Psychologie

Negative Gefühle: Wie geht man mit ihnen am besten um?

Viele Menschen sehen es als ihr Lebensziel, ein glückliches und erfülltes Leben zu führen.

Um dieses Ziel zu erreichen, bemühen wir uns, negative und bedrückende Emotionen zu vermeiden oder zu ignorieren, denn niemand möchte sich gerne traurig, enttäuscht oder niedergeschlagen fühlen. 

Jeder Mensch hat von Zeit zu Zeit mit negativen Gefühlen zu kämpfen und jeder bemüht sich, sie schnellstmöglich wieder loszuwerden.

Negative Gefühle stellen häufig ein Problem für viele Menschen dar und sie fragen sich, wie sie mit ihnen umgehen können und wie sie sie verarbeiten können.

Die eigenen Gefühle zu unterdrücken oder zu ignorieren, ist keine gesunde Lösung, doch welche andere Möglichkeiten gibt es sonst, wenn Sie von Ärger, Frustration oder Schmerz überwältigt werden?

Was sind negative Emotionen?

Die zahlreichen Erfahrungen in unserem Leben lösen viele emotionale Reaktionen aus, die unterschiedlich stark ausgeprägt sind. 

Negative Emotionen sind solche, die uns in irgendeiner Weise ein schlechtes Gefühl geben und die weithin als unangenehm empfunden werden.

Oft wollen wir weniger von diesen Emotionen erleben, obwohl sie ein unglaublich gesunder und hilfreicher Teil unseres Lebens sind.

Negative Emotionen sind auch das Ergebnis unserer Gedanken und die Art und Weise, wie wir ein Erlebnis erleben und interpretieren.

Sie sind ein Warnsignal und zeigen etwas auf, was vor sich geht und wenn unser wahres Selbst, unsere innere Ruhe durch etwas gestört werden.

Die Schlüsselaufgabe Ihrer Emotionen besteht darin, Sie dazu zu bringen, das Problem zu sehen, damit Sie die notwendigen Veränderungen vornehmen können.

Unsere Gefühle können uns helfen, zu verstehen, was in unserem Inneren vorgeht, während negative Gefühle uns sogar vor Bedrohungen schützen und unsere Bereitschaft erwecken können, mit gefährlichen und unangenehmen Situationen auf eine positive Weise umzugehen.

Die 8 häufigsten negativen Gefühle

Als Mensch werden Sie im Laufe Ihres Lebens ein ganzes Spektrum von Emotionen erleben als eine Reaktion auf Veränderungen oder äußerliche Umstände.

Negative Gefühle sind ein Teil unseres Menschseins und wenn sie sich erst einmal breitmachen, wissen wir selten, wie wir mit ihnen umgehen sollten. Ohne sie wären wir nicht in der Lage, positive Gefühle zu schätzen.

Wenn Sie jedoch feststellen, dass Sie immer wieder zu einem bestimmten Gefühl tendieren - insbesondere zu einem negativen - sollten Sie versuchen herauszufinden, was der Grund dafür sein könnte.

Schauen Sie nach innen und versuchen Sie, die Situationen zu erkennen, die den Stress und die negativen Emotionen in Ihrem Leben hervorrufen.

Es gibt verschiedene Stufen der negativen Gefühle und zu den 8 häufigsten negativen Gefühlen gehören:

Wut 

Wenn Ihnen jemand "Nein" sagt oder etwas nicht nach Ihren eigenen Wünschen passiert, kann es oft passieren, dass sie rot sehen und nicht mehr klar denken können. So wird Wut üblicherweise beschrieben. 

Wenn wir wütend sind, sieht man das häufig an unserem Gesicht und wir schreien oft oder werfen sogar mit Dingen um uns, um unsere Missstimmung zu zeigen.

Das ist die häufigste Art und Weise, auf die wir versuchen, mit Wut umzugehen. Wenn wir gegen die äußeren Umstände machtlos sind, ist das der einzige Weg, wie wir auf diese negativen Gefühle reagieren können.

Ärger 

Ärger ist die schwächere Form von Wut, weil er nicht so intensiv ist, aber trotzdem das Ergebnis eines ähnlichen Denkprzesses ist.

