machen sollte.

Dein Partner versteht die Welt nicht mehr.

„Das hat dich früher doch auch nicht so gestört.“

Und wahrscheinlich hat er sogar recht.

Nur geht es in diesem Moment längst nicht mehr ausschließlich um das Handtuch.

Es geht um den Termin, an den du heute Morgen für alle gedacht hast, die drei Dinge, die nach der Arbeit noch erledigt werden müssen, die Nachricht, die du seit Stunden beantworten willst, und die Tatsache, dass offenbar niemand außer dir gesehen hat, dass die Waschmaschine längst fertig ist.

Mit 40 kann die eigene Geduld tatsächlich kürzer werden.

Hormonelle Veränderungen rund um die Perimenopause können Stimmung, Schlaf und Belastbarkeit beeinflussen, während der ganz normale Alltagsstress deswegen natürlich nicht plötzlich Pause macht.

Was früher noch mit einem genervten Augenrollen erledigt war, kann dich deshalb heute schneller auf die Palme bringen.

Von außen sieht das manchmal so aus, als würdest du wegen Kleinigkeiten ein Drama machen.

Du selbst fragst dich womöglich sogar, warum dich Dinge plötzlich so sehr nerven, über die du früher hinwegsehen konntest.

Manchmal ist die Antwort ziemlich simpel.

Das Handtuch war nur das Letzte, was noch gefehlt hat.

2. Du brauchst öfter deine Ruhe

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Du kommst nach Hause, stellst deine Tasche ab und möchtest für die nächsten zwanzig Minuten am liebsten kein einziges Wort hören.

Ausgerechnet dann kommt die berühmte Frage: „Ist irgendwas?“

Nein.

Du möchtest nur kurz sitzen, niemandem zuhören, nichts entscheiden und auch nicht erzählen, wie dein Tag war.

Für deinen Partner kann dieser Rückzug ziemlich persönlich wirken.

Vielleicht denkt er, dass du sauer bist, keine Lust auf ihn hast oder dich langsam von ihm entfernst.

Dabei kann es genau andersherum sein.

Du liebst ihn, freust dich auf ihn und brauchst trotzdem manchmal Abstand.

Nach einem Tag voller Gespräche, Aufgaben, Geräusche und kleiner Entscheidungen ist deine soziale Batterie schlicht leer.

Was früher noch locker für einen gemeinsamen Abend gereicht hat, fühlt sich heute manchmal schon nach zu viel an.

Dann möchtest du nicht sofort reden, kuscheln oder gemeinsam überlegen, was ihr am Wochenende macht.

Du möchtest erst einmal deine Schuhe ausziehen und zehn Minuten ins Nichts starren.

Das klingt wenig romantisch, kann aber erstaunlich guttun.

Und meistens kommst du danach von ganz allein wieder aus deiner Höhle.

Schwierig wird es erst, wenn dein Partner diese Ruhe unbedingt mit Fragen füllen möchte.

Manchmal bedeutet „Lass mich kurz allein“ wirklich nur genau das.

Nicht „Ich liebe dich nicht mehr“.

Nicht „Wir müssen reden“.

Einfach: „Gib mir zwanzig Minuten.“

3. Du vergisst plötzlich die einfachsten Dinge

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Du gehst in die Küche und hast auf halbem Weg vergessen, was du dort eigentlich wolltest.

Der Termin beim Zahnarzt, den du seit drei Wochen im Kopf hattest, fällt dir ausgerechnet zehn Minuten vorher wieder ein.

Und wo dein Handy liegt, weißt du sowieso erst, nachdem du es einmal angerufen hast.

Das kann ziemlich irritierend sein, besonders wenn du früher diejenige warst, die sich an alles erinnert hat.

Geburtstage, Termine, Einkaufslisten und nebenbei noch daran, dass dein Partner am Mittwoch unbedingt dieses eine Paket zur Post bringen wollte.

Wenn solche kleinen Aussetzer häufiger passieren, wird daraus schnell der Eindruck, du seist unaufmerksam geworden.

Dabei können gerade in der Perimenopause Konzentrationsprobleme und sogenannter Brain Fog auftreten.

Dazu kommt etwas, das mit Hormonen erst einmal gar nichts zu tun haben muss.