Ärger steigt in uns auf, wenn etwas in unserem Leben passiert und wir keine Kontrolle darüber haben oder wenn wir mit Ungerechtigkeit konfrontiert werden.

Wir ärgern uns am meisten, wenn sich jemand nicht an die Regeln oder an Vereinbarungen hält oder absichtlich unsere Gefühle verletzt.

Angst

Angst ist eine der zentralen Grundgefühlen und steht in Verbindung mit unserem Selbsterhaltungsgefühl.

Wenn Angst in uns aufsteigt, dann ist das eine natürliche Reaktion, die uns vor gefährlichen Situationen, unerwarteten Hindernissen oder Bedrohungen warnen und schützen soll.

Wenn uns die Angst von anderen Menschen eingeredet wird, dann kann sie uns in unserem Denken und Handeln deutlich einschränken.

Das Gefühl der Angst zu erkennen und zu erforschen, kann Ihnen helfen, sich proaktiv auf die Bewältigung von Herausforderungen vorzubereiten.

Innere Unruhe 

Ähnlich wie die Angst versucht auch die innere Unruhe, uns vor potenziellen Bedrohungen und Gefahren zu warnen. Sie wird oft als ein negatives Gefühl empfunden,  da sie unser Urteilsvermögen und unsere Handlungsfähigkeit beeinträchtigt. 

Die Menschen, die innere Unruhe verspüren, sind emotional unausgeglichen und ständig gestresst. Innere Unruhe ist ein Warnsignal unseres Unterbewusstseins, das uns darauf hinweist, dass uns etwas im Leben fehlt oder dass wir auf dem falschen Weg sind.

Traurigkeit 

Wenn Sie einen Abgabetermin versäumen, eine schlechte Note erhalten oder Ihren Traumjob nicht bekommen, werden Sie wahrscheinlich traurig sein.

Traurigkeit entsteht, wenn wir mit uns selbst, unseren Leistungen oder dem Verhalten anderer um uns herum unzufrieden sind.

Wenn wir unsere Vergangenheit nicht loslassen können oder unzufrieden mit unserem jetzigen Leben sind, können sich Gefühle wie Traurigkeit, Reue und Mutlosigkeit breitmachen.

Schuld

Schuld ist ein komplexes Gefühl und wird mit unserem Gewissen in Verbindung gebracht.

Schuldgefühle kommen in uns auf, wenn wir etwas getan oder zugelassen, dass wir später bereuen und wünschen,  dass es niemals passiert wäre.

Wenn wir jemandem Unrecht getan haben oder selbst schuldig am Leid eines anderen Menschen sind, löst das bei den meisten Menschen Gewissensbisse und Schamgefühle aus.

Apathie 

Apathie ist ebenfalls ein komplexes Gefühl, das entstehen kann, wenn man den Enthusiasmus, die Motivation oder das Interesse an den Dingen verloren haben, die man zuvor genossen haben.

Genau wie Wut und Ärger kann sie entstehen, wenn wir die Kontrolle über eine Situation oder äußerliche Umstände verlieren. Doch statt wütend zu werden, gehen wir passiv-aggressiv damit um und neigen eher zu Resignation und Hoffnungslosigkeit.

Verzweiflung

Das Gefühl der Verzweiflung entsteht meistens, wenn wir versuchen, eine bestimmte Aufgabe oder ein bestimmtes Ziel mehrfach zu erreichen, aber immer scheitern und keinen Erfolg erreichen.

Verzweiflung entsteht, wenn wir nicht die Ergebnisse erzielen, die wir uns wünschen oder wenn wir ratlos sind, und nicht mehr im Leben weiterwissen.

Ursachen für negative Gefühle 

Die Ursachen für negative Gefühle sind individuell und werden von jedem einzelnen Menschen irgendwann in seinem Leben erlebt. 

Es gibt ein breites Spektrum an negativen Gefühlen, die aus verschiedenen Gründen entstehen:

  • Angst vor einem Vorstellungsgespräch, neuer Umgebung, vor unbekannten Dingen usw.,
  • Ärger über den Stau im Straßenverkehr, über schlechte Noten, schamlose Personen usw.,
  • Traurigkeit nach einer Trennung oder einem Verlust,
  • Schuldgefühle, weil man eine Diät abgebrochen hat, oder unfair jemandem gegenüber war, usw.

Wenn wir anfangen, negative Gefühle etwas genauer zu untersuchen, können wir wirklich erkennen, was sie verursachen oder auslösen können und warum wir sie überhaupt haben, um unser emotionales Wachstum und unser Wohlbefinden zu unterstützen.

Es ist wichtig zu wissen, dass negative Gefühle eine natürliche Reaktion sind und dass Sie selbst entscheiden können, wie Sie auf sie reagieren, und nicht zulassen, dass sie die Oberhand über Ihr Verhalten gewinnen.

Wie können wir unsere negativen Emotionen am besten kontrollieren und mit ihnen umgehen?

Negative Gefühle gehören zu unserem alltäglichen Leben dazu und wir müssen uns bemühen und lernen, zuzugeben, dass das Leben manchmal sehr schwierig, herausfordernd und manchmal unglaublich hart sein wird.

Schwierige Lebenslagen führen häufig zu unangenehmen oder negativen Gefühlen und unsere Aufgabe ist es, die Kraft und die Funktion dieser Gefühle kennen zu lernen.

Wir müssen lernen, anzuerkennen und zu verstehen, was uns diese Gefühle vermitteln wollen. 

Konzentrieren Sie sich nicht nur auf das negative Gefühl oder darauf, was Sie falsch machen, sondern darauf, wie Ihre Reaktion das nächste Mal lieber sein sollte.

Wenn Sie sich in Dankbarkeit üben, kann das weitreichende Auswirkungen auf unsere Stimmung und Wahrnehmung von Ereignissen haben.

Wenn Sie öfter zu Wut und Ärger neigen, sollten Sie Achtsamkeitstechniken erforschen, die Ihnen helfen können, negative Gefühle neu zu ordnen und nicht sofort reagieren zu müssen.

Stattdessen nehmen Sie sich zuerst etwas Zeit, um zu erkennen, warum sie dieses Gefühl erleben und beginnen Sie, sich lieber auf positive Reaktionsweisen umzustellen.

Kontrollieren Sie Ihre negativen Gefühle nicht, sondern kontrollieren Sie die Art und Weise, wie Sie Ihren Gefühlen Bedeutung beimessen!

4 Schritte, um mit negativen Gefühlen umzugehen

Die Art und Weise, wie wir auf negative Gefühle reagieren und sie verarbeiten, kann sich auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden auswirken.

Wenn wir uns an negativen Gefühlen festhalten, kann das zu Stress führen, wodurch unsere Immunabwehr geschwächt wird und wir anfälliger für andere Krankheiten werden.

Der Umgang mit negativen Emotionen erfordert Arbeit, Anstrengung und Übung und es gibt mittlerweile viele Strategien zum Ausgleich negativer Gefühle in unserem täglichen Leben.

Mit Hilfe dieser vier Schritte können Sie lernen, mit diesen Gefühlen effektiv umzugehen, sie anzunehmen und sie zu verarbeiten.

Schritt 1: Erkennen Sie das negative Gefühl

Wenn Sie eine negatives Gefühl empfinden, erkennen Sie es an und hören Sie auf Ihren Körper, um herauszufinden, welche Botschaft Ihnen dieses negative Gefühl beizubringen versucht.

Sie können den Zweck dieser Gefühle herausfinden, indem Sie sich die folgenden Fragen stellen und die Antwort darauf finden.

Sind Sie verletzt? Sind Sie wütend? Sind Sie verärgert? Was empfinden Sie in Ihrem Inneren, wenn sie einer bestimmte Situation ausgesetzt sind?

Dabei ist es möglich, dass Sie eine Mischung aus positiven und negativen Emotionen empfinden.

Wenn Sie das Gefühl erkannt haben, das sich breit gemacht hat, vermeiden Sie es, sich zu lange damit zu beschäftigen, denn wenn Sie ständig widerkäuen und über ein negatives Ereignis oder eine negatives Gefühl nachdenken, kann das schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben.

Konzentrieren Sie sich darauf, eine positive Einstellungen den Emotionen selbst gegenüber zu entwickeln, um auch die negativen Gefühle akzeptieren zu können. 

Schritt 2: Identifizieren Sie die Botschaft 

Nachdem Sie das negative Gefühl identifiziert haben, müssen Sie versuchen, den Zweck dieses Gefühls herauszufinden.