Wenn dein Kopf den ganzen Tag mit Arbeit, Familie, Einkäufen, Rechnungen und hundert kleinen Dingen beschäftigt ist, wird selbst die Frage „Was wollten wir heute eigentlich essen?“ irgendwann überraschend kompliziert.

Du bist also nicht plötzlich weniger intelligent und dir sind die Menschen um dich herum auch nicht egal geworden.

Manchmal ist dein Kopf einfach voll.

Sehr voll.

Dann liegt die Brille eben fünf Minuten lang verschwunden auf deinem eigenen Kopf.

4. Du lässt nicht mehr alles durchgehen

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Früher hast du bei manchen Dingen einfach die Augen verdreht und weitergemacht.

Heute hast du darauf keine Lust mehr.

Wenn jemand ständig zu spät kommt, sagst du es.

Wenn immer dieselben Aufgaben an dir hängen bleiben, übernimmst du sie nicht automatisch noch einmal.

Und wenn dir etwas nicht passt, brauchst du inzwischen auch keine drei Tage mehr, um dir zu überlegen, ob du es überhaupt ansprechen darfst.

Für Menschen, die deine alte Geduld gewohnt waren, kann das wie eine ziemlich große Veränderung wirken.

Plötzlich bist du „anstrengender“, „empfindlicher“ oder angeblich komplizierter geworden.

Dabei hast du möglicherweise einfach aufgehört, Dinge hinzunehmen, nur damit die Stimmung gut bleibt.

Mit den Jahren merkst du nämlich ziemlich deutlich, was dich Kraft kostet.

Du weißt auch besser, welche Diskussionen sich lohnen und welche Menschen nach dem zehnten Gespräch vermutlich immer noch genauso weitermachen werden.

Das bedeutet nicht, dass dir plötzlich alles egal ist.

Im Gegenteil.

Du möchtest deine Zeit nur nicht mehr ständig damit verbringen, anderen Erwachsenen zu erklären, wie du behandelt werden möchtest.

Manche werden diese neue Seite an dir mögen.

Andere fanden die Version von dir praktischer, die häufiger geschwiegen hat.

Das ist dann allerdings ihr Problem.

5. Nähe fühlt sich manchmal anders an

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Vielleicht warst du früher fast immer für eine Umarmung zu haben.

Heute gibt es Abende, an denen du schon zusammenzuckst, wenn nach einem langen Tag noch jemand an dir herumkuscheln möchte.

Das kann für deinen Partner schwer zu verstehen sein.

Schnell entsteht die Frage, ob du ihn nicht mehr attraktiv findest oder ob zwischen euch etwas nicht stimmt.

Dabei kann sich in dieser Lebensphase auch dein Bedürfnis nach Nähe verändern.

Hormone spielen dabei eine Rolle, genauso wie Schlafmangel, Stress und die schlichte Tatsache, dass du nach einem vollen Tag manchmal komplett erledigt bist.

Dann möchtest du vielleicht Nähe, aber anders.

Zusammen auf dem Sofa sitzen kann schön sein, ohne dass daraus automatisch mehr werden muss.

Eine Umarmung kann guttun, solange du nicht das Gefühl bekommst, dass sie der Anfang von etwas sein soll.

Auch sexuelle Lust funktioniert nicht immer nach demselben alten Drehbuch weiter.

An manchen Tagen brauchst du länger, um überhaupt in Stimmung zu kommen.

An anderen möchtest du schlicht deine Ruhe.

Dann gibt es wieder Abende, an denen sich überhaupt nichts verändert hat.

Das macht diese Phase manchmal so verwirrend und dein Partner muss lernen, dass „heute nicht“ etwas völlig anderes bedeutet als „dich nicht mehr“.

Fazit

Wir alle sind lebendige Menschen, und im Laufe der Jahre durchlaufen wir verschiedene Phasen.

Warum sollte sich also ausgerechnet mit 40 nichts verändern?

Manches wird wichtiger, anderes verliert an Bedeutung und manchmal überrascht dich sogar deine eigene Reaktion.

Das gehört zum Leben dazu.

Du veränderst dich, lernst dich neu kennen und findest mit der Zeit heraus, was dir heute guttut.