In manchen Fällen ist das vielleicht einfach, weil Sie vielleicht sofort verstehen, dass Ihr Schmerz durch Einsamkeit oder Trauer verursacht wird.

Aber in anderen Fällen kann es sehr verwirrend sein, wenn Sie ein breites Spektrum an Gefühlen empfinden und in Ihrem Kopf Chaos herrscht.

Sie müssen versuchen, zu erkennen, warum Sie sich so fühlen, anstatt sich zu sehr auf dieses Gefühl zu konzentrieren, damit dieses sich nicht so stark entfaltet. 

Wenn Sie nach den Ursachen für diese Gefühle suchen, anstatt sich auf das Gefühl selbst zu konzentrieren, werden Sie in der Lage sein, eine Herausforderung zu bewältigen und das Problem zu lösen.

Lassen Sie sich Zeit und versuchen Sie, zu entziffern, was dieses Gefühl Ihnen über die Realität einer Situation sagen könnte.

Denken Sie daran, dass diese Erfahrung, auch wenn sie schmerzhaft ist, Ihnen etwas Wertvolles sagt und beobachten Sie Ihre Reaktion, ohne dieses Gefühl zu ignorieren oder zu verdrängen. 

Schritt 3: Logik konsultieren 

Wenn Sie die Botschaft Ihrer negativen Gefühle erkannt haben, müssen Sie in sich gehen und Ihre Gefühle aus einer logischen Perspektive betrachten.

Manchmal können negative Gefühle uns dazu bringen, voreilig zu handeln und in der Hitze des Moments können sie auch unsere Fähigkeit zur Vernunft behindern. 

Um dies zu verhindern, versuchen Sie zunächst, die Gedanken, die Ihnen durch den Kopf gehen, zu identifizieren und sie logisch zu überprüfen.

Fragen Sie sich, ob Sie rational über eine Situation nachdenken oder nicht und ob Sie nicht zu schnell voreilige Schlüsse ziehen.

Überlegen Sie, ob Sie unfair oder kritisch sind und betrachten Sie die Situation aus der Perspektive der anderen Person.

Nehmen Sie sich lieber etwas Zeit, um sich abzukühlen, bevor Sie reagieren und später Ihre Verhalten oder Ihre Reaktion bereuen.

Nur weil eine negatives Gefühl entstanden ist, heißt das nicht, dass Sie auf eine Art und Weise reagieren müssen, die für Sie und die Menschen um Sie herum schädlich ist.

Nehmen Sie sich eine Auszeit und sprechen Sie sogar mit einem vertrauenswürdigen Freund oder Familienmitglied über die Situation, um eine andere Ansicht über ein Problem zu bekommen. 

Schritt 4: Entscheiden Sie, wie Sie reagieren wollen 

Der letzte Schritt besteht darin, für sich selbst zu entscheiden, wie Sie auf eine bestimmte Situation reagieren sollen.

Ganz gleich, um welche schlimme Situation es handelt oder wie schrecklich Sie sich fühlen, denken Sie daran, dass Sie die Macht und die Wahl haben, auf eine gesunde und hilfreiche Weise zu reagieren.

Denken Sie daran, dass es manchmal die beste Art ist, nicht sofort auf ein negatives Gefühl zu reagieren.

Wie auch immer Sie sich entscheiden, denken Sie an die Konsequenzen Ihrer Handlungen und überlegen Sie einen Moment lang, ob sie es für Sie wert sind. 

Konzentrieren Sie sich auf die Botschaft dieses Gefühls und auf das, was Sie in einer schwierigen Situation kontrollieren können. Ergreifen Sie Maßnahmen, um das vorliegende Problem zu lösen und lassen Sie die Bedrängnis los.

Kanalisieren Sie Ihre negativen Gefühle, indem Sie etwas Produktives tun, wie Sport treiben, putzen oder kochen.

Beruhigen Sie sich selbst, indem Sie sich an Aktivitäten zur Selbsthilfe beteiligen, wie z.B. Tagebücher schreiben, eine Sendung ansehen oder sogar ein warmes Getränk zu sich nehmen.

Vorteile negativer Gefühle

Negative Gefühle sind ein natürlicher und unvermeidbarer Teil des Lebens uns sie sind weder gut noch schlecht. Sie sind nicht wirklich negativ, obwohl sie sich einfach so anfühlen.

Sie können zahlreichen Vorteile für unser Wohlergehen haben und uns in vieler Hinsicht von Nutzen sein.

1. Traurigkeit kann Ihnen helfen, mehr auf Details zu achten

Während positive Gefühle uns zeigen, dass in unserer unmittelbaren Umgebung alles in Ordnung ist, machen uns negative Emotionen darauf aufmerksam, dass etwas nicht stimmt und dass wir einem bestimmten Erlebnis mehr Aufmerksamkeit schenken sollten.

Traurigkeit kann uns signalisieren, dass etwas nicht in Ordnung ist und dass wir uns darauf konzentrieren sollten.

Außerdem löst sie in uns einen Wunsch aus, die Ursache für dieses Unbehagen herauszufinden und es zu beheben. Sie verstärkt auch das Gefühl der Verbundenheit und des Mitgefühls und baut Gemeinschaft auf.

2. Ängstlichkeit ermutigt zu neuen Wegen, Probleme und Herausforderungen anzugehen.

Negative Gefühle können uns helfen, mit vielen Alltagssituationen und Herausforderungen fertig zu werden.

Wenn wir Angst empfinden, werden wir alles in unserer Macht Stehende tun, damit wir nicht mehr ängstlich sind.

Sie ermöglicht uns, schnell die Kraft und Energie zu finden, um der Gefahr zu entgehen, wenn wir gefährlichen Situation ausgesetzt sind und ermöglicht uns das Überleben.

3. Wut kann Sie dazu bewegen, wieder Frieden zu schließen

Wenn Sie Wut empfinden, ist es häufig der Fall, dass Sie dazu ermutigt werden, bestimmte Personen auf ein problematisches Erlebnis anzusprechen und eine Lösung für das Problem zu finden, um den Frieden wiederherzustellen.

Negative Gefühle ermutigen uns, darüber nachzudenken, warum man sich in einer bestimmte Weise verhält und wie man an an solchem Verhalten arbeiten kann, um in der Zukunft nicht die gleiche Reaktion zu haben.

4. Schuld hilft Ihnen, negatives Verhalten zu ändern

Schuldgefühle können sehr wichtig und nützlich sein, weil sie in vielen Situationen unser moralischer Kompass sind, der uns zeigt, ob wir uns richtig oder falsch verhalten.

Wenn wir uns schuldig fühlen, dann ist das ein Hinweis darauf, dass wir uns möglicherweise gegenüber jemandem, der uns wichtig ist, schlecht verhalten oder etwas Verletzendes gesagt haben.

Scham und Schuld drängen uns, das Richtige zu tun und unser Verhalten zu korrigieren. 

5. Eifersucht motiviert zu härterer Arbeit

Eifersucht und Neid müssen nicht immer eine negative Konnotation haben.

Es hat sich oftmals gezeigt, dass Neid für Schüler eine Motivation sein kann und sie dazu ermutigt, in Tests und Schularbeiten bessere Leistungen zu erbringen.

Fazit

Negative Gefühle sind sehr wertvoll, denn sie geben uns wichtige Informationen, die uns helfen können, uns im Leben zurechtzufinden.

Wenn Sie lernen, mit negativen Emotionen positiv umzugehen, können Sie Ihr eigenes emotionales Wohlbefinden besser kontrollieren und können den gegenwärtigen Augenblick schätzen und genießen, anstatt sich immer von der Möglichkeit einer negativen Erfahrung bedroht zu fühlen.

Das erklärt auch, warum es nicht hilft, diese Emotionen zu vermeiden. Wenn negative Emotionen über einen längeren Zeitraum nicht gehandhabt werden, können sie sich sogar negativ auf unser Leben auswirken.

Ungezügelter Ärger zum Beispiel kann zu ungesunden Beziehungen führen, unbehandelter Stress zu Burnout, und unbehandelte Traurigkeit kann sogar zu Depressionen führen. 

Der Schlüssel liegt also darin, diese Emotionen zu akzeptieren und mit ihnen auf gesündere Weise umzugehen. Dadurch können wir uns weiterentwickeln, bessere Partner und Freunde zu sein, notwendige Veränderungen in unserem Leben in Angriff nehmen.

 

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